Selten dämliche Dummheit

8. Juli 2012
Von

Zur Fortsetzung der Tätigkeit des WOBAB-Geschäftsführers Thomas Bachmann

Am 30. Mai 2012 war wieder kein Weltuntergang. Am 30. Mai 2012 gab die Fraktion BVBB-WG der Gemeindevertretung von Blankenfelde-Mahlow eine Pressemitteilung raus (PM zu WOBAB-Geschäftsführung). Die lokale Presse ließ die links liegen. Ist sie nicht wichtig genug? Ganz im Gegenteil! Sie gehört zum Wesentlichen des Wesentlichen, was in der Gemeinde Blankenfelde-Mahlow derzeit geschieht. Die Zukunft des Geschäftsführers der gemeindeeigenen Wohnungs- und Baugesellschaft (WOBAB) wird in Frage gestellt. Bleibt Thomas Bachmann? Will er gehen? Wird er gegangen?

Die Fraktion BVBB-WG sagt: „Einen solchen hervorragenden Mann, der die Gesellschaft skandalfrei gehalten sowie innovativ und erfolgreich geführt hat, läßt man nicht ziehen“.
Die Fraktion des BürgerBündnis Blankenfelde-Mahlow erhebt Einspruch. Was heißt „… läßt man nicht ziehen“? Will Bachmann wirklich das Weite suchen? Mitnichten! Die Wahrheit ist: Thomas Bachmann soll in die Wüste geschickt werden. Wer will das? Sicher nicht die BVBB-WG. Selbstverständlich nicht die Fraktion des Bürger-Bündnis Blankenfelde-Mahlow. Die anderen Fraktionen der Gemeindevertretung von Blankenfelde-Mahlow? So unklug werden die doch nicht sein! Wachen Sinnes kann niemand solchen Unsinn anzetteln. Thomas Bachmann hat seit einem Jahrzehnt unermüdlich in der Kommune, für die Kommune gearbeitet. Sichtbar erfolgreich wie kein Geschäftsführer vor ihm. Das ist nicht nur im Wohngebiet an der Blankenfelder Käthe-Kollwitz-Straße zu sehen.
Bachmanns gesamtes Tun hat bewiesen, dass er die Geschäfte nicht nur im Interesse der Bürger führt, sondern im Sinne der Bürgerinteressen entwickelt. Den Vertrag mit dem Geschäftsführer nicht zu verlängern bedeutet nichts anderes, als ihn rauszuschmeißen. Das ist ein Versuch des Verwaltungschefs von Blankenfelde-Mahlow, dem die Fraktion des BürgerBündnis von Blankenfelde-Mahlow vehement widerspricht. Der erzwungene Weggang von Thomas Bachmann wäre zwar kein Weltuntergang, doch eine selten dumme Dummheit.

Fraktion BürgerBündnis Blankenfelde-Mahlow

 

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4 Responses to Selten dämliche Dummheit

  1. 21. Juli 2012 at 13:29

    Herrn Heimberger, bevor sie ihre lobes hymnen über wobab weiter singen sollten
    sie mal die senioren und behinderten des wohngebietes rembrandt straße konsultieren.

  2. Hannelore Pappschik
    22. Juli 2012 at 09:58

    Ja, lieber Herr Wiele, ich kann Sie teilweise verstehen. Verstehen die Enttäuschung, in einem Wohnblock Ihren Lebensabend zu verbringen. Es ist natürlich kein Vergleich zu Ihrem damaligen, wunderschön gelegenen großen Einfamilienhaus Am Dachsbau, am Rande des Ortes, am Rande des Waldes. Darum habe ich Sie damals schon ein wenig beneidet.
    Wenn es richtig ist, was von Bürgern gesagt wurde, hat sich der Alteigentümer zurückgemeldet und sein Anwesen wieder in seinem Besitz genommen. Es ist für den Betroffenen immer eine schlimme Sache, nach vielen Jahren (ich weiß nicht, wieviel Jahrzehnte Sie vor der Wende dort  gewohnt haben), „sein“ Haus zu verlassen. Es war ja ein sehr schönes Anwesen, unbestritten. Sicher, wie wir alle wissen, brauchte man zu DDR-Zeiten nur „n´ Appel und Ei“ als Mieter dafür bezahlen. Sie konnten sicher schalten und walten, wie Sie wollten. Zumal bei Ihrer beruflichen Stellung es wohl kaum Jemand gewagt hätte, Ihnen Vorschriften zu machen, wie was zu beachten war.
    Wenn man in einem Wohnblock wohnt, kann ich mir gut vorstellen, heißt es auch, sich anpassen zu müssen, was sicher nicht immer ganz einfach sein wird. Also auch unterordnen. Das das Ihnen gegen den Strich geht, kann ich gut und gerne nachvollziehen.  Die Enttäuschung, aus dem damaligen Haus raus zu müssen, sitzt sicher immer noch tief. Ich muß ehrlich gestehen, ich möchte auch nicht unbedingt in einem großen Wohnblock wohnen. Aber heutzutage hat doch jeder Bürger die Möglichkeit, ein Grundstück, ein Haus käuflich zu erwerben (diese Chance hatten leider nur wenige zu DDR-Zeiten). Wenn es mir absolut nicht in meiner jetzigen Umgebung gefallen würde, dann gibt es doch heutzutage genug Möglichkeiten, um von dort wegzugehen. Das soll nicht heißen, meinen Heimatort zu verlassen.
    Ich kann nicht einschätzen, welche Differenzen Sie mit der WOBAB haben, sicher wird es da welche geben. Aber ich kann mir auch gut vorstellen, dass es schwierig sein wird, allen Bewohnern dieser Wohnanlage es recht zu machen. Das wird einfach nicht ausbleiben, Meinungsverschiedenheiten werden immer mal hier mal dort auftreten. Verbitterung und Enttäuschung tragen dazu bei. Ich persönlich finde, dass die Wohngebiete in der Rembrandt-Straße, K.-Kollwitz-Straße sich zum Guten verändert haben. Jetzt, gerade in dieser Jahreszeit, wenn ich mit dem Rad durch diese Wohngebiete fahre, freue ich mich, wie gepflegt dort alles ist. Ich möchte nicht den Stand dieser Blöcke um 1989 wieder so vorfinden. Wie fanden Sie die Wohnblöcke zu dieser Zeit?  Hätten Sie damals dort drin wohnen möchten? Oh, oh, ich glaube eher nicht. Mußten Sie ja auch nicht! Trotzdem sind viele Bürger dort hingezogen, weil der Wohnbedarf vorhanden war. Wollen wir das alles nicht vergessen! Wollen wir nicht das Gute “niedermachen“. Sicher, es geht vielleicht Etliches noch besser. Tun wir alle etwas dafür.

  3. :P
    24. Juli 2012 at 18:42

     

    Sie sind doch ein ewig gestriger Genosse W. Sie haben nach ihrem Einzug schon nur rumgemotzt und die Kinder im Haus voll genörgelt, die Kinder, die heute ihre Rente verdienen (müssen).

     

  4. Borm
    20. November 2012 at 15:33

    Hallo Herr Heimberger,
     
    vorab -ich schätze deinen Bruder Frank .
     
    Frank ist absolut fit   ………………………….vielleicht mal mit deinem Bruder Kontakt aufnehmen .
    Hinweis von mir – wer die Kohle hat …………………!!!
     
    aber sorry -du hast sie nicht ;-))))
     
    beste Grüße
     
    Bowling Paule
     
     
     
     
     

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