BM-Wahl 2011: Auch die SPD sagt Wahlkampftermine ab

7. September 2011
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Nachdem Bernd Heimberger am 6: September in seinem Text „Abseits des Anstandes“ festgestellt hat:

„Statt mit Anstand den Wahlkampf in Blankenfelde-Mahlow zu beenden, wurde er nach dem Tode der Mitarbeiterin der Gemeindeverwaltung, umso makaberer.“

veröffentlichte die MAZ, einen Tag später – heute am 7. September – eine Kurzmeldung unter der Überschrift  „Auch die SPD sagt Wahlkampftermine ab“:

„Vor dem Hintergrund des Freitodes einer Verwaltungsmit-arbeiterin wolle man damit gegen den Versuch anonymer Feiglinge protestieren, in verantwortungsloser Weise die politische Auseinandersetzung  zu vergiften.“

Zieht nun Besonnenheit ein? Nachdem ein folgenschwerer Satz im „Neuen Deutschland“ vom 2. September zum „Selbstmord nach Stasivorwurf“ vielen Bürgern den Atem stocken ließ:

„Im Rathaus gilt der Fall als Höhepunkt einer Reihe schmutziger Methoden im Bürgermeisterwahlkampf. So werden Untreue-vorwürfe geäußert.“

Unterstellt doch die Verknüpfung von „schmutzigen Methoden“ und „Untreuevorwürfen“ durch Rathaus-Chef, Bürgermeisterkandidaten Ortwin Baier (SPD), – die Wahlkampfmethoden der Bürgerfraktionen sind ebenso schmutzig, wie die der anoymen Briefeschreiber (Stasivorwürfe). Und auch, die „Untreuevorwürfe“, die Vorwürfe hinsichtlich der Veruntreuung von öffentlichen Geldern, seien erst mitten im Wahlkampf, aus heiterem Himmel, erhoben worden.

Jörg Blunk

 

 

 

 

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