Anmerkungen zu einem Artikel

6. September 2010
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Kann die Struktur einer Siedlung nicht geändert werden, weil die Struktur der Siedlung unabänderlich ist, muß jedes hinzukommende Bauwerk der Siedlung entsprechen. Das war gewährleistet als die WOBAB 2005 ihre Entwürfe zur Gestaltung des Zentrums von Blankenfelde vorlegte. Es war die Verwaltung von Blankenfelde-Mahlow, die alles tat, um die Entwürfe in der Vergessenheit zu versenken. Warum?

Der im BP zitierte Prof. Dr. aus Cottbus irrt also, wenn er meint, dass durch das Parkhaus die Blankenfelder GAGFAH-Siedlung zu verändern ist. Auf die Beeinträchtigung hingewiesen, reagiert der Prof. nicht. Die Frage, dass ihn die Beeinträchtigung nicht interessiert, wird mit einem unmißverständlichen Ja beantwortet.

Das Parkhaus zerstört die Siedlung, wie B 101 und B 96 die Landschaft der Teltower Platte liquidiert haben. Waren die Cottbuser daran auch beteiligt?

Was wir alle mitansehen müssen, das ist, wie gegenwärtig Entwicklungen Hoffnungen auf eine ökologische Zukunft erheblich belasten. Kein Zweifel ist, dass die ökologische Zukunft die Zukunft der Welt ist, wenn sie eine Zukunft haben soll. Die läßt sich durch keinen Beton einmauern. Auch, wenn der Beton nur von ökonomischen Vorteil ist und nicht von ökologischem.

Der Zitierte irrt desweiteren, wenn er mit der Aussage zitiert wird, „dass irgendetwas hinter dem Rücken der Bürger geschehen“ ist. Jeder der 32 Gemeindevertreter von Blankenfelde-Mahlow kennt die ständig wachsenden Probleme beim Werden des Parkhaus-Baus. Was also ist vor den Augen der Bürger der Gemeinde geschehen? Gar nichts! Die Tat war, Tatsachen zu schaffen. Auf Gedeih und Verderb!

Bernd Heimberger
Gestalter des Aula-Parks

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