„Fragen der Bürger unbeantwortet“

12. Oktober 2012
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Warum haben wir nicht ein Recht darauf? Wir reden immer von Demokratie – wird sie auch verwirklicht? Für jede Ablehnung gibt es eine Begründung. Ich konnte immer erklären, wenn ich etwas abgelehnt habe. Scheinbar ist es aus der „MODE“ gekommen.

„Ehrlichkeit währt am längsten“. Was sagen überhaupt da alle Menschen? Das mußte ich am 20. September 2012 in der Gemeindevertretersitzung erfahren. Dank denen die mir bestätigten, wie menschenunwürdig sie das fanden. 
Nicht oft genug kann man folgende Frage stellen, um den Bürgern vor Augen zu führen, was hier in Blankenfelde mit einem Mitarbeiter, der immer sein Bestes gab, geschieht.
WARUM  MUßTE  HERR  BACHMNN  GEHEN????
Am 17. September 2012 sofort seinen Arbeitsplatz verlassen und hat bis zu seiner Kündigung (31. 03.2013!) Hausverbot???
Warum stimmen 15 Gemeindevertreter gegen ihn???
Wer kann mir die Antwort geben, warum???
Schlimmer kann man einen ehrenwerten Menschen nicht behandeln und dafür gibt es keine konkreten Antworten – nur tiefes Schweigen!!!
Hat das auch etwas mit Demokratie zu tun? Oder wie ich öfter hörte – bitte mehr Respekt???
Um das zu verstehen und ich mit meinen 90 Jahren, was man davon hält, sollte ich ja erfahren. Doch zum Glück sind nicht alle Menschen so.
Das kann man auch von Herrn Bachmann sagen, er hat es verdient, dass wir dafür „kämpfen“. Er soll seine Tätigkeit wieder aufnehmen auch deswegen, weil Blankenfelde überall schön werden soll.
Vor drei Wochen habe ich (auch andere Mieter) in der Gemeindevertretung schriftlich meine Frage an die Gemeindevertreter und den Bürgermeister abgegeben. Wann erhalte ich (nicht nur ich) darauf eine schriftliche Antwort? Das ist für mich sehr wichtig. Die mündlichen Antworten waren so lapidar und ich konnte damit absolut nichts anfangen. Es muß ja eine Frist festgelegt sein, bis wann die Antworten schriftlich erfolgt sein müssen. Wer weiß es?

Erna Herzberg

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3 Responses to „Fragen der Bürger unbeantwortet“

  1. Thomas Breidbach
    13. Oktober 2012 at 17:09

    Sehr geehrte Frau Herzberg,
    es ist üblich die schriftlich eingereichten Fragen der Bürger in der darauf folgenden Gemeindevertreterversammlung öffentlich zu beantworten. Sie werden die Antworten dort sicher auch entgegen nehmen können, auch wenn sie ihnen nicht gefallen werden.
     
    Ich kann ihnen und den Mietern der WOBAB nur empfehlen sich die Antworten bei der nächsten GV-Sitzung selber anzuhören, gehen sie also wieder alle hin. Nur durch kontinuierliche Anwesenheit der Bürger wird einigen Gemeindevertretern vielleicht mal bewusst, was sie dort für Entscheidungen treffen. Ein einmaliger "Sturm der Entrüstung" wie im September ist in den meisten Köpfen schnell wieder vergessen.
     
    Die nächste Sitzung ist am 25.10. um 19:00 im Vereinshaus Mahlow.
    Mit freundlichem Gruß,
    Thomas Breidbach

    • 13. Oktober 2012 at 20:05

      Ein sehr guter Vorschlag!
      Hoffentlich wird dieser Terminhinweis nicht wieder als Aufruf zu einer unangemeldeten Demonstration umgedeutet und die Polizei angefordert. Wie Herr Prof. Augustin zu einem anderen Beitrag richtig bemerkte wird diese nämlich dringend zur Kriminalitätsbekämpfung benötigt und ist aufgrund der Polizeireform stark ausgedünnt worden.
      Ich war dieser Tage mal bei unserem Polizeiposten in der Heckenrosenstr., der ja nur an 2 Tagen die Woche Sprechzeiten anbietet. Dort hing ein Schreiben in der Eingangstür, dass die Sprechzeit am Donnerstag wegen dringender dienstlicher Belange ausfällt. In dringenden Fällen, so wurde den Bürgern geraten, kann eine Strafanzeige auch über die Online-Wache im Internet erstatt werden. Tolle Sache, oder?

  2. Dieter und Jutta Münchow
    16. Oktober 2012 at 19:00

    Herr Bürgermeister Baier, mein Mann und ich haben Sie im Rangsdorf-TV gesehen. Sie nahmen Stellung zum Thema, Beurlaubung Ihres Angestellten Geschäftsführers Herr Bachmann. Ja, Sie betonten unter anderem, dass Gelder für die WOBAB zur Verfügung gestellt wurden. Herr Bachmann und die Mitarbeiter der WOBAB haben die Gelder wohl gut angelegt, man braucht doch nur durch die Wohngebiete der WOBAB gehen, was es für positive Veränderungen gibt. Mein Mann wohnt seit 1950 in der Heckenrosenstraße und ich seit 1967. Wir wissen, wovon wir sprechen, wenn wir sagen, es ist ein schönes Wohnen. Warum wird so Vieles kaputt geredet? Wir sind Rentner und brauchen nicht mehr um einen Arbeitsplatz bangen. Was wir hatten an Herrn Bachmann wissen wir, was kommt wissen wir nicht. Es ist eine schlechte Stimmung in unserer Gemeinde. Das mußten wir Ihnen einfach mal gesagt haben.

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