Die Partei hat immer recht

29. September 2012
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Die Partei hat immer recht !
„Kalinka ruft zu mehr Respekt auf“, so die Überschrift in der heutigen MAZ. Ist mir doch gleich der kalte Kaffee hochgekommen beim Lesen des Artikels. Kritik übt Gerhard Kalinka u.a. am Auftreten der Bürger in der Gemeindevertretersitzung am 20.09.2012. Ich könnte nun fast den gesamten Beitrag „auseinandernehmen“. Tu ich nicht! Herr Kalinka spricht von Demokratie, von Respekt. Oh, oh, oh! Wo, frage ich mich, Herr Kalinka, war Ihr Respekt, als die Bürgerin Erna Herzberg (90 Jahre alt!), Ihre Sorgen und Wünsche vorgetragen hat? Sie begleiteten diese Anfragen mit Ironie, zeitweise grinsend, zeitweise lächelnd, zeitweise ignorierend (Unterhaltung mit Ortwin Baier). Als Sie eine kurzfriste Unterbrechung anordneten, sind Sie, Herr Kalinka, auf mich und meinem Mann zugestürmt wie eine Furie. Wir wollten wissen, wer die Polizei gerufen hat, dies erfolgte in der Pause. „Ich nicht, ich nicht“!, Woher wollen Sie wissen, dass Herr Baier die Polizei gerufen hat“! So brüllend und wütend Ihre Worte. Was Sie da taten, war Einschüchterung, rechthaberisch und rücksichtslos. Ich sage es Ihnen noch einmal, damit Sie es endlich begreifen. DIE POLIZISTEN HABEN ES UNS GESAGT! Und nicht nur mir, ich kann Ihnen Bürger nennen, welche das Gleiche gesagte wurde.
Großen Anteil, dass die Sitzung außer den „Fugen“ geraten ist, hatten Sie als „Chef des Hauses“. Es ging ja hauptsächlich um den verdienstvollen Geschäftsführer Thomas Bachmann. Mieter und Bürger haben sich mit der Erklärung des Bürgermeisters nicht abfinden können, dass seitens Herrn Baier eine weiteres Zusammenarbeiten nicht mehr möglich ist. All die Anfragen dazu wurden Ihrerseits und des Bürgermeisters mit dem Kommentar abgefertigt: Personalangelegenheit! Die Mieter und Bürger konnten sich damit nicht abfinden. Alles, was die Bürger erfahren haben, reicht Ihnen nicht aus. Einige gehen soweit und meinen, nach dem bisherigen Stand Ihres Wissens, es war Mobbing am Arbeitsplatz. War es das? Das wollten Die Bürger auch fragen. Dazu kam es leider nicht mehr. Die Frage ist offen! Vielleicht wird sie eines Tages beantwortet werden.
Sagen Sie mir bitte einen Gemeindevertreter, welcher sich von den Bürgern bedroht gefühlt hat? Viele Gemeindevertreter sind an uns Bürger mit einem freundlichen „Guten Abend“ vorbeigegangen. Ortwin Baier hatte es vermieden. Er benutzte den ersten Eingang und latschte schräg über den Rasen, ohne die Bürger zu grüßen. Muß er nicht! Die Bürger belächelten diesen Vorgang nur.
Sicher war es dieses mal für Sie, Herr Kalinka, keine „normale“ Sitzung, dass will ich gern glauben. Denn, wann kommen schon fast einhundert Bürger dort hin? Ich hätte von Ihnen, als Vorsitzender der Gemeindevertretung aber erwartet, dass Sie sich dieser Situation stellen, indem Sie einfach einmal etwas anders den Ablauf organisiert hätten. Die Aufregung unter den Bürgern war schon vorhanden und wurde durch den Polizeieinsatz auch geschürt. Sie wurden, ohne irgendetwas getan zu haben, von den Polizisten zur Rede und Antwort aufgefordert. So zum Beispiel: Was wollen Sie hier? Es soll eine Demonstration hier stattfinden! Wenn Sie sich nicht ruhig verhalten, werden wir für Ruhe und Ordnung sorgen. So in etwa die Worte, wie gesagt, ohne dass ein Bürger  etwas getan hat (Wir standen zu dem Zeitpunkt mit etwa 10 Personen dort!). Wo waren Sie zu diesem Zeitpunkt? Sicher im Sitzungsraum in der Hoffnung, die Polizei schickt uns nachhause, oder? Hätten Sie sich doch einmal blicken lassen. Hätten Sie doch einmal ein Gespräch mit den Bürgern geführt. Drinnen zu warten, dass die Polizei draußen alles im Griff hat und uns „wegjagt“?
Nun drohen Sie in Ihrem heutigen Artikel an, was alles geschehen kann, wenn so etwas in der gleichen Form noch einmal passiert. Gelbe Karte – Rote Karte, also Hausverbot. Herr Kalinka, wir leben nicht mehr in der DDR. Begreifen Sie endlich: WIR SIND DAS VOLK!
Ich mußte mir zu DDR-Zeiten auch einmal von „Mitarbeitern“ der Verwaltung sagen lassen: Überlegen Sie, was Sie tun. Sie leben in diesem Staat und müssen sich dem unterordnen. Das hat mir gelangt, glauben Sie mir, es war einfach schlimm.
Was wollen Sie mit Ihren Drohungen in der MAZ heute erreichen? Meine Meinung ist: Sie müßten die Rote Karte erhalten. Sie sollten als Gemeindevorsteher eine neutrale Einstellung zu den Dingen haben, haben Sie nicht. Sie machen alles gemeinsam mit Ihren „Verbündeten“, Die LINKE, SPD/Grüne, CDU, (mit Ausnahmen!) nieder. Immer nach dem Motto: Die Partei hat immer recht!

