Der verschwiegene Erfolg von Herrn Bachmann

21. September 2012
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Heute erreichte die Gemeindevertreter ein Schreiben des Referenten des Bürgermeisters, in dem man sich über den Erfolg der Anwälte der Schutzgemeinschaft und des BVBB freute, denen es gelungen sei, die im Juni 2012 vom Aufsichtsrat des Flughafens kassierten 17 Millionen Euro für den Schallschutz von bewohnbaren Wintergärten, Wohnräumen mit „zu niedrigen“ Decken und „zu kleinen“ Wohnküchen für die Betroffenen zurückzuzholen. Richtig so!

Aber über diese Freude ging offensichtlich die Erkenntnis verloren, dass die 17 Millionen ursprünglich auf einen Beschluss des Landtags von über 30 Millionen zurückgehen. Die Differenz von 13 Millionen soll sich der Flughafen für die ehemals geplanten 700 studentischen Hilfskräfte zum Betrieb der Brandschutzanlage genehmigt haben. Bekanntermaßen werden die Hilfskräfte nicht mehr benötigt, weshalb sich die Frage stellt, wohin die 13 Millionen verschwunden sind.

Unabhängig davon aber, gebietet es der Anstand, darauf hinzuweisen, dass der damalige Landtagsbeschluss ganz wesentlich durch das Wirken von Herrn Bachmann und seiner WOBAB-Musterwohnung zustande gekommen ist. Deshalb sind die 17 Millionen nicht nur ein Erfolg der Anwälte, sondern in erster Linie auch ein Erfolg des ehemaligen WOBAB-Geschäftsführers.

Gerrit Schrader

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One Response to Der verschwiegene Erfolg von Herrn Bachmann

  1. Berger, Horst
    23. September 2012 at 16:13

    Bitte das Schreiben des Referenten veröffentlichen.

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