Die Erziehung zur Arbeitsunfähigkeit

26. Februar 2013
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Wie unseren Kindern in den Einrichtungen der Gemeinde Schaden zugefügt wird

Vor Jahren entschied sich die Gemeinde Blankenfelde-Mahlow dafür, ihre Kitas und Horte in kommunaler Trägerschaft zu belassen. Eine verhängnisvolle Entscheidung, denn statt der Vielfalt der Angebote herrscht jetzt die Einfalt. Die Einfalt der Leiterin des Kommunalservice, die ihrer Aufgabe nicht gewachsen ist.

Was einst mit guten personellen und ausreichenden räumlichen Voraussetzungen begann, mündet heute in unübersichtliche Bewahranstalten wie dem „Kinderplanet“. Motivierte und engagierte Erzieherinnen wurden unter Druck gesetzt, wanderten ab oder wurden psychisch krank. Diese wurden ersetzt durch uninteressierte, fachlich unbegabte Mitarbeiter, die einen Vorzug hatten: sie widersprachen nicht. Widerspruch kann Marion Dzikowski nicht vertragen. Nicht von ihren Mitarbeitern, erst recht nicht von den Eltern. Da wandelt sich ihre ohnehin schlichte Artikulation schnell in lautstarke Unsachlichkeit.

Seit Jahren laufen Eltern, Lehrer und viele Erzieher Sturm gegen die Orientierung auf die sogenannte „offene Arbeit“. Die Kinder werden größtenteils sich selbst überlassen, die Geborgenheit der Kleingruppen fehlt. Die Erzieher haben überwiegend nur noch beobachtende Funktion, die Kinder werden kaum noch angeleitet oder gefordert. Eine vorschulische Arbeit findet nur noch marginal statt. Resultat ist ein massenhaftes Versagen der Kinder in der Grundschule. Sie haben Konzentrationsprobleme, motorische Schwierigkeiten und Lernstandsdefizite. Entsprechend hoch fällt die Zahl der notwendigen Förderstunden aus.

Das wird dann von der Fachberaterin Friderike Pankoke als moderne, fortschrittliche Erziehung verkauft. Bezahlen müssen wir Eltern solche schlechte Betreuungsqualität nicht nur mit unserem Geld. Bezahlen müssen wir vor allem mit der Zukunft unserer Kinder. Werden die nicht kognitiv gefordert, können sie keine für ihr weiteres Leben notwendige Handlungs- und Denkstrukturen entwickeln. Natürlich, für viele Erzieher ist die offene Arbeit sehr bequem. Aber ihrer Aufgabe werden sie damit nicht gerecht.
Die IHK Brandenburg warnt nicht umsonst seit Jahren vor der steigenden Zahl von ausbildungsunfähigen Jugendlichen infolge schlechter Bildungsarbeit.

Am Samstag, den 02.03. ab 9.00 Uhr führt wieder einmal die Gemeinde Blankenfelde-Mahlow in der Astrid-Lindgren-Schule einen sogenannten Bildungstag durch, bei dem fast schon missionarisch zur offenen Arbeit in Kitas fortgebildet wird. Eingeladen ist die fanatische Verfechterin der offenen Arbeit Gerlinde Lill. Dies geschieht gegen den ausdrücklichen Widerstand vieler Eltern, die den Schaden dieser laissez-faire Erziehung von ihren Kindern abwenden wollen. Bei der letzten derartigen Veranstaltung am 20. März 2012 beschimpfte Friderike Pankoke sogar öffentlich die Arbeit des Kinder- und Jugendgesundheitsdienstes.
Diesmal wollen die Eltern auf die Barrikaden gehen. Elternvertreter der Wilhelm-Busch-Grundschule verschickten Aufrufe, zu diesem Workshop zu erscheinen und dort die Verantwortlichen zur Rede zu stellen. Besonders empörten sich Tagesmütter der Gemeinde, die wie Immer von Frau Dzikowski als Erzieherinnen zweiter Klasse behandelt werden und vom Workshop ausgeschlossen sind.