Hannelore Pappschik
Mitglied im Ortsbeirat Blankenfelde

 

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14 Responses to Die Partei hat immer recht

  1. konrad-Vowerk
    29. September 2012 at 20:58

    Das Lachen konnte ich mir heute nicht verkneifen als ich der Zossener Rundschau der MAZ gelesen habe " Kalinka ruft zu mehr Respekt auf " Hier werden Ratsmitglieder, Bürger und Wähler beschuldigt respektlos gewesen zu sein. Es ist richtig, gegenseitiger Respekt gehört zur Würde des Menschen und zur guten Kinderstube. Dennoch kann ich mich noch an die Gemeinderatsitzung am 20.09.12 erinnern. Da wurde die Polizei gerufen, daß Rufen verleugnet. Unsere beauftragten Redner ständig bei ihren Ausführungen und Fragen unterbrochen,hat sie mit fadenscheinigen Fragen verunsichert, keine ordentlichen verständliche Antworten auf Fragen formuliert und hönisch grinsend und abwesend seinen Wählern gegenübergesessen. Sich vieleicht noch lustig gemacht. In ihrem Artikel erkennt man das Motto " haltet den Dieb ". Als Mitglied der Gemeinderates sind sie Volksvertreter und ihren Wählern gegenüber Vertreter ihrer Interessen und nicht Krücke der Obrigkeit. BM. Respekt trift für alle zu, auch für Sie als Gesprächsführer des Gemeinderates. Wo blieb der Respekt dem Mensch Bachmann gegenüber, Herr Kalinka ,er konnte sich nicht mal rechtfertigen und wurde vor Beendigung seine Aufführungen von der Sitzung ausgesclossen und von seinem Arbeitsplatz entfernt. 

  2. Matthias Stefke
    30. September 2012 at 10:21

    Ich dachte auch ich fall´vom Glauben ab, als ich den Artikel in der MAZ gelesen habe.
    Erst einen Tag zuvor und somit 8 Tage (!) nach der umstrittenen GV-Sitzung ging sein als "Kommentar" umschriebener Ordnungsruf bei den Gemeindevertreter/innen ein.  Allein aus der Zeitung sollten wir dann wohl doch nicht erfahren, dass der Herr Schiedsrichter zukünftig mit gelben und roten Karten arbeiten will, fehlt nur noch die Pfeife…
    Ich habe Herrn Dr. Kalinka noch am gleichen Abend auf seine Zeilen folgendes geantwortet:
    Herr Dr. Kalinka,
     
    Ihr "Kommentar" kommt reichlich spät!
     
