BM-Wahl 2011: Zeiten der Zufälle

4. September 2011
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Soviel Zufall war schon lange nicht mehr!

Eine fest vereinbarte Anzeige zum Online-Magazin-klaerwerk – zur Veröffentlichung im Lokalanzeiger des Amtsblatts vorgesehen – hatte sich fünf Tage nach der Vereinbarung erledigt. Die zuständige Anzeigenabteilung entschuldigte sich wegen eines bedauerlichen „Fehlers“. Nachdem eine höchst kuriose, deklarierte „Pressekonferenz“, die vom Teltow-Kanal ausgestrahlt wurde, in klaerwerk glossiert und somit kritisiert wurde, korrigierte das lokale Fernsehen sein sonderbares Tun. Ein gutes dutzend Tage nach der Veröffentlichung des klaerwerk-Artikels „Kuriose Konferenz“, teilt Teltow-Kanal mit, dass die vermeintliche „Pressekonferenz“ nun, wie es heißt, „eindeutig als Wahlwerbung“ ….. ausgewiesen ist. Siehe: „Online-Version des Beitrages auf unserer Homepage“.  Eine Entschuldigung für das jurnalistische „Versagen“, versagt sich Teltow-Kanal.

Fünf Monate nach dem hartnäckigen Schweigen zu den Ermittlungen der Staatsanwaltschaft „gegen Baier u.a.“, wie die Staatsanwaltschaft formulierte, äußerte sich der Bürgermeister via MAZ und SPD-Internet-Auftritt. Und das eine gute Woche vor der Bürgermeisterwahl! Unbestätigt kann Herr Baier festlegen: „Vorwürfe der Untreue sind haltlos“. Muß das nicht die ermittelte Staatsanwaltschaft mitteilen, wenn es so ist? Hat sie aber nicht getan – bis zur Stunde (2. September 2011). Herr Baier kann den Eindruck erwecken, als seien die Anzeigen anonym erfolgt. Richtig ist, die Anzeige wurde von Bernd Heimberger, Ronald Rahneberg, Matthias Stefke namentlich gezeichnet. Und zwar im Namen ihrer Fraktionen, was heißt von 11 Mitgliedern der Gemeindevertretung. Das war vor zwei Jahren, also im September 2009. Seither ermittelt die Staatsanwaltschaft. Und das ist wohl nicht rein zufällig so.

Bernd Heimberger

 

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