Dresden: Kongress zum zivilen Ungehorsam

15. Januar 2012
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Veranstaltungstipp/überregional:

Aktionen des zivilen Ungehorsams haben weltweit Konjunktur. In Kairo, Madrid, Athen, New York, Frankfurt/M. … überall gehen Menschen auf die Strasse. In Stuttgart führte ein umstrittenes Bauvorhaben tausende Menschen zusammen, während im Wendland schon seit 30 Jahren („Wer sich nicht wehrt, lebt verkehrt.“) ziviler Ungehorsam geprobt wird. In Dresden ist es gegen die Untätigkeit der Landesregierung seit 2010 gelungen, durch Massenblockaden den alljährlichen Trauermarsch von Neonazis zu verhindern.
Auch wenn die zugrunde liegenden lokalen und politischen Konflikte immer andere Ausgangspunkte haben, eint diese Akte des zivilen Ungehorsams doch eins:

Die bewusste kollektive Regelübertretung von Vielen im Sinne des Wunsches
nach Veränderung, im Sinne des Rechts auf demokratische Mitbestimmung.

Unter der Überschrift

ZIVILER UNGEHORSAM UND KOLLEKTIVER REGELVERSTOSS

27. – 29. Januar 2012    //    Dresden   //    Technische Universität   //   Internationaler Kongress      

wird Interessierten und Aktivisten ein Forum zum Austausch und zur Vernetzung geboten. Auf Podien, in Vorträgen, Workshops und World-Cafes soll es darum gehen, wie kollektive Regelübertritte auch bei umweltpolitischen und sozialen Protesten als Aktionsform Anwendung finden.

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