Dreizehn für 2013

23. August 2012
Von

Ingeborg Feustel: Blumen-Stilleben, Acryl

Gibt’s denn noch Motive für einen weiteren, nunmehr achten Blankenfelde-Kalender? Gibt es! Die Motive lieferte die Kinderbuchautorin Ingeborg Feustel (1926-1998), die sich scheute, ihre Malerei der Öffentlichkeit zu überlassen. Für das Jahr 2013, in dem sich der 15. Todestag der Schriftstellerin jährt, hat der Kulturverein 13 Acrylbilder ausgewählt.

Ingeborg Feustel, in Berlin geboren, kam als Neunjährige nach Blankenfelde. Sie ist im GAGFAH-Haus der Eltern groß geworden. Sie hat mit ihrer Familie im Elternhaus gelebt und ist in ihm gestorben. Die von Ingeborg und Günther Feustel ausgeheckten und modellierten Gestalten – Meister Nadelöhr, Herr Fuchs und Frau Elster, Schnatterinchen und Pittiplatsch, wanderten aus dem Haus im Kiefernweg in und um die Welt.
Gleich den französischen Impressionisten hat die malende Erzählerin in ihren Bildern Eindrücke wiedergegeben. Die ländlicher und städtischer Landschaften. Die der Blumen, die sie arrangierte. Für die Spielleute, ob wir sie nun Clown, Harlekin oder Kaspar nennen, hatte sie ein Faible. Gemalt hat sie mit expressiver Energie. Sie mochte die kräftigen Farben, die sie auf starke Pappen oder Holzplatten dick auftrug.
Den Jahreszeiten angemessen ist von all den bevorzugten Motiven etwas im Blankenfelde-Kalender 2013. So ist ein außergewöhnlicher Kalender zu Ehren eines außergewöhnlichen Menschen möglich geworden.

Allen Interessierten bietet der Kulturverein Blankenfelde den Kalender ab 3. September 2012 in seinem Büro in der „Alten Aula“ an.

Kulturverein Blankenfelde

 

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