Gedanken zum Geschehen um Thomas Bachmann

14. Dezember 2012
Von

Wir leben in einem Rechtsstaat!!!
Es gibt ein Grundgesetzt – darin enthalten: An erster Stelle – die Würde des Menschen ist unantastbar!

Das Mitsprache – und Mitbestimmungsrecht sowie Rede- und Pressefreiheit!
Dazu folgende Fragen. Wer darf es in Anspruch nehmen? Alleinherrscher oder auch das Fußvolk??? Das möchten wir gern wissen, denn darüber herrscht in unserer Gemeinde Blankenfelde-Mahlow eine unterschiedliche Auffassung.
Zur Würde des Menschen: Am 31.03.2003 bekam die WOBAB einen neuen Geschäftsführer – Herrn Thomas Bachmann. Arbeitsvertrag jeweils 5 Jahre. Nun wird am 31.03.2013 Schluß damit sein. Grund: Sehr gute Leistungen, aber Unstimmigkeiten (vom Bürgermeister in der Zeitung zu lesen, Auszeichnungen unter anderem vom Ministerium). Herr Bachmann kann nicht mit mir und ich nicht mit Herrn Bachmann, so die Begründung vom Bürgermeister. PUNKT! Ich habe gesprochen und da gibt es keine Widerrede – es wäre wohl auch das Letzte, mir als Obrigkeit Vorschriften zu machen.
Am 03.09.2012, nichtöffentlicher Teil der Gemeindevertretersitzung und mit Zustimmung von 15 Gemeindevertretern wurde Herr Bachmann seines Amtes enthoben.  Warum weiß wohl niemand. Herr Bachmann konnte sich nur kurz äußern, denn ihm wurde das Wort entzogen. Am 17.09.2012 – der Bürgermeister betritt das Arbeitszimmer des Herrn Bachmann, nimmt den Schlüssel an sich und fordert Herrn Bachmann auf, sofort das Feld zu räumen und erteilt Hausverbot. Leben wir im 21. Jahrhundert oder ist die Zeit in Blankenfelde-Mahlow stehengeblieben??
Gemeindevertretersitzung – öffentlich -, ca. 80 Bürger wollen friedlich Fragen stellen oder Ihre Meinung äußern. Vor dem Gebäude 3 Wagen der Polizei auf Anraten von Herrn Baier. Im Sitzungsraum wird auf mehr Respekt hingewiesen, sonst gibt es die gelbe/rote Karte, sprich Platzverweis. In der Zeitung wird nochmals von Demokratie und Respekt geschrieben. Das Schlimme an der Sache, die, die es von uns Bürgern fordern, halten sich absolut nicht daran. Die Diskussionen wurden ins lächerliche gezogen. Auch eine zweite Teilnahme einer Sitzung brachte nichts Zufriedenstellendes.
Menschenwürde – noch schlimmer wie Herrn Bachmann behandelt wurde, geht es nicht. Auch wir bekommen einen Teil davon ab. Menschen zu mobben und seelisch kaputt zu wirtschaften, sich daran noch zu erfreuen, verdient Verachtung.
Rede- und Pressefreiheit, dass läßt hier viel zu wünschen übrig. Wie schon erwähnt, gibt es Redeverbot oder Platzverweis. Artikel die bestätigen, daß Herr Bachmann seines Amtes enthoben wurde, dazu die Nachfolgerin lobend und mit Bild gezeigt wird, können nicht schnell und groß genug in die MAZ/Wochenspiegel kommen. Bürger, die über die Wahrheit berichten wollen, sich äußern möchten, dass sie mit dem nicht einverstanden sind, kommen nicht in die Presse. Wo bleiben die Schreiben, liegt ein Verbot vor oder was??? Es besteht freie Meinungsäußerung und die für alle. Was hier geschieht, ist an Menschenunwürdigkeit nicht zu überbieten.
Wann wird der Mieter sprich Bürger einmal gefragt, wann?
Es allen gerecht zu machen, dass schafft Niemand, doch dort wo ich lebe muß ich mich wohlfühlen können, das Gefühl der Geborgenheit haben. Hier muß noch viel daran gearbeitet werden. Viel Schreckliches liegt hinter mir – ich weiß, von was ich rede.
Ich werde es nie begreifen, wie man in unserer Gemeinde mir einem Menschen umgegangen ist. Das ist einfach würdelos!

Erna Herzberg

Print Friendly, PDF & Email

Tags: , ,

10 Responses to Gedanken zum Geschehen um Thomas Bachmann

  1. Konrad Vorwerk
    17. Dezember 2012 at 15:10

    Sollte unser Bürgerbegehren pro Bachmann bei unseren Gemeindegöttern auf taube Ohren stoßen,trotz Erfüllung der Bedingungen, dann müssen wir eben dem BM an den Kragen gehen ,ein Bürgerbegehren gegen ihn eröffnen. Der neuen Frau GF der WOBAB wird es nicht anders als Herrn Bachmann ergehen ,sollte sie nicht dem Triumvirat  ( Hr. B, Hr. K. und Hr. S. ) unserer Gemeinde folgen. Geht sie den Weg des geringsten Wiederstandes sind wir Mieter die Angebaierten.

