Dass die anonymen, auch an ihn gerichteten, Vorwürfe, er habe wissentlich eine ehemalige Stasi-Mitarbeiterin eingestellt, völliger Unfug sind – dürfte Bürgermeisterkandidat Ortwin Baier (SPD) ziemlich rasch klar geworden sein. Trotzdem hat er ohne Not (Fürsorgepflicht, interne Personalangelegenheit) die anonymen Stasi-Vorwürfe, gegen die sich übrigens Doreen Schmalenberger vehement gewehrt hat, im Wahlkampf öffentlich gemacht. Warum? Wenn das anonyme Stasi-Fax ihn selbst schon nicht in Bedrängnis bringt – vielleicht kann man diese Schmutzgeschichte so darstellen, dass sie den Wahlkampfgegner Stefke in Bedrängnis bringt? Ihn massiv Stimmen kostet? Indem man sich zum Beispiel selbst in den Medien als Wahlkampf-Opfer inszeniert? Indem man sowohl die gegen die Verwaltungsmitarbeiterin anonym erhobenen Stasi-Vorwürfe wie auch die gegen ihn erhobenen, anonymen Vorwürfe in Sachen Personalauswahl öffentlich in ein und dasselbe Licht rückt mit Vorwürfen in Sachen Veruntreuung öffentlicher Gelder (Parkhaus, Rathaus-Neubau)? Also mit Vorwürfen der nicht parteigebundenen Fraktionen aus dem Jahre 2009.
Offen und nicht anonym erhobenen Vorwürfen, auf deren Grundlage er als einziger Kandidat für das Bürgermeisteramt – gleichzeitig und bis zum heutigen Tag – Beschuldigter in Ermittlungsverfahren ist? Seit 2009? Das ist doch sowieso alles eins und alles so schmutzig und so widerwärtig? Und alles durch die Bank so anonym! Furchtbar, was die Bürgerfraktionen sich da im September 2009 herausgenommen haben! Einen Sumpf trocken legen zu wollen, ohne die Frösche zu fragen … Wo kommen wir da hin!
Allein das Öffentlich-machen einer Personalangelegenheit per Pressekonferenz war 100%ig unprofessionell und beweist eimal mehr: Dieser Wahl-Beamte ist schlicht ist ungeeignet eine Verwaltung zu führen. So etwas tut man einfach nicht, das ist jenseits von Gut und Böse – hört man selbst von anderen Bürgermeistern im Landkreis. Auch dem letzten Verwaltungsmitarbeiter dürfte inzwischen klar geworden sein: Wann immer künftig in Vorwürfe gegen mich erhoben werden – wenn es mein Dienstvorgesetzter Ortwin Baier (SPD), aus welchen Gründen auch immer, für zweckmäßig erachtet - wird er mich und meinen "Fall" der Presse zuliefern.
Wie gut, das wenigstens eine Frau, die inzwischen ausgeschiedene Mitbewerberin um das Bürgermeisteramt, Regina Bomke (CDU), soviel – mit Verlaub- Arsch in der Hose hatte, auf zwei Wahlkampfveranstaltungen die Klinge mit dem Bürgermeisterkandidaten Matthias Stefke zu kreuzen, hart aber fair.
Warum, zum Beispiel, ist die WOBAB seinerzeit überraschend vom geplanten Rathausneubau zurückgetreten? Der Geschäftsführer der WOBAB lehnte es im Rahmen der Diskussion zur neuen WOBAB-Strategie ab, diese Frage zu beantworten. Weil ihm sein Dienstherr Ortwin Baier einen Maulkorb verpasst hat? Wenn Bürgermeisterkandidat Baier (SPD) diese Frage dem Staatsanwalt zufriedenstellend beantworten konnte – angeblich haben sich die meisten (?) Vorwürfe gegen ihn erledigt – warum ist er dann bis heute zu feige, sie dem BürgerBündnis Blankenfelde Mahlow klar und präzise zu beantworten?
Gut nachvollziehbar, das Kandidat Ortwin Baier (SPD) schon bei vorsichtigen Nachdenken darüber. mit welchen Fragen er auf Wahlkampf-Veranstaltungen mit seinen Mitbewerbern konfrontiert werden könnte, die Hosen gestrichen voll hat. Die Gemeindevertreter hat er mit Hilfe früherer Mehrheiten (SPD, Linke, CDU) inzwischen so "dressiert", dass sie jede Frage an ihn vorab schriftlich einreichen müssen. Wenn man das künftig bei Wahlkampf-Veranstaltungen mit Anhängern der politischen Konkurrenz auch noch hinbekommen könnte … Ja, dann vielleicht , eventuell … , warum nicht auch dort mal auftreten.
Bis dahin setzt Ortwin Baier als Spalter aus sicherer Entfernung, mit Rückendeckung durch die MAZ, lieber noch eins drauf , indem er zwei Tage nach dem Wahlsonntag seinen Gegner in der Stichwahl, Matthias Stefke, en passant als "Polit-Demagogen" denunziert. Selbstverständlich ohne konkret zu werden. So viel Feigheit muss sein! Frei nach dem Motto: Gemeinsam gestalten, statt spalten!
Denn eins hat Bürgermeisterkandidat Ortwin Baier frühzeitig gelernt: Die Wahrheit ist immer das, was in der Zeitung steht. Oder?

