Gute Arbeit durch oppositionelle Gruppierungen

15. September 2012
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Den unten stehenden Beitrag hat uns Herr Busch mit der bitte um Veröffentlichung geschickt. Mag sein, dass sich dieser oder jener fragt, was ein Berliner aus Nordrhein-Westfalen (wie er sich selbst gern nennt) hier eigentlich rumzuquaken hat. Wichtig ist, dass es mehrere Meinungen gibt, geben darf und vor allem geben muss. Zensur, wie im Amtsblatt / Lokalanzeiger Blankenfelde-Mahlow oder eine einzige Institution, die allein die "Wahrheiten" verkünden darf, quasi als "Zentralorgan", wäre das größere Übel. 


 

Desaster für die "oppositionellen Gruppierungen" in der Gemeindevertretung von Blankenfelde-Mahlow

Am vergangenen Donnerstag tagte der Hauptausschuss der Gemeindevertretung im Bürgerhaus Dahlewitz, in dem neben dem Bürgermeister als Vorsitzendem alle sechs politischen Fraktionen durch Ihre Fraktionsvorsitzende(n) vertreten sind.

Zu dieser Sitzung war kein einziger der Fraktionsvorsitzenden der drei oppositionellen Fraktionen BVBB-WG, Bürgerbündnis Blankenfelde und der FWR, WBM, FDP anwesend. Und um das Manko komplett zu machen, hatten diese drei Fraktionen es auch nicht geschafft, Vertreter für die abwesenden Fraktionsvorsitzenden zu entsenden.

Man kann ja zur kommunalpolitischen Situation in Blankenfelde-Mahlow stehen wie man will und auch zum Wirken von Bürgermeister Ortwin Baier in der Gemeinde eine spezifische Haltung einnehmen, aber die Teilnahme der gewählten Gemeindevertreter an den Sitzungen der Gemeindevertretung und dessen Ausschüssen ist ein Muss.

Man kann gespannt sein, wie die drei Fraktionen Ihr Fehlen öffentlich begründen. 

Arno Busch "

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17 Responses to Gute Arbeit durch oppositionelle Gruppierungen

  1. H. S.
    16. September 2012 at 11:51

    Zum Leserbrief von A. Busch
    Was fällt dem Herrn ein, so über unsere ehrenamtlichen Gemeindevertreter herzuziehen?
    Herr Busch sollte sich dringend überlegen, worüber und wie er seinen Kommentar abgibt. Er hat sich wahrscheinlich noch nie als Gemeindevertreter in einer Gemeinde eingebracht, sonst wüsste er, dass diese Aufgabe ein Vollzeitjob ist. Zudem ist er weder Einwohner unserer Gemeinde noch Gemeindevertreter der Gemeinde Blankenfelde – Mahlow.
    Somit, denkt er, kann er wild darauf los hauen, was die Arbeit unserer ehrenamtlichen Gemeindevertreter unserer Gemeinde betrifft. Dadurch entsteht ein ganz falsches Bild von unseren Gemeindevertretern.
    Die Gemeindevertreter wie Herr Heimberger, Herr Steffke und Herr Rahneberg haben meine volle Hochachtung, weil sie sich neben ihren eigentlichen Berufen auch noch intensiv um die Gemeinde kümmern.
    Es liegt doch wohl auf der Hand, dass nicht immer alle Vertreter, seien es die der Parteien bzw. der Freien Wähler, zu den Sitzungen anwesend sein können. Dafür gibt es normalerweise Vertreter oder sachkundige Einwohner. Leider kann es auch hier einmal vorkommen, dass diesen Personen die Teilnahme an einer Sitzung nicht möglich ist.  Die Gemeindevertreter informieren sich trotz dem immer über den Stand und Sachverhalt der Sitzungen, damit sie auf dem Laufenden sind.
    Gemeindearbeit ist nicht mal so eben nebenbei zu leisten, sondern erfordert einen hohen Einsatz.
    Die o. g. Gemeindevertreter, sowie alle anderen Mitstreiter in der Gemeinde haben meine volle Hochachtung  – auch deren Familien, denn Gemeindevertreter sein ist kein Hobby, sondern ein 2. Job, der voll ausgefüllt werden muss und von ihnen auch wird.
    Aus diesen Gründen verlange ich von „Klärwerk“, dass der Brief von Herrn Busch sofort herausgenommen wird, da er die Arbeit aller Gemeindevertreter in der öffentlichen Meinung herabwürdigt.
    Gleichzeitig fordere ich „Klärwerk“ zur Distanzierung solcher unhaltbaren Anschuldigungen auf. Bitte lesen Sie vor Übernahme von Leserbriefen genau, ob der Inhalt wahrheitsgemäß ist  und ob er der Gemeinde und ihren Vertretern nützt oder schadet.
    Wir wollen schließlich bei einer sachlich fundierten Arbeit bleiben.
     
