Mißtrauen, mißgönnen

14. Oktober 2012
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Noch ist die Liste nicht komplett, die die tatsächlichen wie angestrebten Erfolge von Thomas Bachmann nennt. Gerade ein Jahr Geschäftsführer der WOBAB, hatte er ein Konzept für das so bezeichnete Betreute Wohnen in der Gemeinde auf dem Schreibtisch. Darüber war jahrelang vor allem gefaselt worden. Und nun? Keine Bestärkung für Bachmann. Schweigen.

Wiederholt hat der Geschäftsführer angeboten, die Pflege der öffentlichen Grünflächen zu übernehmen. Und? Muß in der Verwaltung gehört werden, was man nicht hören will? Muß gesehen werden, was man nicht sehen will? Nicht, wenn einer kommt, der Ideen hat. Wenn man selbst Ideen mißtraut und sie dem mißgönnt, von dem sie kommen.

Als der jahrelange Streit um ein Seniorenheim in Blankenfelde noch nicht entschieden war, hatte Thomas Bachmann bereits einen Entwurf parat, wie der Promenadenweg, entlang der Straße „Märkische Promenade“, gestaltet werden könnte. Und? Wo der Weg sein sollte, knapp ein dreiviertel Jahr nach der Eröffnung des Seniorenheims, ist ein mit Flatterband abgesperrtes Gelände zu sehen. Zuständig ist die Gemeinde. Wer also waltet da nicht seines Amtes? Wer ignoriert die Bürger? Wer sind die Unfähigen? Die Gemeindevertretung? Der Bürgermeister? Das Bauamt?
Also diejenigen, die sich jetzt dafür einsetzen, dass der Zugang zum Verwaltungsgebäude saniert wurde. Vor einem halben Jahrzehnt haben Gutachter das Gebäude zur „Ruine“ erklärt. Und nun? Sollte nicht ein Rathaus her? Thomas Bachmanns Entwurf wurde in den Papierkorb gestampft. Von den Mißtrauischen, Mißgönnenden in der Verwaltung.

Bernd Heimberger

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