IV Dokumentation einer Diffamierung

26. Dezember 2011
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Nach dem Erscheinen des MAZ-Beitrages zum Ergebnis der Stasi-Überprüfung der Kreistagsabgeordneten (Ausriss aus MAZ 14.12.2011 – 4 vom 56) hat Bernd Heimberger folgende Pressemitteilung u.a. auch an die MAZ geschickt:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Lesen Sie hier auszugsweise, was der MAZ-Journalist Ekkehard Freytag aus dieser Richtigstellung gemacht hat:

17.12.2011
Politik: „Keine Sekunde für das MfS gearbeitet“

Es sei nicht zutreffend, dass er – wie im Bericht der Arbeitsgruppe zur Überprüfung der Abgeordneten formuliert – „als IM geführt wurde“. Vielmehr sei er von der Hauptverwaltung Aufklärung des MfS als „IMA“, also Inoffizieller Mitarbeiter mit Arbeitsakte, registriert worden. Entsprechend der Rosenholzdatei betraf das laut Heimberger 290 000 Personen. Er weist darauf hin, dass dies auch für namhafte Politiker der Bundesrepublik Deutschland galt („allein in der Legislaturperiode von 1969 bis 1972 waren 48 Bundestagsabgeordnete als IMA registriert“), wie Willy Brandt (SPD) oder Franz-Josef Strauß (CSU). Diese wurden nach einer Überprüfung durch die Stasi-Unterlagenbehörde entlastet. (Hervorhebenung der klaerwerk)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Weder Fred Hasselmann noch Ekkehard Freytag von der MAZ reagieren auf diese eMail. Offenbar sind sie, entweder aus aus Unfähigkeit oder Zeitmangel nicht in der Lage, selbst zu recherchieren und sich sachkundig zu machen.
Deshalb muss/darf Gilbert Furian, Leiter der Arbeitsgruppe Stasi-Überprüfung im Kreistag nach mal ran, und zwar unter der diffamierenden Überschrift

„Nicht mehr zu ermitteln“

 

Wir kommen darauf ausführlich zurück. Hier zur Einstimmung die „Korrespondenz“ zwischen Heimberger und Furian:

16.09.2011 – Schreiben von Gilbert Furian

3.10.2011 – Schreiben von Bernd Heimberger

 

 

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2 Responses to IV Dokumentation einer Diffamierung

  1. Ferdi Breidbach
    26. Dezember 2011 at 17:17

    Herr Heimberger,
    was erwarten sie von MAZ Redakteuren die doch wissen, dass sie jahrelang wirkliche IMs, wie geflüstert wird im Offiziersrang, in ihren Reihen wußten. Es ist schon dreist, dass diese Redakteure wohl auch noch verdrängt haben, dass im „Roten Kloster“ (Fachbereich Ausbildung Journalisten, Leipzig) weder Demokraten noch Anhänger der Pressefreiheit ausgebildet wurden. Da galt Linienetreue als Voraussetzung. Und solche Linientreuen sind doch auch in der MAZ Zossen untergeschlüpft, oder irre ich da?
    Anstatt mal endlich über den politischen Sumpf, die wirklichen Hintergründe zu den staatsanwaltlichen Ermittlungen gegen BGM Baier, seinen Stellvertreter Sonntag, der Vorsitzenden des Finanzausschusses, Bomke (CDU) oder den Ermittlungen wegen Verleumdung, die auch mich betreffen zu berichten, dürfen Sie nun als Ablenkungsmanböver hinhalten. Dazu hat Baier auch wieder seinen Beitrag geleistet.
    Grüsse
    Ferdi Breidbach

  2. 27. Dezember 2011 at 18:23

    Hallo Zusammen,

    zum Recht auf Gegendarstellung empfehle ich das Pressegesetzt des Landes Brandenburg. Eine Pressemitteilung ist etwas anderes als eine Gegendarstellung.
    http://www.landesrecht.brandenburg.de/sixcms/detail.php?gsid=land_bb_bravors_01.c.15089.de#12

    Mit bestem Gruß und
    ein gesundes Jahr 2012

    Jörg Levermann

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