Feuilleton: Was wird?

20. April 2011
Von

Zu „politsche Visitenkarte 4“ vom 5. Januar 2011 und dem Kommentar
darunter von Gemeindevertreter Otto Dase  (Fraktion DIE LINKE):

 ___________________________________________________________

Menschenskinder, das kann was werden! Das wird was werden! Wenn das so weitergeht, wie es angefangen hat mit dem Wahlkampf.

Der Altlinke Otto Dase hat seinen Grips ausgeknipst. Hat sich blindlings vor den amtierenden Bürgermeister von Blankenfelde-Mahlow geschmissen und zugleich versucht, Zensor eines freien Autors zu sein. Den Maulkorb fest in der Hand, empfahl er dem Gescholtenen, dem „langjährigen Gemeindevertreter, … seine Kraft besser zum Wohle der Gemeinde“ einzusetzen. Wie das nur geschickt genug machen, damit es die lieben Leute auch merken?

Es machen, wie der von Dase beschützte Bürgermeister? Sicher zum Wohle der Gemeinde hockte der sich mitten in die Blumenrabatten vor der „Alten Aula“ – für die er keinen Finger krumm gemacht hat –, um sich in begehrt-bewährter Manier konterfeien zu lassen. Wie nannte man´s früher? Sich mit fremden Federn schmücken? Könnt´s sein, dass das die Federn des „langjährigen Gemeindevertreters“ und Autors sind? Na, Otto Dase? Vergessen in dem Eifer und der Eile? Auch, was sonst so getan wurde zum „Wohle der Gemeinde“ vom nicht gegängelten Gemeindevertreter?

Ist Vergessen, Verdrängen, Verleugnen wieder angesagt bei den alten, geübten Genossen? Oder ist dem „Langjährigen Gemeindevertreter“ entgangen, dass die Genossen der LINKEN seit einiger Zeit im Gleichschritt mit der anderen Genossen-Partei marschieren? Brüder – nicht nur zur Sonne und Freiheit! Brüder und Schwestern also auf dem Weg zum 11. September ( ! ), wenn Bürgermeister-Wahl ist. Und das unter der gemeinsamen Parole: Pro-Bürgermeister für den neuen, alten Bürgermeister!!

Es wird gemunkelt in der Gemeinde, es wird vermutet in der Gemeinde: Die Genossen mauscheln mit den Genossen. Was aber, wenn sich die LINKEN-Genossen nicht mehr auf Parteitreue, Parteidisziplin, Parteilinie trimmen lassen? Dann „Mit Gottes Segen“ durch, wie der Bürgermeister gern sagt! Mir allerdings fehlt der rechte Glaube. Es kann doch nicht sein, dass die Genossen der LINKEN von allen guten Geistern verlassen sind. Mein Gott, das wird was werden!

Print Friendly, PDF & Email

Artikel zum Thema

Tags: , , ,

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.