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30. Juni 2011
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Davon war in den Artikeln der Redakteurin Elke Höhne nie die Rede. Von einem Pressegespräch beim Bürgermeister von Blankenfelde-Mahlow. Davon spricht Hartmut F. Reck in seinem Bericht über die Rathausplanung in Blankenfelde. Das heißt schon mal ein Stück weiter zu sein in der maz. Pressegespräche hat Höhne in schöner Unregelmäßigkeit mit dem Bürgermeister geführt. Dementsprechend beschönigend waren dann auch die Texte zu den lokalen Themen. Eines der schönsten Beispiele dafür war die beschwichtigende Information zum Auftauchen der Neuruppiner Staatsanwaltschaft in Blankenfelde-Mahlow.

Reck wird in der Berichterstattung deutlicher und dennoch besänftigend. Er spricht über die „Kostengruppe 700“ und erläutert, dass sich dahinter versteckt, was generell „Planungskosten“ genannt wird. Wohlgemerkt Planungskosten für das Rathaus. Und die sind nicht von Pappe. Sie nähern sich den 800 Tausend. Wissen alle Eingeweihten. Muß die Öffentlichkeit ja nicht unbedingt wissen. Also hält auch Reck den Mund geschlossen,  teilt jedoch unverhohlen mit, dass die nette Summe nicht mitgerechnet wird, wenn über die Kosten für das Rathaus geredet wird. Die Summe wird „aus einer anderen Haushaltstelle finanziert“ heißt es. Was nicht heißt, dass das Geld aus einer schwarzen Kasse käme. Alles muß regulär von der Gemeinde Blankenfelde-Mahlow bezahlt werden. Kein Sponsor legt was drauf. Also kommts aus dem einen Haushalt der  einen Gemeinde. Und, da darf man ja mal zusammenrechnen, wenn wir uns das Geld nicht aus dem Portemonnaie des Nachbarn klauen. Bloß jetzt nichts von Täuschung oder Selbsttäuschung sagen!

Zu lesen ist in Recks Artikel auch, dass Baier mitteilte, dass die „Gemeindeverwaltung Blankenfelde 1990 in das Gebäude eingezogen sei“, in dem die Verwaltung noch heute untergebracht ist. Solange ist Baier noch nicht am Ort, dessen Verwaltungsgebäude am 1. Dezember 1966 eingeweiht wurde. Da hatte Ortwin Baier grade das ABC gelernt.

Bernd Heimberger

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