    Sie "beweinen" darin eine Situation, die Sie nicht nur nach meiner Beobachtung an vorderster Stelle mitzuverantworten haben.
     

    Ihre bspw. zu Sitzungsbeginn getätigte Behauptung, Sie wüßten nicht wer die Polizei angefordert hätte war mehr als unglaubwürdig. Sie sind der Hausherr bei den Sitzungen, wie Sie ja auch nochmal in Ihrem "Kommentar" unterstrichen haben und wollen vorher nicht informiert gewesen sein wer für den massiven Polizeieinsatz verantwortlich war? Ich kann das nicht glauben! Es wäre a.m.S. zumindest die Aufgabe der Polizei gewesen, Sie vorab darüber zu informieren.

     
    Ihre Sitzungsleitung an diesem Abend war zum wiederholten Male mehr als kritikwürdig. Sie hatten unmittelbar nach Ihrer Wahl versprochen, das Amt überparteiisch und gerecht auszuüben. Davon ist seither wenig, sehr wenig zu bemerken.
     
    Schon wie Sie die Einwohner/innen zu Beginn der Sitzung auf die "Spielregeln" in der GV hingewiesen haben ließ tief blicken und vermittelte ihnen das Gefühl, nicht wirklich willkommen zu sein. Wie sie deren Wortmeldungen kommentiert und einzuschränken versucht haben war mehr als bezeichnend. In dieser aufgeheizten Stimmung war dies vergleichbar als wenn man Öl ins Feuer giesst.
     
    Das gilt dann auch für den Eklat, den der Bürgermeister mit seiner provozierenden Bemerkung in meine Richtung ausgelöst hat. Ich hätte erwarten dürfen, dass sie ihn dafür rügen.  
    (Schon einmal habe ich Ihnen diesbezüglich Parteilichkeit vorgehalten, ich erinnere an die GV-Sitzung aus dem Juni 2009. Keine Sorge, ich bin nicht nachtragend aber ein Matthias Stefke vergisst auch nicht!)
     
    In Ihrer Darstellung reissen Sie dann auch meine Reaktion darauf völlig aus dem Zusammenhang. Hören Sie das Band ab oder lassen Sie es Wort für Wort abtippen, dann ergibt sich ein ganz anderes Bild von dem Wortgefecht, worauf Sie hier offenbar Bezug nehmen.
     
    Sie beklagen "Selbstgerechtigkeit", "Arroganz" und "Respektlosigkeit". Wie sieht es da bei Ihnen mit einer Selbstreflexion oder Selbstkritik aus?
     
    Wie haben Sie die fast 90jährige Frau Herzberg am 3.9. bei der Unterschriftenübergabe wie auch am 20.9. behandelt, wenn Sie sie bspw. in ihrem Alter mit junge Frau/junge Dame ansprechen? Fanden Sie das etwa in Ordnung?
     
    Wie haben Sie Herrn Bachmann am 3.9. behandelt? Wäre es nicht Ihre Aufgabe als Hausherr gewesen, sich zu kümmern, dass der Mann nicht Ewigkeiten auf dem Treppenabsatz vor der Tür sitzen muss, sondern das man ihm für die Wartezeit bspw. eine ordentliche Sitzgelegenheit im Büro des Ortsvorstehers und ein Getränk anbietet? Mit welcher Kaltschnäuzigkeit haben Sie Herrn Bachmann mehrfach unterbrochen und letztlich den "Saft abgedreht"? Fanden Sie das etwa in Ordnung?
     
    Angesichts nur dieser beiden Beispiele kritisieren Sie ernsthaft, dass – wen immer Sie auch meinten – andere unterbrochen und drangsaliert werden?
     
    Die von Ihnen bejammerte "Selbstgerechtigkeit", "Arroganz" und "Respektlosigkeit" leben Sie leider vor, Herr Dr. Kalinka!
     
    Insofern und aufgrund Ihrer bisherigen Amtsführung stehen Ihnen solche hochtrabenden Worte nicht.  
     
