Kalinkas Konflikt?

2. Januar 2013
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Hat Gerd Kalinka gehalten, was er versprach? Wer ist Kalinka? Einer, den keiner kennt? So ist das nicht! Er hat einen Namen, der mit dem Ehrenamt des Vorsitzenden der Gemeindevertretung verbunden ist. Aha! Ach der! So gesagt, klingt das schon nach was. Und für was? Und für wen? Wirklich? Wer weiß was? Wissen die was, die den eingetragenen Grünen 2003 und 2008 ins Gemeindeparlament wählten? Also nicht Gerd Kalinka als Person, sondern als Parteimitglied der Grünen. Der was seither in der Gemeinde Blankenfelde-Mahlow entwickelte und voranbrachte! Sichtbares!

Am Rande jener Sitzung, in der Kalinka 2008 ins Amt des Gemeindevorsitzenden gehievt wurde, versprach er etwas. Künftig sollten weniger Zusammenkünfte der Gemeindevertretung nicht öffentlich sein. Wie wohltuend. Was für Erwartungen! Hatte auch Kalinka während des halben Jahrzehnts, in dem er in der Fraktion des BürgerBündnis Blankenfelde integriert war, begriffen, was der Großgemeinde gut tut? Gewiss keine „Geheimniskrämerei“. Das war doch was. Auch, um Hoffnung zu haben? Was aber ist
geworden? Was?

Sind sämtliche Hoffnungen abgewürgt? Noch nie wurden in der Großgemeinde derart viele „Geheimsitzungen“ der Gemeindevertretung inszeniert. Warum das? Weil das die Wähler von ihren Abgeordneten erwarten? Komische Wähler müßte man sagen, wenn es so wäre, wie es nicht ist. Weil die Gemeindeverwaltung das so wünscht? Kein Zweifel! Wieso denn? Weil sich der Gemeindevorsitzende nicht hartnäckig widersetzt? Warum nur? Die einzig gewissenhafte Auskunft könnte nur Gerd Kalinka geben. Aufrichtig. Offen. Konkret. Niemals reglementierend, wie er das jetzt mit einem Vorschlag versucht (Erstellung von Sitzungsprotokollen-Vorschlaege Kalinka Nov. 2012). Ganz im Sinne sämtlicher Gemeindevertreter? Ganz gewiß nicht. Generell steht der Vorsitzende der Gemeindevertretung auf der Seite der Gemeindeverwaltung.

Soll das so sein! Muß das so sein? Besser wäre, es wäre nicht so. Besser wäre, der Gemeindevorsteher könnte tatsächlich als Vermittler in der, für die gesamte Gemeindevertretung fungieren. Schöner Traum, nicht wahr?! Aber, die Verhältnisse sind nicht so. Der gar nicht so große Vorsitzende hat nicht die Position eines Neutralen. Da wäre er fein raus. Ihn jetzt raushauen, weil er irgendwann etwas versprach, was er nicht halten konnte? Nein, nein nur das nicht! Das hieße das Thema zu vergessen, das immer das Thema jeden Tages ist. – Wer schwächt die Demokratie? Und wann und wie? Wer stärkt die Demokratie? Und wann und wie? Nun sage einer, darüber ist nicht ständig nachzudenken und entsprechend zu handeln. Ständig! Ohne eine einzige Sekunde zu vergeuden. Das ist´s! Das !

Bernd Heimberger

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2 Responses to Kalinkas Konflikt?

  1. Walko
    15. Februar 2013 at 13:39

    Dazu passt das Wahlprogramm des Möchte-gern-Landrates. Nach diesen Punkten habe ich aufgehört zu lesen:

     

    Der Umgang zwischen Landrat, Kreistag und Verwaltung muss transparent, vollständig und fair sein. Fehler der Vergangenheit dürfen sich nicht wiederholen.

    Die Schulden müssen durch bessere Organisation der Pflichtaufgaben abgebaut werden, nicht durch Streichung aller freiwilligen Leistungen. Dazu sind auch personelle und strukturelle Maßnahmen im Bereich Finanzen notwendig. Ferner müssen die teuren Projekte des Kreises nach Kosten und Nutzen neu bewertet werden.

    In der Personalpolitik muss fachliche Kompetenz klar Vorrang vor politischen Präferenzen haben.

    Wer es sich sonst noch antun will: https://sites.google.com/site/gerhardkalinka/

    Mann, was ist diese Politik verlogen.

  2. Lisas Welt
    15. Februar 2013 at 14:40

    Warum regen Sie sich auf? 

    So edel und gut sieht sich der gute Mann eben und was er da so alles in sein Wahlprogramm gepackt hat hört sich für den nicht informierten Bürger doch ganz toll an.

    Mal sehen, wer sich da so alles aus der Deckung traut und ihn offiziell unterstützt, einige Namen fallen mir da schon spontan ein.

    Und wenn er es schafft, was der liebe Gott verhüten möge,  kann er sich dann als Landrat  für diese Unterstützung bedanken, wenn das "System Ortwin Baier" irgendwann zusammenbricht.

     

     

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