    m. f. G.
     
    Eine kritische Leserin

    • redaktion
      16. September 2012 at 17:47

      Da wird das Rathaus Blankenfelde-Mahlow innerhalb von drei Jahren drei Mal von Ermittlungsbeamten der Staatsanwaltschaft frequentiert. Da fädelt dieser Bürgermeister unter fadenscheiniger „Begründung“ den Rausschmiss von WOBAB-Geschäftsführer Bachmann ein. Da ist die vom Gemeindeparlament beauftragte Verwaltungsspitze gerade endgültig mit dem Projekt Rathausneubau gescheitert – dem für den Ortschronisten größten Bauvorhaben in der Geschichte dieser Gemeinde. Vorgänge, die den Berliner Arno Busch bislang nicht veranlassen konnten – klaerwerk eine Artikel zur Veröffentlichung zu zusenden. Statt dessen kam er gestern mit einem Beitrag auf klaerwerk zu, in dem es ihn offenbar drängte, seine persönlichen, sehr eigenen Ansichten rund um das Thema „Desaster“ öffentlich zu machen.  
      Das muss man nicht interpretieren, das ist selbsterklärend. Ansonsten ist es eine Meinung – eine, die wir nicht teilen, aber sie deshalb zensieren? Nicht veröffentlichen? Oder etwa nur die Informationen öffentlich machen, die uns in den Kram passen – wie es seit Jahr und Tag genau die Leute tun, die wir kritisieren? Die Fakten, die A. Busch anführt, stimmen formal. Die formale, körperliche Anwesenheit eines Gemeindevertreters als alleinigen Maßstab für die inhaltliche Bewertungen seiner Arbeit heranziehen? Dazu hat Bernd Heimberger in diesem blog Einiges gesagt. Eine Herabwürdigung der Arbeit der Gemeindevertretern dürfte, bei allem Respekt, hier nicht vorliegen. Wir werden weiter versuchen, kritisch aber auch aufrichtig zu sein. Denn „Aufrichtigkeit verdient nur dort diesen Namen, wo Erkenntnis restlos gegen mich selbst verwendbar ist.“ (Imre Kertesz) Sollte daher der oben stehende Beitrag von Arno Busch tatsächlich zu nichts weiter taugen, außer – dies noch mal zu verdeutlichen, hat er seine Berechtigung. J

      Jörg Blunk

  2. Matthias Stefke
    16. September 2012 at 14:36

    Ich verstehe die Aufregung nicht.
     
    Es ist das gute Recht auch von dem nicht in unserer Gemeinde wohnenden Herrn Busch, so einen Leserbrief zu schreiben als auch von Klärwerk, diesen zu veröffentlichen.
     
    Das unterscheidet Klaerwerk ebend von anderen Medien, die gefiltert, einseitig oder auch gar nicht über bestimmte Sachverhalte berichten.
     
    Wer sich in ein öffentliches Amt wählen lässt muss auch mit Kritik leben. Gott sei Dank gibt es in unseren Breitengraden dieses Recht.
     
    Wenn es Herrn Busch jedoch um u.U. berechtigte Kritik statt um pauschale Verurteilung gegangen wäre, hätte er differenziert nach entschuldigter und unentschuldigter Abwesenheit.
     