    Ich empfehle Ihnen, sich an Dr. Norbert Lammert, dem Bundestagspräsidenten zu orientieren. Er ist ein fraktionsübergreifend geschätzter Parlamentspräsident, der seit Amtsantritt nicht erkennen lässt, welches Parteibuch er hat. Er leitet Sitzungen effizient und mit Humor. Ja, Parlamentsarbeit/Politik kann auch Spass machen. Ich wünschte, wir hätten auch mehr Freude an unserer Aufgabe.
     
    Abschließend möchte ich meine kritische Reaktion mit einem konstruktiven Vorschlag abschliessen:
     
    In 2003 hatten auch wir einen sog. "Ältestenrat" in der GV. Er bestand aus den Fraktionsvorsitzenden, dem Vorsitzenden und stellv. Vorsitzenden der GV.
    Dieses Gremium ist üblicherweise dazu da, derartige Probleme zu klären, ggf. auch im Rahmen einer kurzen Sitzungsunterbrechung.
     
    Vielleicht sollten wir das wieder einführen, um einen Sitzungsverlauf wie am 20.9. – der auch nach meinem Geschmack einen negativen Höhepunkt darstellt –  zukünftig zu vermeiden.
     
     
    Matthias Stefke
     

  3. Ramona Liebeke
    30. September 2012 at 14:37
    • Herr Niemand
      30. September 2012 at 18:03

      Kaum zu glauben. Auf einer der letzten Wahlveranstaltung von Herrn Baier war alles schön und der Kostenrahmen für den Rathausneubau stand fest und es gab kein Risiko, und nun? Diesem Mann kann man doch nicht mehr vertrauen, oder?
      Wie viele Unterschriften benötigt man eigentlich, um ein Abwahlverfahren in Gang zu setzen? Anders kommen wir doch eh nicht weiter. Diese Arroganz kann man nur mit rechtlichen Mitten bekämpfen.
      Die Staatsanwaltschaft könnte auch mal aus den Puschen kommen. Warum dauert das eigentlich so lang, gibt es hierfür keine Fristen? Herr Baier will doch Klarheit, dann mal los!! 
       

  4. Ramona Liebeke
    30. September 2012 at 15:23

    Ich empfinde den Zeitungsartikel und den Beitrag bei Rangsdorf TV . Wie kann ein BM so handeln und reden? Beim Kommentar beim TV des BM konnte ich nichts anderes als lachen. Was ist das denn???? Wo und wer bitte redet mal mit den Betroffenen? Wir , die Bürger, das Volk werden in den Hinterhalt gestoßen, keine Fragen an uns, nur Aussagen die ich nicht weiter begleiten möchte. Jeder der am 20.09. vor Ort war, der weiß nun welche Meinung er sich bilden kann. Von Würde eines Menschen ist hier lange nicht mehr zu sprechen. Wo! bitte sind wir hier???
    Zm 20.09. kann ich ein Bild nicht mehr aus dem Kopf bekommen. Wie kann ein Herr Dr. Kalinker mit aufgebauter Brust, wütendem Ausdruck im Gesicht wie eine Furie auf Bürger und GV Mitglieder losgehen??? Was bitte sind DAS für Manieren???
    All das wird in den Medien verschwiegen und unser BM geladen, um seine falsche Aussage vom 20.09. zu bestätigen. Wir erinnern uns. Wir fragten: " Wer rief die Polizei?" er antwortete"…..ich nicht….." Mit welchem Recht reden uns die Medien als Demonstranten und Bürger im Unrecht klein. Wir wollen gehört werden!!!! WIR haben was zu sagen!!!!WANN dürfen wir mal ausreden?????
    Liebe GV..handelt mal wofür Ihr da seid!
    respektlos Ramona Liebeke

