… aber unsere Hunde!

30. Juli 2012
Von

Liebe, lieber unbekannte Einwohner,

unterzeichnet haben Sie Ihren anonymen Brief mit „Die Anwohner“. Sprechen Sie wirklich für mehrere oder nur sich selbst? Schade, dass Sie nicht zu Ihrem Brief stehen, schade wegen der Sache, wegen der Promenade, wo Sie doch so gute Ansichten darüber haben. Sie haben diesen Brief an Bernd Heimberger klaerwerk-blog.de adressiert und diesen im Briefkasten des Kulturvereins gesteckt. Eigentlich brauchte ich hier gar nicht auf Ihren Brief eingehen, Sie haben genau all das wiederholt, wofür Bernd Heimberger schon seit Jahren kämpft, wofür er sich seit Jahren einsetzt. Ich habe dieses, Ihr Schriftstück, heute Bernd Heimberger in seinen Briefkasten gesteckt, sicher wird er auch etwas dazu sagen. Ich brenne im Moment darauf, Ihnen meine Meinung mitzuteilen.

Warum haben Sie nicht den Mut, Ihre geschriebenen Worte Bernd Heimberger persönlich mitzuteilen beziehungsweise wenigstens Ihr Schreiben mit Name zu versehen. An der Anschrift des Adressanten (klaerwer-blog.de) kann ich nun feststellen, Sie sind Leser dieses blogs und somit werden Sie auch meine Worte lesen, wenigstens das.
Eines will und muß ich Ihnen in aller Deutlichkeit sagen. Wer, wenn nicht Bernd Heimberger, setzt sich seit Jahrzehnte für unseren Ort, für unserer Gemeinde ein. Wer, wenn nicht Bernd Heimberger, ist aktiv und dass nicht nur mit Worten. Schauen Sie sich die „Alte Aula“ mit seinem Park an, schauen Sie sich den Platz Unter der Dorf Eiche an, schauen Sie sich das Museum Blankenfelde an und und und. Ich könnte fortfahren, aber lassen wir es dabei. Kluge Redner haben wir zu genüge. In Sachen Promenade könnte ich mir die Haare raufen. Warum kommen Sie nicht einmal in unserer Ortsbeiratssitzung und versuchen mit uns gemeinsam, etwas für unseren Ort zu tun. Wir, der Ortsbeirat Blankenfelde hat einstimmig gegen die Planungskosten (60.000,- €) gestimmt. Das muß man sich erst einmal durch den Kopf gehen lassen, es ist eine Schande. Ich habe mir die Mühe gemacht und diese Ausschreibung durchgelesen. Ich könnte jetzt hier eine Seite darüber schreiben, was ich zum Schreien finde. Unter anderem finden Sie eine Formulierung wie. „Neugestaltung der Promenade“. Wer will eine Neugestaltung? Niemand außer die Unwissenden oder jene, welche das Geld zum Fenster (?) rausschmeißen wollen oder Planungsbüros mit Aufträgen bedienen wollen? Ich wollte diesen Text  hier mit einem Link zur Ausschreibung  ergänzen, finde diese aber nicht mehr (Abgabeschluß war der 27. Juli, also am letzten Freitag). Beim Lesen dieser Ausschreibung konnte ich nur noch mit dem Kopf schütteln. Warum das alles so geschieht, ich kann es einfach nicht verstehen. Man muß sich vorstellen, da sollen SECHZIGTAUSEND Euro nur für die Planungen verjubelt werden. Es ist einfach nur schlimm!

