Bürgermeisterwahl 2011 – Das Schlimmste …

31. August 2011
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Mit dem Schlimmsten muß gerechnet werden

Wieder so ein erschreckender Traum. Einer, der zwischen erstem Aufwachen und endgültigem Aufstehen kommt.

Wir stehen vor der Blankenfelder Dorfschmiede: Regina Bomke und ich. Die CDU-Bürgermeister-Kandidatin gesteht, dass ihre Kandidatur ein mit dem Bürgermeister abgekartetes Spiel ist.

Es geht doch nur darum, Stefke zu verhindern, sagt Regina Bomke.

Ist ja nicht zu fassen, denke ich. Und, plötzlich hellwach: Kann man so was nur träumen?

Bernd Heimberger

 

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8 Responses to Bürgermeisterwahl 2011 – Das Schlimmste …

  1. Michael Wolny
    5. September 2011 at 13:02

    Sehr geehrter Herr Blunk,

    der Stil Ihrer Berichterstattung und Diffamierung gegen Regina Bomke hat nichts mehr mit Wahlkampf zu tun. Wenn Sie Frau Bomke unterstellen, sie würde sich sich keine Gedanken zum Ermittlungsverfahren gegen Ortwin Baier machen und es ginge ihr nichts als Christin an,
    haben Sie gleichzeitig uns als Christen beleidigt. Wir sind als Christen in Brandenburg eine Minderheit, verteidigen aber unsere Werte des Glaubens selbstbewusst und aufrichtig
    gegenüber jede Form von Missbrauch im Amt und unterstützen unsere Mitmenschen und Schwachen,
    da wo es uns möglich ist. Die Mitarbeiterin im Ordnungsamt hätte es verdient, dass sie in ihrer Not nicht alleine gelassen worden wäre. Wenn Sie wenigstens ein Satz dazu formuliert
    hätten, würde ich Sie verantwortungsbewusst einschätzen. Frau Bomkes Sorge und Wirken gilt in diesen Stunden den Freunden und Angehörigen der Mitarbeiterin. Wir werden als CDU den Bürgermeister zu den Ergebnissen der staatsanwaltlichen Ermittlungen bewerten. Leider ist das erst möglich, wenn die Ermittlungen abgeschlossen sind. Bis dahin habe ich Sorge um den Verfall der demokratischen Sitten an denen Sie leider beteiligt sind.

    Michael Wolny
    als Vorsitzender
    des CDU Ortsverbandes

  2. Konrad Bütow
    5. September 2011 at 11:58

    Herr Heimberger lügt, wenn er der CDU-Kandidatin -Regina Bomke- unterstellt, es gehe ihr lediglich um die Verhinderung des Kandidaten der Freien Wähler und des BVBB und wenn er ihr Worte in den Mund legt, die sie ohne jeden Zusammenhang so nie gesprochen hat. Natürlich geht es der CDU und auch Frau Bomke um die Verhinderung von Matthias Stefke als Bürgermeister, aber ebenso um die Verhinderung von Herrn Baier. Warum wohl? Weil sie gerne selbst Bürgermeisterin werden will – und das ist gut so, weil sie die beste Alternative zu ihren Mitbewerbern ist! (Nun bin ich mal gespannt, ob dies hier veröffentlicht wird.)
    Konrad Bütow (auch CDU und auch katholisch, was Herr Blunk in seinem Beitrag und in seiner Kritik an Frau Bomke offensichtlich für anstoßerregend hält; wo leben wir eigentlich?!)

  3. Gerrit Schrader
    5. September 2011 at 15:17

    Nun da kann wohl einer nicht zwischen künstlerischer Freiheit und Tatsachenbehauptung unterscheiden. Aus meiner Sicht klar als Meinungsäußerung des Autors („erschreckender Traum“) gekennzeichnet und somit eben gerade keine Lüge. Unverschämt ist es allerdings, öffentlich zu behaupten, es handele sich um eine Lüge.

  4. Hannelore Pappschik
    5. September 2011 at 16:11

    Richtig, lieber Gerrit Schrader,genauso ist es. So hat es ja auch Regina Bomke verstanden, als Sie auf der Bürgermeister-Wahlveranstaltung darauf einging (lächelnd, lustig). Sie hat es so verstanden, wie es Bernd Heimberger auch gemeint hat – ein Traum. Wunderbar hat Sie gekontert indem Sie sagte (in etwa): „…. ich müßte ja ….. sein, ich trete an, um zu gewinnen und nicht Ortwin Baier. Auch das ist Wahlkampf, diese Art mag ich.

  5. Konrad Bütow
    5. September 2011 at 16:48

    Das Wort „Lüge“ klingt wohl in der Tat sehr hart, weil es beabsichtigte Boshaftigkeit unterstellt. Nehmen wir an, dies war nicht beabsichtigt, dann suggeriert die Aussage doch eindeutig, dass Frau Bomke nur mit der Absicht angetreten ist, Baier zur Wieder-Wahl zu verhelfen. Das ist nicht nur absurd, sondern in der Tat die Unwahrheit; ist Unwahrheit keine Lüge? Wie auch immer: Der Stil und die Absicht von Herrn Heimberger sind trotzdem mies, und die CDU-Kandidatin ist zu bewundern, wenn sie dies mit Gelassenheit und Humor trägt.

  6. Bernd Heimberger
    6. September 2011 at 12:21

    Im England der Shakespeare-Zeit trug sich folgendes zu: In einer der ersten Aufführungen des Dramas „Othello“, erschoß ein einfältiger Offizier den Othello-Darsteller, nachdem er Desdemona erwürgt hatte, mit dem Ruf: „Sowas dulden wir in England nicht!“
    Und, was dulden wir, Anno 2011 in Deutschland nicht, Herr Bütow?

    Der Lügner

  7. Konrad Bütow
    6. September 2011 at 17:55

    Vielleicht doch lieber „der Träumer“, Herr Heimberger? Oder der Dramatiker? Manche Träume behält man vielleicht doch lieber für sich, besonders, wenn sie erschreckend sind. Zumal Sie zwischen Traum und Wirklichkeit auch nach dem Erwachen nicht so recht zu unterscheiden wissen, besteht der schreckliche Verdacht, der vielleicht doch erst halbwache Träumer erzählt seine Wunschvorstellungen und will diese insgeheim den anderen als Realität unterjubeln. Um aber Ihre Frage zu beantworten: Auch 2011 bin ich intolerant gegen bewusste (denn der Träumer weiß letztlich doch ganz genau, was er in welcher Situation sagt) Verwirrung oder Irreführung von naiven Menschen meiner Art.

  8. Detlef Böttger
    8. September 2011 at 14:27

    …nicht schlecht! Bernd Heimberger, heute befasste ich mich (leider erstmalig) aber intensiev mit „klaerwerk“. Kommentare von bemerkenswertem Niveu machen auch noch Spaß beim Lesen. Ich wünsche Euch Durchhaltekraft, Akzeptanz und Erfolg.

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