Kommune der Klagen

27. November 2012
Von

GLOSSE

Das muß man nicht lauthals beklagen. Der Bürgermeister tut, was er offenbar leichten Herzens gern tut. Er klagt und klagt und klagt. Welcher Bürgermeister war besser im Klagen? Er läßt es sich nicht gefallen, von der Öffentlichkeit kritisiert zu werden. Unflätig, natürlich wie er meint. Selbst, wenn Amtsgerichte das anders sehen. Der Mann muß empfindlich sein. Ist er doch gewiß, dass die Gemeinde und das Amt kaum tadelloser geleitet und geführt werden können. Außer, wenn und wenn und wenn ….

Hier ist der Platz, begründete Zweifel zu äußern, sofern!
Wie das jüngst die Initiatoren des „AG Brandenburger Platz“ getan haben. Unverständige, ungeduldige, unrepräsentative Einzelgänger, nicht wahr? Wie die Ehrenamtlichen, denen am Platz eine Falle gestellt ist. Die schnappt sofort zu, wenn die Ehrenamtlichen im Einsatz für gehbehinderte Ältere sind, die es noch wagen, sich in einer Veranstaltung der „Grünen Passage“ zu vergnügen. Ist das so, schwärmen die Damen des Ordnungsamtes aus, um parkende Autos mit Strafzetteln zu dekorieren um Kasse zu machen. Kosten für vier Minuten Standzeit 35,- Euro! Muß ja wieder was reinkommen, wo soviel zum nichtexistierenden Rathausfenster rausgeschmissen wird.
Der Bürgermeister gibt die Unschuld der Gemeinde. Strafe muß sein. Gesetz ist Gesetz. Nicht vergessen, Herr Baier! In gar keinem Fall. Man hat doch auf seinen Ruf zu achten. Auch auf den, den man bei den Bürgern haben möchte. Oder Nicht!?
Vor Jahren hat die Fraktion des BürgerBündnis Blankenfelde vorgeschlagen, berechtigte Autofahrer mit der Plakette „Ehrenamt im Einsatz“ auszustatten. Und? Verschlafen? Vergessen? Oder wie? Oder was? Was kann der Bürger tun? Was denn? Gegen den Bürgermeister klagen, klagen, klagen …

Bernd Heimberger

 

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