Fatale Folter

29. April 2012
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Großartig, was die Kreistagsabgeordnete Maritta Böttcher der MAZ (Druck auf Giesecke wächst – Ausriss aus MAZ v. 20.04.2012) in den Computer diktierte. Sie sagte: „Ich finde es wichtig, dass Bewegung in die Sache kommt, für alle Betroffenen ist es unzumutbar, dass sich das so lange hinzieht.“ Die Zitierte redet nicht, was wahrlich eine Erleichterung wäre, von den Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Neuruppin wider den Bürgermeister, seinen Stellvertreter und andere Personen in Blankenfelde-Mahlow. Böttcher hat die Untersuchungen gegen Landrat Giesecke im Blick. Nicht erst „seit Monaten“, wie die MAZ kleinredet (Bildunterschrift zum Beitrag). Auch nicht!

Was würde Böttcher äußern müssen, sie würde auf alle „Betroffenen“ reagieren, die in Blankenfelde-Mahlow einiges auszuhalten haben? Und das seit 2 Jahren und 7 Monaten, seit sie von der Staatsanwaltschaft auf die Folter gespannt werden. Ermittelt wird nicht wegen einiger Weinflaschen und luxuriöser Essen. Wo kann man so kostspielig essen, dass sich damit Anwälte und Gerichte beschäftigen müssen? Das zu wissen, darauf hat die gesamte Öffentlichkeit wirklich einen Anspruch, es zu erfahren! In Blankenfelde-Mahlow neigt sich justizias Waageschale nicht wegen kulinarischer Köstlichkeiten. So weit bekannt! Das heißt also ermitteln, ermitteln und ermitteln. Weiter und weiter und weiter. Bis zur Erschöpfung. Von wem?

Bernd Heimberger

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One Response to Fatale Folter

  1. Matthias Stefke
    30. April 2012 at 05:53

    Und ein Ende ist offenbar nicht abzusehen.
    Der Bürgermeister berichtete – allerdings erst auf Nachfrage – in der letzten Gemeindevertreter-Sitzung, dass ihm Informationen vorliegen würden, dass die Staatsanwaltschaft die Ermittlungen ausgeweitet hätten!!!

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