    Im Übrigen Herr Busch:
     
    Viele Gemeindevertreter/innen sind regelmäßig anwesend aber nach meinem Eindruck trotzdem oftmals nicht ganz da… Anders lassen sich jedenfalls einige Mehrheitsbeschlüsse der Gemeindevertretung, woraufhin Vertragsabschlüsse seitens der Verwaltung erfolgt und nun Gegenstand von staatsanwaltlichen Ermittlungen sind, nicht erklären.
     
    Es genügt nicht, sich nur für den Bezug von Sitzungsgeldern in die Anwesenheitsliste einzuschreiben und dann seine Zeit abzusitzen! Es ist schon notwendig, sich mit den Vorlagen intensiv zu beschäftigen
    bevor man den Arm dafür hebt und die Ja-Taste drückt.
     
    Also, auch in diesem Fall gilt, erst einmal sachkundig machen, bevor man  – öffentlich – auf die Pauke haut.
     
    In diesem Zusammenhang von einem Desaster für die "oppositionellen Gruppierungen" zu sprechen scheint mir doch stark übertrieben zu sein.
     
    Ein Desaster wird es erst noch geben, dann aber aller Wahrscheinlichkeit für die "Regierungsfraktionen", um bei Ihrem Sprachgebrauch zu bleiben.
     
    Warten wir´s doch in aller Ruhe ab.
     
    Matthias Stefke
     
     
    P.S.
     
    Ich bin schon auf Ihren nächsten Klärwerk-Eintrag gespannt, wenn Sie dann der Ausgewogenheit wegen sicher auch über die Abwesenheit von Gemeindevertreter/innen aus den Fraktionen von SPD/Grüne, Die Linke oder der CDU berichten. Bei der SPD gibt es da bspw. eine Gemeindevertreterin, da weiss ich gar nicht ob die überhaupt noch lebt?
     
    Als einmal ein Mitglied unserer Fraktion ankündigte, seine Mitarbeit aus Empörung über den Bürgermeister vorübergehend einzustellen wurde er über mögliche Konsequenzen belehrt.
     
    Das zum Thema Gleichbehandlung von Gemeindevertretern!!!

  3. Bernd Heimberger
    16. September 2012 at 21:52

    1) Was ist ein Muss? Wissen Sie, in Ihrem Alter nicht, was die wahrhaft existenziellen Dramen des Lebens sind? 2) Was müssen wir, wenn, wann begründen? Aus persönlichen Gründen konnte sich niemand der Fraktion BürgerBündnis in die Sitzung setzen. So einfach ist manches.

  4. 17. September 2012 at 09:54

    Wir selbst wissen wie aufwändig dieses Ehrenamt ist.   Für wen veröffentlicht Klärwerk – für eine kleine Runde oder für die Öffentlichkeit? Für die Öffentlichkeit, dann bitte mit mehr Verantwortung für das geschriebene Wort.   Hier wird dem Leser eine Meinung vermittelt. Leider auch mit einer völlig falschen Überschrift und einem, genau nur die bürgerlichen Fraktionen, herabwürdigendem Inhalt. Das sitzt nun erst einmal fest.   In unserer Fraktion erkennen wir kein Desaster. Die ehrenamtlich geleistete Arbeit unserer Fraktion in Gemeindevertretung, Hauptausschuss, Fünf weiteren Ausschüssen, Wasserzweckverband, Aufsichtsrat des Gesundheitszentrums und vielen weiteren Terminen ist beachtlich. Konstruktive Anregungen werden jederzeit offen von unserer Fraktion aufgenommen. Moralisch menschlich wäre es von Herrn Busch deutlich besser gewesen zu fragen: „ Hallo Herr Rahneberg! Sie konnten am vorgezogenen Hauptausschuss nicht teilnehmen, weil Sie bei der Feuerwehr waren. Wie kann ich Sie unterstützen? Ich habe als Rentner viel Zeit“ Das hätte Herrn Busch gut zu Gesicht gestanden.   Auch mit meiner kleinen Lesermeinung an dieser Stelle kann ich die Wirkung des Hauptartikels leider nicht korrigieren. Durch Klärwerk sind die bürgerlichen Fraktionen nun leider in der öffentlichen Meinung unverdient herabgewürdigt worden. Ich distanziere mich von diesem Beitrag auf Klärwerk und bedanke mich besonders bei allen Ehrenamtlichen in der Gemeinde.   Viele Grüsse Ronald Rahneberg, http://www.freien-himmel.de

