Parkhaus Blankenfelde – nicht schon wieder! Donnerstag, 2.12.2010 – Winterimpression

3. Dezember 2010
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Ist es nicht schön, das Blankenfelde ein so großes Parkhaus hat, in dem man jeden Tag sein Auto abstellen kann, ohne lange einen freien Parkplatz suchen zu müssen? Sicherlich hat alles Gute seinen Preis – aber das sollte es uns doch wert sein. Besonders an solchen Tagen wie heute! Die ganze Nacht hat es geschneit – viele Leute, weit mehr als sonst, lassen da lieber ihr Auto im Parkhaus stehen und fahren mit der Bahn.

Allerdings hatte die Sache heute einen Haken! Was ich vorfand war kein Parkplatz sondern das blanke Chaos. Denn ja, wie schon erwähnt, es hatte geschneit! Nicht das das Parkhaus geräumt war – NEIN! Im Gegenteil. Gleich ganze 2 Ebenen waren gesperrt und nicht mehr zugänglich! Vor der Einfahrt zum Parkhaus regierte das Chaos. Autos wollten rein – und mussten wieder raus. Unzählige Leute mussten sich anderweitig Parkplätze suchen und verpassten dadurch ihre Bahn! Aber wie kann man das seinen Arbeitgeber erklären? „Entschuldigung, das Parkhaus am Bahnhof war gesperrt“? Klingt irgendwie blöd oder?
Zumal ja auch das Schneechaos vorhergesagt wurde und nicht mal eben überraschend über Nacht kam! Und vielleicht hätte ich auch noch Verständnis dafür, das man das Oberste Deck sperrt …

Apropros überraschender Schnee: Auch die Blankenfelder Straßen waren betroffen! Bewusst wurde mir dies allerdings erst so richtig, als ich mich am Abend auf den Weg nach Luckenwalde machen musste! Ich fuhr über die Dörfer – nicht die Schnellstraße; doch wie soll ich es nur sagen?

Nirgends waren die Straßen so schlecht geräumt wie in Blankenfelde. Hatte der Winterdienst gehofft, das der Schnee um Blankenfelde herum fällt oder spekulierte man verzweifelt auf Tauwetter?
Also erst das Parkhaus sperren und dann die Straßenräumung vergessen??? Das Desaster mit der Straßenräumung weckt Erinnerungen an den letzten Winter und fürs nächste Mal werde ich mich auch nicht mehr auf einem Parkplatz in unserem tollen, teuren Parkhaus verlassen!!
Ganz schön traurig, Blankenfelde

H. Vagts

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8 Responses to Parkhaus Blankenfelde – nicht schon wieder! Donnerstag, 2.12.2010 – Winterimpression

  1. 4. Dezember 2010 at 12:47

    In Sachen Parkhaus kommt noch dazu, dass die Bodenbeläge in den Treppenhäusern derartig glatte Oberflächen haben, dass man insbesondere bei diesen Witterungsverhältnissen mit Matsch und Schnee auf die Fresse fallen und sich alle Gräten brechen kann.

    Im Übrigen sind die ersten Schmierereien auf Türen und Wänden zu bemerken. Es ist nur eine Frage der Zeit wann dieses 6 Millionen Prachtobjekt nicht anders aussieht, wie besprühte U+S-Bahnzüge, Hausfassaden, Fußgängertunnel etc. in Berlin.

    Traurig, dass man sich offenbar vorher keine Gedanken über ein schlüssiges Sicherheitskonzept und einen Graffity-Schutzanstrich gemacht hat.
    Den teuren Sichtbeton hätte man sich sparen können.

  2. Thomas Böhm
    18. Dezember 2010 at 14:45

    Lieber Matthias,

    uns aus Zossen sind diese Schmierereien ja bestens bekannt. Unser Plan B Projekt „Perlweiss“ hatte einen fast nicht erwarteten Erfolg. Wenn man immer zeitnah die Schmierereien übermalt und so den „Künstlern“ zu verstehen gibt, dass ihre „Werke“ nicht erwünscht sind, hören die nach dem zweiten bis dritten Mal damit auf, denn immer auf`s neue Spraydosen oder Marker zu „besorgen“, erhöht die Gefahr der Entdeckung, also lassen sie es sein. In Zossen jedenfalls hat diese Taktik; „Wir von Plan B malen einmal öfter als ihr!“ Erfolg gezeigt. Vielleicht finden sich ja auch bei Euch tatkräftige Bürger (keine „Maulhelden“, davon haben wir hier auch genügend, sogar gebündelt in einer BI)die den Kampf aufnehmen. Viel Glück dabei und frohe Festtage von Euren Unterstützern aus Zossen von Plan B
    Thomas Böhm

