Offener Brief
Liebe Regina Bomke,
als ich soebend die MAZ gelesen habe dachte ich, wer hat nun -wieder einmal- erfunden, was so nicht gewesen ist. Bevor ich mich heute daran mache, zu recherchieren, frage ich Sie, ob dieser Artikel "Unwürdiges" wirklich Ihre Aussage ist. Nichts gegen den Tatbestend, dass einige Ehrengräber, Ehrenmale "peinlich" sind, da der ungepflegte Zustand zu wünschen offen lässt.
Nun frage ich Sie, wenn es dann so stimmt wie geschrieben, wo waren Sie, als bereits vor Jahren das BürgeBündnis Anträge gestellt hat, die Pflege dieser Gräber zu übernehmen? Die Grabstelle der OdF zu einem Ehrenhain zu ernennen? Haben Sie nicht die Protokolle des Ortsbeirats gelesen, wo wir forderten, immer und immer wieder, dass diese Gräber geschützt und gepflegt werden sollen? (Unwürdiges – Ausriss aus MAZ v. 24.05.2012)
Eberhard Hein, ehrenamtlicher Mitarbeiter des Arbeitskreises Heimatgeschichte Blankenfelde, hat Stunden um Stunden investiert, um hier klare Aussagen machen zu können, um welche Gräber es sich hier handelt. Er ist ins Archiv nach Potsdam gefahren, hat Dokumente kopieren lassen und und und. Hätten Sie sich mal an einer "Blankenfelder Begegnung" (Waldfriedhof), Führung Bernd Heimberger, beteiligt, Sie wüßten Einiges mehr.
Ich werde, wie gesagt, mir die Mühe machen um festzustellen, wann das BürgerBündnis Blankenfelde-Mahlow damit begann, diese Gräber zu schützen und mein Ergebnis der MAZ mitteilen. Eine Richtigstellung wäre angebracht!
Fast geanu so hat es sich mit der Märkischen Promenade zugetragen. Ebenfalls das BB und der Ortsbeirat bemühen sich Jahrelang um die Gestaltung dieser Anlage und da kommt plötzlich die SPD/Grüne kürzlich mit einem Antrag daher und tut so, als ob es "Ihre" Bemühungen waren. Ich frage Sie nun allen Enstes, hören Sie überhaupt zu, was in der GV geschieht, lesen Sie überhaupt die Protokolle? Ansonsten könnten solche "Ausrutscher" wohl kaum passieren. Ich finde es einfach nur peinlich, sich so mit zwei Sätzen im Vordergund zu spielen und somit die jahrelangen Bemühungen anderer zu ignorienen. Hätten Sie nur einen Satz dazu gesagt, dass Bemühungen anderer Beteiligten schon Jahre laufen, es wäre für mich in Ordnung gewesen. So aber kann ich es kaum ertragen, wie Sie sich einmal mehr im Vordergrund spielen und die Arbeit anderer mißachten.
Die Sache, dass endlich etwas getan wird, kann ich nur begrüßen.
Es grüßt
Hannelore Pappschik