  5. Hannelore Pappschik
    17. September 2012 at 12:31

    Nein, lieber Ronald Rahneberg, nicht durch die Veröffentlichung im klaerwerk sind die bürgerlichen Fraktioen herabgewürdigt worden, mit Sicherheit nicht. Das Gegenteil scheint der Fall zu sein. Schon heute hatte ich Gespräche mit Bürgern welche mir versicherten, es ist richtig, dass klaerwerk die "Meinung" von A. Busch veröffentlicht hat. Genau so würden wir es uns wünschen von allen Medien, ungeschmingt und sachlich. Was unterm Strich dann steht, ist eine ganz andere Geschichte. Ich kann nur bestätigen, die Arbeit aller Ehrenamtlichen wird von den Bürgern absolut anerkannt. Wer sich dafür interessiert, weiß genau, wer was leistet. So sollte es auch sein. Da sind wir einem Arno Busch keine Rechenschaft schuldig.
    Meine Meinung ist klar und eindeutig zu A. Busch´s  Beitrag: Ich kann keinen Ehrenamtlichen  daran messen, wie oft er in Sitzungen erscheint. Wichtig ist, was er leistet. Wir alle wissen, was es heißt, nach einem Arbeitstag, welcher nicht mit acht Stunden endet, dann noch, oftmals bis 22 – 23 Uhr in Sitzungen rege und aktiv zu sein. Diese Ehrenamtlichen Vertreter können morgens nicht zum Arbeitgeber gehen und sagen, ich komme heute später, ich bummle meine gestern geleisteten ehrenamtlichen Stunden erst mal ab.
    Richtig, Herr Busch sollte mal Taten folgen lassen statt des Gelabers über unsere Ehrenamtlichen.  Sie haben mit Ihrem Einsatz bei der Feuerwehr vielleicht schon Menschleben gerettet. Es ist ein unglaublich guter Job, den Sie auch dort noch leisten. Dafür sage ich, DANKE.

    • Thomas Breidbach
      17. September 2012 at 22:22

      Ich kann Frau Pappschik nur zustimmen. Für Zensur und Maulkörbe sind in der Gemeinde andere zuständig. In diesem Blog sollte man sich weiterhin darauf verlassen können, dass jeder seine Meinung äußern kann solange sie nicht  persönlich beleidigend oder sich nicht außerhalb der gesetzlichen oder gesellschaftlich tolerierbaren Grenzen bewegt.
      Herr Busch hat Fakten aufgeschrieben. Seine Schlüsse daraus teile ich in der Schärfe zwar nicht, aber auch das kann ich hier äußern. So sollte Informations"politik" von Bürgern für Bürger funktionieren. Ein großes Lob an die Redaktion!

    • Ronald Rahneberg
      17. Mai 2013 at 00:55

      Sehr geehrte Frau Pappschik,

      darf Journalismus Unwahrheiten verbreiten? Das ist hier das Grundproblem.

      Die Überschrift lautet:"Desaster für die oppositionellen Gruppierungen in der Gemeindevertretung Blankenfelde-Mahlow". Desaster heißt Zusammenbruch oder Katastrophe. Alle Mitsteiter der Freien Wählergruppe leisten nach wie vor sehr gute Arbeit. Es gab und gibt keinen Zusammenbruch. Die veröffentlichte Überschrift ist schlicht und einfach eine unwahre Angabe.

      Die Löschung dieser Veröffentlichung würde Klaerwerk schon gut zu Gesicht stehen. Gerade da sie selbst miiteilen,

      dass eine sachliche Berichterstattung vom Leser gewünscht wird.

