Quaken, quaken, quaken

7. September 2012
Von

Kennen Sie den sinnreichen wie sinnvollen Spruch: „Willst du den Sumpf austrocknen, mußt du nicht die Frösche fragen“!

Den Satz haben die drei Fraktionen der Wählergemeinschaften im Gemeinderat von Blankenfelde-Mahlow strikt beherzigt. Berechtigt besorgt wandte sich ein Drittel der Abgeordneten an die Staatsanwaltschaft in Neuruppin. Das war vor nunmehr drei Jahren in der ersten Septemberdekade 2009. Was war geschehen? Jahr um Jahr verdichtete sich der Verdacht, dass ominöse, unseriöse, von der Verwaltung in die Gemeinde geholte Planer die Kosten für den Rathausbau in nicht vertretbare Höhen trieben. Das soll nur den drei Fraktionen aufgefallen sein? Haben sich die der Parteifraktionen einlullen lassen? Von wem? Wieso waren nur die elf Aufrechten die Achtsamen?
Die Unken in der Verwaltung und Gemeindevertretung quaken, quaken und quaken. Lauter und lauter wird das Sumpfkonzert. Ein Benefizkonzert der Frösche zur Rettung des Sumpfes, das schrill in den Ohren klingt. Mehr als Quak ist nicht drin.
Gemeinsam mit dem BM quaken die Frösche den verdienstvollen Geschäftsführer der WOBAB aus dem Amt. Ausgerechnet den, der den Bürgermeister rechtzeitig warnte, sich von den unseriösen Rathausplaneren zu trennen. Das bedeutet: Es war Thomas Bachmann, der sich bemühte, die Gemeinde vor Schaden zu bewahren. Dafür wird er nun von den Fröschen bestraft, denn sie spüren, dass er ihren sumpfigen Lebensraum auszutrocknen begann. Nur im Sumpf lebt´s sich´s   angenehm!
Wer also müßte entlassen werden? Die, die den Sumpf anlegten? Die den Sumpf verteidigen? Da muß wohl die Staatsanwaltschaft ihre Wasserpumpen einsetzen. Egal, wie lärmend-laut die Frösche auch quaken.

Bernd Heimberger

Print Friendly, PDF & Email

Tags: , ,

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.