Zu „Kalinka ruft zu mehr Respekt auf“ (Maz vom 29.09.2012)

3. Oktober 2012
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Stolz bin ich auf meine 90 Jahre. Doch zurückblickend konnte ich nicht immer froh und glücklich sein. Es gab eine Zeit, der Krieg miteinbezogen, die tiefe Wunden riß und mir die schönsten Jahre meiner Jugend nahm. Ein Vergessen gibt es nicht – nur ein friedliches Miteinander kann der bessere Weg sein.

Am Weltfrieden, der Völkerverständigung und der Achtung des Menschen durch den Menschen ist noch viel Arbeit zu leisten.
DEMOKRATIE – nicht nur schreiben und lesen – nein den Sinn des Wortes verwirklichen. Herr Kalinka ruft zu mehr Respekt auf, auch wir Bürger können diesen verlangen. Gemeindevertreter – in der Gemeinde leben Bürger – vergessen??? Alles was ich jetzt schreibe ist ganz sicher im Sinn vieler Bürger. Öffentliche Gemeindevertretersitzung – Tagesordnungspunkt Anfragen der Bürger. Er hat das Recht, sein Anliegen (ohne Unterbrechung und Wortentzug) – wie gehabt – vorzutragen. Die anschließende Diskussion muß beiderseits ruhig und sachlich erfolgen und nach einer zufriedenstellenden Lösung für alle gesorgt werden. Da brauchen wir keine gelben, keine roten Karten, keine Platzverweise und keine Polizei. Eine aufgeheizte Atmosphäre hat ganz sicher ihre Gründe, nämlich Unzufriedenheit. Ich bin auch dafür, daß alles ordentlich abläuft doch dafür müssen Voraussetzungen geschaffen werden. Drohungen sind da fehl am Platz.
Seit 78 Jahre bin ich Bürger der Gemeinde Blankenfelde und habe somit an der Weiterentwicklung teilgenommen. Vieles hat sich zum Vorteil verändert, doch da gibt es auch etwas, dass nicht in unserer Landschaft paßt. Es ist das Parkhaus. Gab es nicht in der Nähe des Bahnhofes einen geeigneteren Platz? Viele sind der Meinung, es steht verkehrsungünstig. Zum anderen bot sich die Freifläche an, eine schöne Parkanlage zu schaffen. Rasen, Bänke zum ausruhen und winterfeste Gebäude. Zum Beispiel ein Imbiß- und Kaffeehäuschen und einen Zeitungsladen. Alles, was sich jetzt unten  im Parkhaus im Keller befindet. Ein Ort, wo ich nicht mehr hinsehen mag. Unser Vorschlag in einer Bürgerversammlung, gemeinsam beraten, wie wir unser Blankenfelde schöner gestalten können. Immer daran denken – gemeinsam schaffen wir viel – vor allem haben Bürger ein gewisses Mitspracherecht und sie sind Diejenigen, die durch ihre Steuergaben vieles ermöglichen. Nun haben wir einen häßlichen Betonklotz in Blankenfelde. Wer ist dafür verantwortlich? Wir Bürger von Blankenfelde müssen damit nun leben. Das paßt einfach nicht dahin. War da Niemand, der das verhindern konnte? Wo waren da unsere Gemeindevertreter? Wer hat sich strak dafür gemacht, dass dieser häßliche Bau verhindert wurde, wer frage ich mich?
Dank und Anerkennung Herrn Bachmann (WOBAB-Geschäftsführer), der durch seine gute Ideen gezeigt hat, wie viel Freude man im Leben bereiten kann. Vor allem sich wohlfühlen können und wissen, es gibt einen Menschen, der die Nähe der Bürger sucht, um Ihnen Sorgen abnehmen zu können. So etwas beinhaltet auch das Wort Demokratie.  Ist es nicht ein schönes Wohnen in unseren Wohngebieten der WOBAB? Das alles soll ein Ende durch den Rausschmiss des Geschäfts der WOBAB finden? Das soll der Dank an Herrn Bachmann für das Geleistete sein? Nein, das darf nicht geschehen! Dafür werden wir uns weiterhin einsetzen.

Erna Herzberg

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