      Grüsse, Ronald Rahneberg

    • 20. Mai 2013 at 22:31

      Liebe Hannelore Pappschik,

      ich möchte Sie hier zitieren:"Nein lieber Ronald Rahneberg, nicht durch die Veröffentlichung im Klaerwerk sind die

      bürgerlichen Fraktionen herabgewürdigt worden, mit Sicherheit nicht."

      Nun muß ich eine Frage stellen. Von wem denn sonst? Mit sicherheit doch. Niemand anderer hat es veröffentlicht.

      Die Tendenz des Artikels ist herabwürdigend. Ist ungeprüft in das Netz gestellt worden. Hinter dem Rücken der

      Betroffenen.

      Völlig konträr einer gewissenhaften journalistischen guten Arbeit.

      Ich habe mich noch niemals so verhalten.  Mir geht es um  Sachfragen, nicht um Anfeindungen.

      Nun bin ich Opfer des Cybermobbing. Hilflos, bis auf die Bitte

      diesen Artikel von der Internetplattform zu nehmen.

      Danke und Grüsse, Ronald Rahneberg

    • H. S.
      21. Mai 2013 at 13:05

      Werte  Hannelore Pappschik,

      Herr Rahneberg hat hier mehrmals die Wahrheit gut dargelegt. Warum wird er, der sich seit 40 Jahren in der Gemeinde für die Bürger engagiert so gemobbt? Es ist Mobbing, wenn Fehlerhafte Darstellungen im Netz nicht korrigiert, sondern noch verteidigt werden. Mobbing kann nach dem Gesetz hart bestraft werden. Alle Bürger, die die Texte in " Klaerwerk" lesen, müssen sich auf den Wahrheitsgehalt verlassen können. Wenn aber Falschmeldungen oder fehlerhafte Darstellungen nicht korrigiert werden, was eher von Größe der Redaktion und seines Beirates zeugt,

      werden die Bürger von der Beteiligung im Gemeinderat, in Ausschüssen und anderen wichtigen Gremien, die mit für das Wohl unserer Gemeinde sorgen, abgeschreckt. Niemand will sich irgendwelchen Querelen aussetzen, nur weil er sich für die Gemeinde engagiert. Daher ist eine öffentliche Entschuldigung Ihrerseits hier im Netz angebracht.  Sehr geehrte H. Pappschik, bitte zeigen Sie den Bürgern, dass Sie Fehler eingestehen können und nehmen Sie bitte die Falschmeldung heraus.

      Mit freundlichen Grüssen  

       

      • Matthias Stefke
        21. Mai 2013 at 14:33

        Mir kommen gleich die Tränen!

         

        Was soll das hier? Vielleicht lesen diejenigen die sich angegriffen fühlen ersteinmal richtig nach worum es sich in dem Ursprungsartikel drehte.

        Hannelore Pappschik hat niemanden angegriffen, schon gar nicht Ronald Rahneberg. Der Angriff ging wohl eher von einem ominösen Nordrhein-Westfalen aus der in Berlin lebt und glaubt sich in Verhältnisse in Blankenfelde-Mahlow einmischen zu müssen!

         

         

         

  6. Arno Busch
    17. September 2012 at 19:42

    Liebe Leser meines Beitrages,

    mich freut sehr, einen kleinen Beitrag geschrieben zu haben, der, so scheint mir,  – gemessen an der Zahl und dem Engagement der Antworten – gleichsam in ein Schwarzes getroffen zu haben scheint.
    Danke für Ihr Aller Engagement.

    Als noch nicht mal der Spezies "Zugezogener"-Zugehöriger möchte ich hier nicht auf die vielen Argumente der Antworter und Stellungnehmer(innen) eingehen.

    Es geht aber eigentlich nicht bloß um meinen Beitrag, sondern es geht um Art und Maß an gelebter Demokratie in der Gemeinde Blankenfelde-Mahlow.

    In diesem Sinne möchte ich mit einem weiteren Beitrag antworten, in dem es um Erfahrungen mit Kommunalpolitikern der Gemeinde bei der demokratischen Grundfrage, wie eine gemeindliche Öffentlichkeit in wichtigen Fragen als Grundlage der Beteiligung aller Einwohner und Bürger besser hergestellt werden kann.

