Pleite mit der Promenade?

28. März 2012
Von

Der „erste Spatenstich“ für das Seniorenheim in Blankenfelde war keine Gewähr, dass gebaut wird, wo nun das Seniorenheim steht. Kaum war der Grundstein „gelegt“, ging’s zügig voran. Staunen, wie schnell gebaut wird, wenn ein privater Unternehmer hinter der Sache steht. 

Fast ist zu bedauern, dem Unternehmer die Quadratmeter abgeschwatzt zu haben, um vor dem Haus einen Promenadenweg anzulegen. Im Interesse der Bewohner des Heims. Im Interesse Blankenfeldes. Im Interesse der vor über 75 Jahren unvollendet gebliebenen Märkischen Promenade. Und nun? Das Gelände ist im Eigentum der Gemeinde. Die ist in der Pflicht. Und, was tut sie? Sie duldet einen staubaufwirbelnden „wilden“ Parkplatz, wo die Promenade hin soll. Auch kann? Wie denn? Wo denn? Zumal ein Teil der Fläche von der Auffahrt zum Seniorenheim frequentiert wird? Zumal Einiges den durchgehenden Weg be- und verhindert?  – Siehe Foto! – Von „eigner Gestaltung“ spricht die Verwaltung. In welchem Jahr wird nicht gesagt. Geredet wird von einer Beschlußvorlage, die dem Bauausschuß vorgelegt werden soll. Aber wann? Beeindruckend, wie gut die Verwaltung, sprich das Bauamt, mit dem Betreiber des Seniorenheims kooperiert. Der hat Tatsachen geschaffen. Zum Nachteil der Kommune? Zum Nachteil der Märkischen Promenade? Wer hat da wen übertölpelt? Wer hat sich da übertölpeln lassen?

Bernd Heimberger

Print Friendly, PDF & Email

Tags:

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.