  5. Hannelore Pappschik
    30. September 2012 at 16:43

    Liebe Ramona Liebeke,
    ja, genau so war es. Wer hatte sich an diesem Abend nicht unter Kontrolle. Gerhard Kalinka! Wenn man dann seinen Beitrag in der MAZ liest, widerum Einschüchterungen, Drohungen.
    Interessant auch der Beitrag von Rangsorf-TV. Ich kann mich gut erinnern, als Herr Kalinka bekannt gab, dass der Aufnahmeleiter vom Sender die Eralubnis bekam, zu filmen. Aber nur unter der Bedingung: Keine Aufnahmen vom "Präsidium", keine Aufnahmen der SPD-Riege, keine Aufnahmen der LINKEN, auch keine Tonaufnahmen (habe ich doch richtig in Erinnerung, oder?!) der soebend Genannten. Somit konnten Filmaufnahmen von den Bürgern  und die Rücken der Parteilosen aufgenommen werden. Wie zu sehen ist, konnte Erna Herzberg und Bernd Heimberger an diesem Abend Ihre Meinung gegenüber Rangsdorf-TV äußern (teilweise). Wenigstens das! Nun frage ich mich, warum wird Ortwin Baier im Nachhinein eingeräumt, sich dazu zu äußern, da er doch auch am 20. September zu Denen gehörte, welche es sich verboten haben. Vor Ort, Original, dass durfte nicht geschehen. Warum nicht, frage ich mich? Mußte der Bürgermeister sich erst seine Worte zusammenstellen lassen. Hatte er Befürchtungen, gesehen, gehört zu werden, wie alles wirklich war? Es wird wohl so sein. Auch das hatten wir schon mal. Was nicht reinpasst in Bild und Ton, wird rausgeschnitten. So konnte doch Herr Baier wenigstens loswerden, dass nicht alles Gute und Schöne Thomas Bachmann sein Erfolg war. Es bedarf der Beschlüsse der Gemeindevertreter, es bedarf die Bereitstellung finanzieller Mittel und somit die Genehmigung der Gesellschafterin, sprich Ortwin Baier. Soll hier schon wieder etwas kaputt geredet werden? Hier gibt´s nichts kaputt zu reden. Thomas Bachmann´s Erfolge sprechen für sich. Danke, lieber Thomas Bachmann.

  6. Matthias Stefke
    30. September 2012 at 17:12

    Ein "tolles" Interview, nicht wahr?
    In der GV hatte er ja noch einen Film- und Tonmitschnitt zu seiner Person abgelehnt, so waren seine patzigen Antworten an die Bürger/innen nicht zu sehen und zu hören.
    So setzt er sich ganz "staatstragend" vor die Kamera und gibt ein wirklich bemerkenswertes Interview, dass ich so verstanden habe:
    Die Erfolge von Herrn Bachmann sind eigentlich Baier´s Erfolge denn, so seine Logik, Herr Bachmann konnte nur so erfolgreich sein, weil die Gemeinde, die 100%ige Gesellschafterin der WOBAB ist, ihm über die Jahre das Geld zur Verfügung gestellt hat, um die Modernisierung der Wohnblöcke etc. pp. umsetzen zu können. Er, Baier – so fügt er dann noch geschickt mit ein – ist als Bürgermeister Vertreter der Gesellschafterin (was rechtlich sogar zutrifft)
    Also, ohne Gesellschafterin und ohne deren Vertreter Baier hätte das Bachmann nie geschafft! So ist es jedenfalls bei mir angekommen.
    Soso hab´ich mir gedacht.
    Fragt sich nur warum es Herr Baier dann nicht geschafft hat in den 9 Jahren seiner Amtszeit ein Rathaus fertig zu stellen und seine Bemühungen diesbezüglich in einem echten Desaster geendet sind?
    Die GV hatte ihm per Mehrheitsbeschluss seiner Getreuen doch ebenfalls die finanziellen Mittel in Millionenhöhe dafür zur Verfügung gestellt. Zudem hatte er hat einen großen Verwaltungsapparat, eine AG Rathaus, eine(n) Berater/in, Rechtsanwälte, einen Generalplaner  uns was weiss ich nicht noch alles. Trotzdem hat er das Rathaus-Projekt versemmelt.
    Also, es liegt wohl nicht nur an dem Budget und sonstigen Rahmenbedingungen, sondern vor allem daran, ob ein Entscheidungsträger diese guten Rahmenbedingungen nutzen und in Erfolg ummünzen kann.
    Dies konnte Thomas Bachmann ohne sich selbst in den Vordergrund zu stellen. Er hat immer die Teamleistung betont, ohne die es auch nicht geht.
    Sofern ich den kommunalen Spitzenpolitiker Baier mit diesem Beitrag in seiner Ehre gekränkt oder sonst irgendwie verletzt haben sollte entschuldige ich mich dafür schon im voraus.
    So braucht er dann nicht wieder mit einer Vorlage in die GV zu kommen, um sich Gelder aus der Gemeindekasse bewilligen zu lassen, um dagegen rechtlich vorzugehen.
    Also, nischt für Ungut, Herr Baier