Was hat Elke Höhne am 14. Juni 2012 in der MAZ geschrieben: „Beim Zustand des Gehwegs sieht der Ortsbeirat dringend Handlungsbedarf… und er will nicht so lange warten, bis das Konzept mit Bürgerbeteiligung umgesetzt wird. Damit könnte man sich aber um die Möglichkeiten der Gestaltung im Rahmen der geplanten Workshops bringen, hielt Dietlind Biesterfeld dagegen…“ Ist doch eindeutig, oder? Bürgerbeteilung soll sein, immer, damit ist auch der Ortsbeirat einverstanden. Nur, es muß wirklich schnell gehen. Das Ganze hätte in diesem Jahr erledigt sein können. Aber richtig, planen wir erst einmal für Sechsigtausend und dann sehen wir weiter. Vielleicht muß ja noch eine Nachplanug erfolgen, es ist nicht zu fassen. Nun suchen Sie einen Schuldigen für diese ganze Misere und merken gar nicht, oder wollen es nicht wahrhaben, dass Bernd Heimberger bisher ganz in Ihrem Sinne gehandelt hat.
Nein, Bernd Heimberger gehört nun wirklich nicht zu Denen, welche alles Geschaffene verdammten, wie Sie behaupten. Auch er will eine schöne Promenade, wie Sie einst geschaffen wurde. Keine Neugestaltung, wie es von einigen Gemeindevertretern  verlangt wird  (Wege zum Beispiel in Schlangenlinienform!). Aber, was ich nun absolut nicht nachvollziehen kann ist, dass Sie so unwissend sind. Unwissend in Hinsicht auf das Gewollte von Bernd Heimberger. Er hatte gefordert, dass die unmittelbaren Bewohner befragt werden, er hatte gefordert, dass kein „Asphaltweg“ sondern eine wassergebundene Decke geschaffen wird, er kritisierte, dass die Planungskosten so hochgeschraubt wurden….. Vor einigen Jahren hat sich Bernd Heimberger die Zeit genommen und mit einem Mitarbeiter der Verwaltung vor Ort die Gestaltung der Promenade abgesprochen in der Hoffnung, es würde sich etwas bewegen. Nichts bewegte sich, rein gar nichts. Ich kann dieses alles nicht behaupten, wenn ich nicht tagaus, tagein mit Bernd Heimberger all diese Dinge erlebe. Ich weiß, was er getan hat, was nicht. Ihr Schreiben ist einfach nur dumm, denn Sie müssten es besser wissen.
Nun fordere ich Sie aber auf, werden Sie endlich aktiv. Ein Bernd Heimberger gehört in der Gemeindevertretung leider nur einer Minderheit an (parteilose Fraktionen). Sagen Sie den klugen Vertretern der SPD, den Grünen, der CDU, den LINKEN, Sie sollen endlich einmal im Sinne der Bürger handeln und so auch entscheiden.  Sie sollen Verantwortung übernehmen und das unterstützen, wofür Bernd Heimberger, und nicht nur er, sich stets eingesetzt haben.. Lassen Sie Ihren Frust über die Unfähigkeiten Anderer nicht an Personen aus, die absolut dazu nichts zu den herrschenden Zuständen beigetragen haben. Das Gegenteil ist der Fall. Kommen Sie und reden Sie mit uns, unterstützen Sie die Arbeit des Ortsbeirates Blankenfelde. Nur gemeinsam werden wir es schaffen.
Übrigens, wie ich an Ihrer Handschrift feststellen konnte, ist es nicht der einzige Angriff auf Bernd Heimberger. In der Post des Kulturvereins war bereits schon mehrmals diese Handschrift. Meine Vermutungen, wer der Schreiber ist, steht fest, zumal Sie gesehen wurden, als Sie das Gelände des Kulturvereins verlassen hatten. Gehen wir ehrlich miteinander um. Hören Sie auf mit den anonymen Kritzeleien und tun Sie bewußt etwas für Blankenfelde. Sprechen Sie die richtigen Partner an. Das erwarte ich einfach von Ihnen.

Hannelore Pappschik

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5 Antworten auf … aber unsere Hunde!

  1. Bernd Heimberger on 31. Juli 2012 at 15:39

    Wieso laufen "Die Anwohner" so namenlos durch´s Gelände? Hätten sie sich mal offen gezeigt in den letzten drei Jahrzehnten, es wäre was geworden mit der Märkischen Promenade. Wie der Aula-Park etwas geworden ist und der "Platz Unter der Eiche". Bei völliger Abwesenheit der "Anwohner" der Promenade! Was ich nicht beklage. Was, zur Abwechslung, nicht nur eine Behauptung, sondern die Wahrheit und nichts als die Wahrheit ist.
    Dafür zeichne ich gern mit vollem Namen:
    Bernd Heimberger

  2. W. Knake on 16. August 2012 at 09:25

    Sehr geehrter Herr Heimberger,
    wenn sie so für die Promenade kämpfen, sollten sie öfter in der Gemeindevertretung anwesend sein … (zuletzt waren sie gemäß den Protokollen (und meiner Erinnerung) im März dort.
    Und ja: Ich finde einen etwas gewundenen Weg schöner, als eine sture Strecke geradeaus, das bietet mehr Platz für geräumige Sitzgelegenheiten, vllt. ein großes Schachspiel, Schaukeln … und ist beim Spaziergang meiner Meinung nach schöner als eine "Zielgerade". Und eine Anwohnereinbeziehung ist expliziet gefordert, da können dann sicher gerne Wünsche nach der ursprünglichen Gestaltung geäußert werden.
    Die Höhe der Planungskosten sagt jedoch auch mir nicht zu.
    W. Knake