  2. Matthias Stefke
    17. Dezember 2012 at 15:25

    angebaiert gefällt mir ;-)

  3. dietrich schoechert
    19. Dezember 2012 at 20:33

    angebaiert wird im nächsten jahr  das unwort des  jahres , der helle wahnsin ,darauf zu kommen, irre  ——– machts jut nachbarn
                                                                                       schoechi

  4. 20. Dezember 2012 at 14:24

    christian keil jühnsdorf dorfstr.9a
    kann mich an pro bachmann leider nicht mehr beteiligen,da wir samt haus und grundstück verkauft wurden.
    die wobab (Thomas bachmann) wollte das objekt erweben,aber wurde abgebeiert und wir auch!
    Da wir immer noch nicht wissen wer der käufer ist,munkelt man schon von vetternwirtschaft.
    in blankenfelde scheint alles möglich!?

  5. Hannelore Pappschik
    20. Dezember 2012 at 17:57

    Lieber Christian Keil,
    Sie können sich immer an "Pro Bachmann" beteiligen, sofern Sie Bürger der Gemeinde Blankenfelde-Mahlow sind. Eigentlich müßten Sie gerade jetzt, in Ihrem Fall, pro Bachmann sein und das Bürgerbegehren unterstützen. Es zeigt sich doch, dass Thomas Bachmann den richtigen Weg gegangen ist. Er wollte seine Mieter weiterhin schützen und somit die Möglichkeit und die Gewißheit geben, wenn wir das Haus behalten, behaltet Ihr Euer zuhause. Es stellt sich doch die Frage, warum konnte die WOBAB diese Immobilie nicht erwerben? Darüber habe ich zu wenig Kenntnis. Sicher bin ich mir, wenn die Möglichkeit dazu bestanden hätte, die WOBAB hätte diese erworben. Das wäre auch der richtige Weg gewesen.
     

  6. Konrad Vorwerk
    21. Dezember 2012 at 15:53

    Ja, Herr Keil, so wird alles verscheuert , Haus für Haus ,Grundstücke und Baugelände bis man Blankenfelde-Mahlow in den Abgrund gewirtschaftet hat , dann wird die WOBAB selbst wie Freiwild verscherbelt. Denn woher soll das viele Geld wohl kommen — Rathausneubau in Sand gesetzt, Schule unzufrieden gefertigt, Parkhaus sieht aus wie ein Sch…haufen,. Finanzen für Rechtsanwälde, um Bürger zu verklagen , zwei Gehälter für einen Geschäftsführer usw. usw doch nur von den Steuern der Bürger die man über die Löffeln balbiert. Hier müssen wir gemeinsam Handel , stark ein und uns wehren, mit allen Bürgern die   gegen Lug und Trug , gegen das Mäntelchen der Verschwiegenheit sind. Dazu gehören auch sie Herr Keil und iher Mitbewohner. Aber ich glaube doch das gute Freunde und Fetternwirtschaft unserer drie Königen der Kummune anliegen, sonst könnte man darüber sprechen und den neuen Eigentümer nennen. Bleiben sie uns treu nach dem Motto " WIR SIND DAS VOLK " und  handeln wir auch so.

  7. 21. Dezember 2012 at 18:41

    Werte Mitstreiter,ich bin 1989 nicht umsonst mit auf die Strasse gegangen,oder? Nein, Korruption und Misswirtschaft muß!! bekämpft werden.
    Sicherlich war ich schon vor dem Bürgermeister Mitglied der spd . Vor dem 40. Jahr der sich selbst hochgepriesenen DDR war ich Mitglied der SDP.Ehrlichkeit war und ist mein lebensmotto,deshalb stelle ich mich überall quer,wo Leute "Macht ihres Amtes" die Grenzen überschreiten!
    Wo bitte kann ich "pro Bachmann" unterschreiben? 
    Frohes Fest christian keil

    • Ramona Liebeke
      22. Dezember 2012 at 07:55

      Lieber herr Keil,
      um die angebaierten zu unterstützen, müssen SIE nirgend wo hin. ICH käme gerne zu Ihnen! Die Listen schreien nach Ihrer Unterschrift und allen nderen Jühnsdorfern! 
      Ich bin schon fast auf dem Weg zu Ihnen. Nach dem Frühstück versteht sich.
      Liebe Grüße, Ramona Liebeke
      Es Kann nur ein B geben, Bachmann!

  8. Konrad Vorwerk
    22. Dezember 2012 at 12:38

    Nun hat sich Frau Liebeke angeboten zu ihnen und ihren Mitbewohner  nach Jünsdorf zu kommen, ich hätte es ebenfalls getan. Vielleicht wenn wir zur Abwahl des BM schreiten . Ihnen und ihren Angehörigen eine schöne ,frohe Weihnacht und ein gesundes Neues Jahr. Wünschen wir uns gegenseitig das unser gemeinsames Vorhaben alle für Bachmann in Erfüllung geht. Tschüß

  9. dietrich schoechert
    23. Dezember 2012 at 11:30

    heeee ! ist der verkauf geheime bürgermeistersache gewesen? hat einer der GVs dabei zugestimmt? oder wie ist das gelaufen? kann mir einer das erklären ? ich muss doch gepennt haben!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.