  7. Ramona Liebeke
    30. September 2012 at 20:14

    Es ist eine Blamage für unseren BM und SEINE GV , denn alle Bürger die vor Ort waren, die ich bisher gesprochen habe, WISSEN WIE ES WIRKLICH WAR!!!!!!
    Lieber Herr Baier, Hochmut kommt vor dem Fall!!!!!

  8. Ramona Liebeke
    30. September 2012 at 20:23

    Hallo Herr Niemand 
    2500 Stimmen zum Abwahlbeginn!!!!!!!!!!!
    Dabei sein ist alles!

    • Herr Niemand
      30. September 2012 at 21:23

      Na dann mal los. 1/3 bekommen ja schon die Mieter der WOBAB zusammen. 

  9. Detlef Klein
    1. Oktober 2012 at 19:11

    Da wagt sich doch in diesem Bericht der Selbstbeweiräucherer Baier zu sagen, das in dieser GV ,, DEMOKRATISCHE PROZESSE " stattfinden!!!!!  ALLES aber auch ALLES  findet da statt , nur keine Demokratischen Prozesse. In der kompletten Ära Baier gab es keine Demokratie sondern nur  PERSONENKULT !!!!!!!

  10. konrad-Vowerk
    1. Oktober 2012 at 21:14

    Das Liebe Geld: Habe im Rangsdorf –  TV vernehmen müssen , wir haben den Herrn Bachmann das Geld gegeben so der Herr Bürgermeister ohne dem hätte er nichts machen können. Die Gesellschaft hat Geld gegeben  für den Flughafen BER und ? ,sie Herr Bürgermeister haben auch Geld von der Gesellschaft  bekommen für die Planung des neuen Rathauses und ?. Herr Bachmann hat gesellschaftliches Geld für die WOBAB-Investitionen von ihnen erhalten, seine Erfolge sind zu sehen, hat mit dem Geld was angefangen zur Zufriedenheit der Mieter, im Gegensatz zum Rathausbau. Ich habe aus den versuchten Rechtfertigungen im TV im Unterton herausgehört- es geht allein um ihr Image, oder liege ich da falsch.

  11. Ramona Liebeke
    2. Oktober 2012 at 19:24

    Image ist alles!
    Die Wotre des BM bei Rangsdorf sind als Blankenfelder beschämend. Es geht um SEIN Rathaus. Es gibt wichtigere Dinge in der Gemeinde, als ein Rathaus. Und danke Herr Baier! DANKE, daß Sie uns das Vertrauen, daß es eh nicht gab, in Ihre Worte gegeben haben. Zur GV-Versammlung wurde unsere Anfrage auf Ihren Polizeischutz verNEINT und beim TV gestehen Sie öffentlich die Polizei geordert zu haben.
    So wie die Versammlung lief, haben Sie wenigstens im TV dazu gestanden.
    Ich gratuliere. 
    Ramona Liebeke

  12. ein Wähler
    5. Oktober 2012 at 15:55

    Dass sie, die Linke, sich gegen den GV-Bachmann gestell haben, erweckt in mir den Verdacht, das sie sich erneut wie ihre Vorgängerin vor eine falschen Wagen spannen lassen.Spätestens nach der Stellungnahme von Herrn Bachmann, die er vor ihren Ratgrenium nicht vollends vortragen durfte, hätte sie zum Nachdenken und Prüfung der Aussagen bewegen müssen. Ich als ihr Wähler bin über ihre vorschnelle Entscheidung enttäuscht. Hat man ihnen eventuell stillschweigende Zusagen gemacht ? Wir als Bürger werden dieses weiter verfolgen. 

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