    Leider verweigert sich die "regierende" Koalition in der Gemeinde (noch) dem hier öffentlich ausgetragenen Streit.

    q.u.a.k- (J.B.)
    Arno Busch

  7. Ramona Liebeke
    19. September 2012 at 08:42

    Ich bin geschockt, welche Disskusionen entstehen, über einen Mann, der seine Arbeit gewissenhaft verrichtet und einen Mann, der persönliche Ambitionen nicht einräumen kann.
    Wir , die Mieter haben gestern einen Brief vom BM erhalten. Mit Schreibfehler, aber zum Glück wissen wir ja, was gemeint ist. Der Brief spricht vom Vertrauensbruch des BM gegenüber Herrn Bachmann. Mein Vertrauen ist völlig mißbraucht. Im Ort passiert nichts und Dinge, die laufen, werden geändert. Ich fahre mit dem Auto durch unseren Ort. Ich versuche es!!! Überall stehen parkende Autos, wo sie den Verkehr verhindern, z.Bsp. Dorfstraße Höhe Aldi. Zossener Damm wegen ständiger Baustellen. Die dauernde Baustelle zum Bahnhof hin, wodurch die Umleitungen sind und man diese nur kotzender Weise fahren möchte, da besagte Straßen zu geparkt sind. In unseren Wohngebieten werden Knöllchen verteilt, wenn man vor dem Eingang steht, um etwas zu entladen, woanders im Ort kann man stehen wie man möchte.
    Ich lese diesen Block, seit Herr Bachmann angeklagt ist, unfähig zu arbeiten und mir raucht der Kopf, wenn ich binnen Tagen verstehen muss, was in unserer Gemeinde abgeht. Ich bin NUR Mieter, aber ich verstehe nicht, wieso unsere Vertreter gegen Herrn Bachmann entschieden haben.
    Bis gestern. Im stillen Nachdenken habe ich gedacht…. ja klar Bachmann weg, da kommt einer vom BM beförderter und kann nun endlich ein neues Schloß bauen?????? Ja ich weiß, Ihr antwortet mir nun, für das Rathaus? Da gucken doch welche drauf. Aber bis hier her hat doch alles funktioniert ,wie es geplant war. Der Mann, der Durchblick hatte ist weg!!! und nun können wir Mieter die Mietkonten und Überweisungsgrund auf Rathauszahlung ändern????? 
    Ich hoffe, dass sich alles nicht in diese Richtung dreht, denn so möchte ich es nicht. Versprechen des BM in seinem Brief an alle Mieter der WOBAB…..tzzzzz.   Wahlversprechen werden nicht gehalten und somit rechne ich damit, hier das zu erleben.
    Herr Bachmann spricht sorry sprach mit uns kleinen Zahlewichteln. Wo ist der BÜRGERmeister??????
    Ich bin Arbeitnehmer und wenn mein Verhältnis zu einem Kollegen zerrüttet ist, gehe ich oder komme ich damit klar. Anderer Platz andere Regeln?
    Wer gibt mir auf all meine Fragen Antworten????? Wann spricht ein Bürgermeister mit seinen Bürgern?! Ich stehe nicht alleine mit meinen Fragen, sondern ca. 750 Mieter die die selben Fragen haben. Das sind die 750 Mieter, die diese Frage mit ihrer Unterschrift gestellt haben, welche wo! sind????
    Ich bin verzweifelt!
    Ramona Liebeke

