Voller Achtung!

11. Oktober 2012
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Oft bin ich mit meinem Fahrrad in Blankenfelde-Mahlow unterwegs. Ich fahre gern Rad, ich fahre auch deswegen mit meinem Rad, weil ich dann alles bewusster und genauer ansehen kann. Oft sind meine Ziele auch die Wohngebiete der WOBAB in der Rembrandtstraße, Käthe-Kollwitz-Straße, Heckenrosenstraße. Warum, weil es hier ständig etwas Neues zu sehen gibt. Es fängt im Frühjahr an mit den wunderschönen Erstbepflanzungen, so geht es bis zum späten Herbst hindurch. Nicht nur die Blütenmeere locken mich an, auch, besonders die gepflegten Gesamtanlagen. Sicher wird es hier, mal dort auch nicht alles perfekt sein, aber insgesamt gesehen, wunderschöne Anlagen. Sei es der erst vor wenigen Wochen  übergebene Spielplatz in der Rembrandtstraße, sei es die „Fitness-Anlage“ in der Heckenrosenstraße. Ich könnte fortfahren!

Zurzeit empfinde ich  aber immer einen bitteren Beigeschmack, denke ich über all das nach. Ich denke daran, was hat Thomas Bachmann hier mit seinen Mannen, sprich Hausmeistern, nicht alles geschaffen. Die Arbeit seiner Mitarbeiter, auch Verwaltung, steckt hier mit drin. Thomas Bachmann wurde von einer Minute zur anderen aus dem „Haus gejagt“. Von wem, wir wissen es alle. Warum? Weiß Niemand so genau! Gerade das ist der Punkt, worüber die Bürger sprechen. Nicht nur im Wohngebiet der WOBAB, nicht nur in Blankenfelde. Auch in den anderen Ortsteilen.

Als ich am Sonntag abermals in der Käthe-Kollwitz-Straße war und mir die Metamorphose (eine Arbeit vom Schmieder Werner Mohrmann-Dressel) anschaute, kam eine ältere Dame dazu und wir unterhielten uns über Gott und die Welt. Hauptthema aber war Thomas Bachmann. Ein weiteres Ehepaar gesellte sich dazu und alle stellten die gleiche Frage an mich: Was hat Herr Bachmann getan? Warum musste er die WOBAB als Geschäftsführer verlassen? Wir können nur Gutes über Herrn Bachmann sagen, war die einstimmige Meinung. Ich sollte den Grund nennen. Ich kenne keinen Grund, welcher so schwerwiegend sein muss, dass man Thomas Bachmann wie einen Hund aus Blankenfelde gejagt hat. Ich nicht! Von Zerwürfnissen zwischen Herrn Bachmann und Herrn Baier wollen die Bürger gehört haben. Hm, ich auch! Kann denn ein Mensch ohne Grund den anderen ruinieren, sprich die Existenz kaputt machen? Scheint so, zumindest in Blankenfelde. Diese drei Bürger konnten es nicht verstehen. Es wurden harte Worte gesprochen, welche ich hier nicht unbedingt wiederholen werde. Aber eines war klar und eindeutig. Sie werden sich immer für Thomas Bachmann einsetzen. Das kann noch nicht das Ende der Fahnenstange sein. Auch die Feststellung, dass 15 Gemeindevertreter gegen Thomas Bachmann gestimmt haben, überzeugte nicht. „Was sind das für Gemeindevertreter, soll uns wenigstens Einer mal sagen, was Herr Bachmann getan hat, was?“ „Soweit ist es nun in Blankenfelde gekommen, es ist unfassbar?“
Ja, soweit ist es in Blankenfelde gekommen. Ich konnte dies nur bestätigen. Auch ich kenne bis heute nicht den Grund. Man hört nur immer wieder: Vertraulich, Personalangelegenheit!  Ich glaube, die Bürger werden sich damit auch nicht zufrieden geben. Enttäuschung herrschte besonders auch, als ich Ihnen erklärte, der Bürgermeister hat sich seine Entscheidung von Christdemokraten, LINKEN (treten für soziale Gerechtigkeit ein) „absegnen“ lassen. Das seine Fraktion, die SPD teilweise durch Abwesenheit glänzte, war auch beispielgebend. Es passte eben einfach alles bei dieser  „Abstimmung“ zur Zufriedenheit des „Regierenden“, basta!
Jetzt heißt die Devise aussitzen, Ruhe einziehen lassen. Die Bürger und Mieter werden diesen beschämenden Vorgang nicht ruhen lassen. Das wurde mir an diesem Sonntag bestätigt.
Thomas Bachmann möchte ich sagen, falls er meine Zeilen lesen sollte: Herr Bachmann, Sie können stolz auf Ihre Mieter sein. Die Mieter sprechen nur voller Achtung über Ihre Person. Alle hoffen, es wird ein gutes Ende geben. Die Wut steckt in Ihnen und keiner, aber auch keiner kann es verstehen. Außer Einer ?! 

Hannelore Pappschik

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