Schein statt Sein

11. Dezember 2011
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Zum Beitrag: „Nachdenken im November“

“Weint! Weint! Weint! Ihr seid Menschen aus Stein!” -”König Lear” (William Shakespeare)

Das sind Lippenbekenntnisse. Nichts als Lippenbekenntnisse, wenn sich die Genossen alljährlich daran erinnern, mahnend an den 8. Mai erinnern zu müssen. Am Tag legen die Genossen, alljährlich, eine Nelke auf die Gräber der Opfer des Faschismus. Dann welken die Nelken und sind vergessen. Bis zum nächsten Jahr. Für Hanns Maassen waren solche Genossen “Modegenossen”. Das sind sie wohl die Genossen der Fraktion der LINKEN in der Gemeindevertretung von Blankenfelde-Mahlow, die es ablehnten eine handvoll Grabstätten auf den Friedhöfen der Gemeinde zu Ehrengräbern zu erklären. Gegen den Vorschlag der Fraktion des BürgerBündnis Blankenfelde-Mahlow votierten:
Roland Scharp, Stefanie Scharp. Günter Stirnal

Das ist christlicher Schein. Fern jedes christlichen Seins, wenn selbsterklärte Christen einen Menschenfreund wie Franz Balnat im Stich lassen. Abermals im Stich lassen. Wie die Christ-Demokraten der Gemeindevertretung, die auch einem Franz Balnat Anerkennung und Achtung versagten:
Regina Bomke, Andreas Buch, Sabine Plettner-Mozuch, Kurt Wienesen-Anand, Michael Wolny

Im Bund mit den Genossen und den Christ-Demokraten sind die Mitglieder der Wählergruppe Rahneberg:
Detlef Böttger, Thomas Mottner, Jürgen Schlösser

Fazit: Bildung beginnt mit Herzensbildung, ohne die alle Bildung ohne Humanität ist.

Bernd Heimberger

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One Response to Schein statt Sein

  1. 13. Dezember 2011 at 12:46

    Lieber Herr Heimberger,

    ich kenne Sie als streitbaren und wahrhaftigen Menschen. Die Unterstellung eines Bündnisses mit „den Genossen und den Christ-Demokraten“ nehme ich Ihnen nicht mal besonders übel. Ein bisschen Überspitzung tut der politischen Debatte oft gut. Es ging für mich in der Novembersitzung der Gemeindevertretung nicht um die Frage, ob überhaupt Ehrengräber eingerichtet werden sollen, sondern allein um die von Frau Hellberg vorformulierten Ausführungsvorschriften (Welcher Beschluß der GV sollte eigentlich ausgeführt werden?). Die erschienen mir nicht geeignet die Problematik der Ehrengräber zu regeln. Deshalb habe ich dagegen gestimmt.

    Übrigens: Weder Herr Böttger, noch Herr Schlösser sind Mitglieder der Wählergruppe Rahneberg.

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