  8. Matthias Stefke
    19. September 2012 at 10:32

    Bürgermeister Baier hat den erfolgreichen WOBAB-Geschäftsführer eiskalt "hingerichtet", mit der Unterstützung von SPD/Grüne, Die Linke und weiter Teile der CDU; nicht wegen seiner Leistungen sondern wegen eines zerrütteten Vertrauensverhältnis.   Die Rede von Herrn Bachmann vor seiner "Hinrichtung" in der Gemeindevertretung am Montag v.W. gibt Anlass zu der Annahme, dass Baier selbst dieses Vertrauenverhältnis zerrüttet hat, woraufhin er Bachmann nun entlassen hat.   Baier zerschlägt immer mehr politisches Porzellan, zum Schaden der Gemeinde. Er verbrennt wohl jetzt schon vorsorglich die Erde, die er vermutlich schon bald wegen eigenem Fehlverhalten verlassen muss.   Zur Erinnerung:   Baier hat Verträge in der Gemeindevertretung zur Abstimmung gestellt und unterschrieben, die auswärtigen Beutegemeinschaften den Einfall nach Blankenfelde-Mahlow ermöglicht haben, um unglaubliche Summen abzukassieren!   Ob er und andere Entscheidungsträger der Gemeinde dabei blauäugig auf eloquent auftretende Typen reingefallen oder selbst Teil dieser Beutegemeinschaften sind, kann nur die Staatsanwaltschaft herausfinden. Mir ist allerdings bisher kein Fall bei großen Skandalen bekannt, dass sich Auftragnehmer nur untereinander abgegriffene Beträge aufteilen und vergessen, wem sie diese Aufträge zu verdanken haben. Das nun ausgerechnet er einen Geschäftsführer schasst, der die WOBAB über Jahre erfolgreich und skandalfrei geführt hat ist ein Stück aus dem Tollhaus!   Bürgermeister Baier gehört besser heute als morgen vom Amt suspendiert, damit er nicht noch mehr Schaden anrichten kann!

  9. Arno Busch
    21. September 2012 at 19:12

    Herr Heimberger,
    jeder weiß, zu 1.)  um es populär auszudrücken, jeder  muss sterben, jeder muss essen, jeder muss sch… usw.

    Zu Ihrem 2.) aber habe ich eine entschiedene Nachfrage zu dem, was nach Ihrer Meinung so einfach ist: "Niemand" der vier gewählten Gemeindevertreter von Ihrem Bürgerbündnis Blankenfelde (BB) konnte sich "aus persönlichen Gründen" – und hier alle vier aus dem gleichen Grund "in die Sitzung" des gewählten Hauptausschusses der Gemeinde Blankenfelde-Mahlow – setzen? Schreiben Sie!

    Die Gründe dafür müssen Sie bitte noch den Einwohnern der Gemeinde erklären, warum sich keiner von ihrer "bürgerlichen" Fraktion (Rahneberg) in eine wichtige Sitzung des entscheidungsberechtigten Ausschusses der Gemeinde setzen konnte.

    Was meinen Sie übrigens bitte mit – setzen?
    Setzen dürfen sich evtl. die interessierten Bürger, sogar mitreden und anfragen (siehe die gestrige Gemeindevertreter-Sitzung), aber Sie und Ihre Mitstreiter für Recht und Ordnung? Sie wollen sich noch nicht einmal – setzen? – Das sollen Sie auch nicht nur, sie sollen mit-arbeiten und mit-streiten und den Anspruch haben, sich in der Gemeindevertretung mit Ihrer Meinung und Ihren Vorhaben durchsetzen zu wollen.
    Genau das machen Sie hier aber nicht, sondern sich aus dem Staub.
    Und gleichzeitig rufen Sie das Volk!? auf: "vor und voran"? –

    Wie unglaubwürdig ist das denn?

    Bitte erklären Sie Ihr Verhalten gegenüber den Bürgern von Blankenfelde-Mahlow.

    Arno Busch

  10. Magnus Muschiol
    22. Mai 2013 at 16:07

    Lieber Ronald Rahneberg! Nichts ist so alt wie die Zeitung von gestern. Sie tun mir echt leid, wenn Sie hier eine vergangene Diskussion wieder aufwärmen. Obwohl ich persönlich A.B. nur für einen vernachlässigbaren … (gelöscht/Red.)  halte, hier ein schönes Zitat von Peter Vida vom BVB Freie Wähler zu dieser Person: "Das ist ein bestellter Zersetzer. Jede Minute, die Sie sich mit ihm beschäftigen, verlieren Sie für wichtigere Dinge."

  11. Matthias Stefke
    22. Mai 2013 at 16:57

    Manche bestreiten damit ihren Lebensunterhalt, weil es sonst nicht reicht!

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