Regen fürs Bürgerrecht

11. Januar 2013
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Muß es ein Bürger sein, der tut, was die Gemeindevertreter tun müßten? Es muß wohl so sein. Zumindest in Blankenfelde-Mahlow. Abermals ist es Dr. Roland Hahn, der als kreativer Kritiker auftritt. Er äußert präzise, wie wenig sinnvoll es ist, nötige Seniorenwohnungen an falscher Stelle zu bauen. Vis á vis des Seniorenheims „Christo“. Das heißt, es fehlt an ausreichendem Bauland. Es lassen sich nicht genügend Wohnungen bauen. Es wird abermals Rangeleien um Parkplätze geben. Wiederum wird die prägende architektonische Ästhetik der GAGFAH-Siedlung mißachtet. Die einzige inmitten der Siedlung noch existierende Freifläche wird zugestellt. Was ist zu erwarten? Ein zweistöckiger Bauklotz – entlang der Märkischen Promenade. Ein dreistöckiger Bauklotz – entlang der Karl-Liebknecht-Straße. Klötze ohne ortsübliches Dach. Das soll die WOBAB bauen. Für Thomas Bachmann, für den von Beginn an der Bau von 150 barrierefreien Wohnungen im Kasernengelände die bessere Alternative war – war das zuviel des Schlechten. Er wehrte sich! Und die Anwohner? Die müssen jetzt auf die Barrikade, wie das der Fähnleinführer Dr. Roland Hahn erwartet. Ihn nicht allein lassen! Also die Gemeindeverwaltung und -vertretung stören. Mit Klagen. Mit Petitionen. Mit allen Mitteln, zu denen die Bürger ein Recht haben, um ihre Bürgerrechte erfolgreich zu vertreten. Kein Angst, dass wieder einer die Polizei ruft!

Bernd Heimberger


 

Leserbrief 28-12-2012

 

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