  3. 23. Mai 2011 at 08:02

    Kioske vor dem Parkhaus

    Mich würde mal interessieren, was die zukünftigen Mieter der Kioske vor dem Parkhaus bezahlen müssen und wie lange die Mietverhältnisse bestehen.
    In Dahlewitz z.B. gibt es im Bürgerhaus für den Gaststättenbesitzer nur Jahresverträge.
    Außerdem muß er die Kosten für den Stromverbrauch der Parkplatzbeleuchtung komplett übernehmen.
    Die Willkür im Amt ist ja bekannt, man erhöht einfach die Pacht, in der Hoffnung, noch mehr aus dem Betreiber herauszupressen, oder ihn zu kündigen, wie es in Dahlewitz schon zweimal passierte.
    Wenn das bei den Kiosken zukünftig genau so läuft, wird vielleicht nur die Osteuropa-Mafia genug Geld haben, die Kioske zu mieten.
    Im übrigen sprach mich in Berlin ein Kneipenbesitzer daraufhin an und wunderte sich über den rüden Umgansstil des Amtes mit Gewerbetreibenden.

    Reply

    • 20. Oktober 2011 at 06:36

      Ich habe vor kurzem mit einem zukünftigen Kioskbetreiber gesprochen und musste erfahren, dass zum Beispiel umfangreiche Installationsarbeiten im einen der Kioske erforderlich sind, die dem Betreiber ca. elftausend Euro kosten werden!
      Ich kenne auch die Firma Tobien, die diese Arbeiten ausführt.
      Ich frage mich, woher der Betreiber so schnell das Geld hernehmen soll, Unterstützung von dieser SPD-geführten Gemeindeverwaltung ist kaum zu erwarten…
      Was passiert eigentlich, wenn der Betreiber nach 5 Jahren gekündigt wird, bekommt er dann eine Aufwandsentschädigung?
      Soweit ich mehr erfahren habe, gebe ich hier die Infos weiter, sonst macht es ja keiner.

  4. 17. Juni 2011 at 07:47

    Nach mehreren Nachforschungen konnte ich feststellen, das es für alle Kioske 5-Jahresverträge gibt, immerhin besser als nur ein Jahr wie im Bürgerhaus in Dahlewitz.
    Das dürfte auch Herrn Matthias Stefke längst bekannt sein.

  5. Matthias Stefke
    17. Juni 2011 at 09:06

    Sehr geehrter Gast 56,

    es geht hier nicht darum, was mir wie lange bekannt ist.

    Vielmehr sind die Gemeindevertreter bezüglich sog. personengebundener Daten (und hierzu zählen bspw. auch die Vertragsinhalte der Kioskpächter) zur Verschwiegenheit verpflichtet.

    Daran halte ich mich, wofür ich auf Ihr Verständnis hoffe.

    Matthias Stefke
    Gemeindevertreter

  6. Hannelore Pappschik
    20. Oktober 2011 at 12:27

    Ja, lieber Gast56, ich frage mich auch, woher das Geld kommen soll. Das die SPD-geführte Gemeindeverwaltung da nichts zusteuern kann, ist eigentlich logisch. Trotzdem verstehe ich die Kiosk-Betreiber nicht ganz. Ich, von meiner Seite aus gesehen, hätte sehr große Bedenken, dass diese Investitionen jemals wieder eingebracht werden können. Wir alle wissen, der Tunnel kommt in den nächsten Jahren auf keinen Fall, wenn überhaupt. Es werden nicht sehr viele Bürger sich die Mühe machen, diesen Umweg in Kauf zu nehmen, um eventuell eine „gemütliche“ Kaffeepause einzulegen. Was kann da unten wohl gemütlich sein, der Anblick auf die Stützwand? Wenn jetzt die kalte Jahreszeit kommt, werden schon Reisende Schutz suchen und die warmen Räume benutzen, trotzdem habe ich da so meine Bauschmerzen. Meine persönliche Meinung hierzu ist, es wird sich nicht rechnen für die Betreiber und somit werden auch diese Kioske vor einem Aus stehen. Warum zieht das Ganze sich schon eine Ewigkeit hin? Bereits im vorigen Jahr sollten diese Kioske eröffnet werden, nichts geschah. Ich wünschte mir es anders, aber das sind meine Befürchtungen. Wohl dem, der da klug war und sich nicht verschuldete beziehungsweise sich aus der ganzen Sache raugehalten hat, in weiser Voraussicht.

    • 3. Januar 2012 at 08:18

      Kurz vor Sylvester habe ich erfahren, dass zwei zukünftige Kioskinhaber noch zusätzlich ca. 2500,€ für Bauarbeiten an die Gemeinde bezahlen müssen. Ich selbst habe mir eine Rechnung dazu zeigen lassen.
      Nur gut, dass es noch Bürger gibt, die einem betroffenen Inhaber kurzfristig Geld leihen konnte.
      Insgesamt dürften solche hohen Belastungen gerade auf Existenzgründer eine abschreckende Wirkung haben, wer kann denn schon so schnell soviel Geld auftreiben?
      Es besteht ja immer dann noch die Gefahr, pleite zu gehen.
      Die ersten Schäden durch Vandalismus gab es auch schon, vielleicht sollte man an eine Videoüberwachung des Parkhauses nachdenken.

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