  3. Arno Busch on 17. August 2012 at 17:51

    Sehr geehrte Frau Knake,
    es ist sehr zu begrüßen, dass eine leibhaftige Gemeindevertreterin von Bündnis90/Grüne, Ortsvereinsvorsitzende dieser Partei, Mitglied der Fraktion SPD/Grüne und Vorsitzende des Glasowbachvereins sich online im diesem blog zu einem kommunalpolitisch noch umstrittenen Gegenstand – dem zukünftigem Aussehen und Funktion der Märkischen Promende in Blankenfelde – öffentlich äußert.
    Dass Sie als sozusagen Frischling in der Kommunalpolitik (erst seit 13.12.2010 Mitglied der Gemeindevertretung) aber die Gelegenheit nutzen, den langjährigen (seit 26.10.2003) und ohne jeden Zweifel aktiven Gemeindevertreter, Fraktionsvorsitzenden von „Bürgerbündnis Blankenfelde-Mahlow und ehemaligen Blankenfelder Ortsvorsteher Bernd Heimberger wegen häufiger Abwesenheit in der Gemeindevertretung meinen öffentlich anprangern zu müssen, ist doch, ist doch …. mir fehlen die Worte!
    Wenn Herr Heimberger darauf kommt, ihre bisherigen Leistungen in der Gemeindevertretung von Blankenfelde-Mahlow öffentlich zu bewerten…: Etwa, wie oft Sie – gemäß den Protokollen – anwesend waren, ob pünktlich/unpünktlich, welche Beiträge überhaupt und erst recht welche substantiellen Beiträge von Ihnen gekommen sind?
    Wohin soll das führen bitteschön?
    Arno Busch
    Ein Berliner aus NRW

  4. Bernd Heimberger on 20. August 2012 at 12:06

    Zu W. Knake – 16. August 2012
    Fragen Sie sich nicht ein einziges Mal, weshalb Sie mich nicht fragen, weshalb ich zuletzt so selten in der GV war?
    Ich frage Sie, wieviel Anfragen/Anträge habe ich seit März in die GV gegeben?
    Ich frage Sie, Sie halten es also für sinnvoll, in der GV Zeit "abzusitzen"?
    Ich frage Sie, was wissen Sie von der Historie der Märkischen Promenade? Was wissen Sie von der Struktur der GAGFAH?
    Ich frage Sie, wissen Sie irgendetwas von der Mentalität des Menschen? Wüßten Sie, wüßten Sie, welchen Weg Menschen nehmen, wenn sich Ihnen ein "geschlängelter" Weg in den Weg stellt. Ich muß Ihnen nicht sagen, wer der 27 befragten Anwohner der Märkischen Promenade für eine veränderte Wegführung ist. Ich sage es Ihnen dennoch: Niemand!
    Nun "kämpfen" Sie mal schön für die neue Großbaustelle der Kommune!
    Zuviel Zeit vergeudet, zumal ich nicht mehr genug Zeit habe, Zeit zu vergeuden?
    Geschrieben am 17. August 2012                                       von Bernd Heimberger

  5. W. Knake on 10. September 2012 at 15:16

    Sehr geehrter Herr Heimberger, mein erster Absatz über Ihre An-/Abwesenheit entstand im Eifer des Schreibens. Es ist sicherliche ihre persönliche, oder auch durch äußere Einflüsse entstehende, Entscheidung zu den Sitzungen zu gehen oder nicht. Ich sitze nicht immer die gesamte Zeit gerne in der Gemeindevertretung, aber im großen und ganzen schon und erfülle so auch den Wählerwillen, meinen persönlichen politischen Anspruch (und die kommunalverfassungsmäßige Verpflichtung) dort zu sitzen. Nein, die Anzahl ihrer Anträge habe ich nicht gezählt. Sie haben ohne Zweifel eine Menge für Blankenfelde und die Alte Aula geleistet. Die Wünsche über die Neu-/Altgestaltung können sie jetzt beim Planungsbüro äußern, ebenso wie die direkten Anwohner der Promenade und die "Benutzer" der Promenade dies tun können (bzw. letzen Freitag tun konnten). Ich konnte nur heute beim durchgehen der Promenade feststellen, das sowohl auf den Wegen als auch rechts und links daneben etwas getan werden sollte, dass über die einfache Ertüchtigung des Weges hinausgeht. http://www.blankenfelde-mahlow.de/index.phtml?object=tx|1610.20.1&ModID=7&FID=1631.1677.1&sNavID=1610.11&mNavID=1610.7&La=1 Mit freundlichen Grüßen, W. Knake          

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