Wer gegen die Werbeveranstaltung der Gemeinde zur offenen Arbeit in den Kitas protestieren möchte, kann sich folgenden Brief herunterladen:                          Erklärung zum Bildungstag
Die Tagesordnung des gibt es hier:  Einladung zum 3. Bildungstag der Gemeinde Blankenfelde-Mahlow

In der nächsten Folge lesen Sie, warum Friderike Pankoke die Schuluntersuchung am liebsten abschaffen will. 

Magnus Muschiol

 

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45 Responses to Die Erziehung zur Arbeitsunfähigkeit

  1. Maria
    26. Februar 2013 at 14:47

    Diese Dzikowski ist für die Aussendarstellung der Gemeinde einfach eine Katastrophe. Je schneller die weg ist, umso besser.

  2. Matthias Stefke
    26. Februar 2013 at 14:55

    Da hat ja "Bürgermeister" Baier wieder einen Grund die Polizei zu rufen, es könnte sich ja um eine ungenehmigte Demonstration handeln… ;-)

    • Magnus Muschiol
      26. Februar 2013 at 20:20

      Ich glaube, Herr Baier ist pragmatisch genug, nicht für jemanden eine negative Presse zu riskieren, der ihm nicht wirklich am Herzen liegt.

  3. dietrich schoechert
    26. Februar 2013 at 18:47

    sollte man nicht auch noch den teltow kanal bestellen für eine ordentliche berichterstattung???????????????????

     

  4. Matthias Stefke
    26. Februar 2013 at 20:41

    Sie glauben gar nicht, wie sehr Frau Dzikowski Herrn Baier am Herzen liegt…

  5. Petra Albus
    27. Februar 2013 at 17:22

    Die Frage nach einem guten Kindergarten für ihre Kinder stellen sich viele Eltern. Nicht immer hat man wirklich eine Wahl. Blankenfelde ein Ort der Vielfalt? Nein, kann man so nicht sagen, jedenfalls nicht im Bereich der Kitas und deren Profile. Früher einmal ( ja ich benutze es in diesem Zusammenhang ) waren es vielleicht unterschiedliche Einrichtungen mit unterschiedlichen Ansätzen, aber es hat den Anschein, alles soll nur noch nach einem „Muster laufen“.  “ Bewahranstalten“, welch grusliges Wort…trifft den Nagel auf den Kopf, sicherlich noch nicht überall.

    Der Artikel sollte eigentlich im Amtsblatt erscheinen, das wäre ein wirklich guter Platz, denn dort könnte  er noch mehr Gehör finden. Traurig für die Eltern, die ohnmächtig miterleben müssen, wie mit ihren Kindern umgegangen wird.
    Wo ist da die Mitsprache, der konstruktive Umgang mit Kritik, das Gefühl, dass die Sorgen und Ängste der Eltern auch ernst genommen werden? Solch eine Zusammenarbeit wäre in der Schule undenkbar. Zur Beurteilungen der Qualität eines Kindergartens gehört mehr als nur der äußere Eindruck, ist das Gebäude schön bunt  und neu? Gibt es Kuschelecken und Schlafräume? Nein es ist die Art und Weise, wie mit den Kindern umgegangen wird und ob überhaupt mit den Kindern gearbeitet wird. Nennt man es Beschäftigung, nennt man es Angebote, nennt man es Entwicklungsanreize schaffen; die Formulierung  ist hier nicht relevant. Aber sie geben den Kindern einen Anreiz. In keiner anderen Phase, wie der im Kindergartenalter sind die Kinder so wissbegierig. Kindergarten und Grundschule sind die wichtigsten Lernorte überhaupt in der Entwicklung eines Kindes.
    Aus diesem Grunde kann man nicht argumentieren, dass die Schule dafür verantwortlich sei, die entstandenen Defizite aufzuholen. Hier ist auch der Kindergarten gefragt, denn machen wir uns nichts vor, es sollen nicht alle Kinder zur gleichen Zeit das Gleiche lernen, darum geht es nicht, aber überhaupt Anreize zu schaffen, das wäre wohl ein Ansatz. Eltern sind verunsichert und fordern auf jeden Fall eine verbesserte Vorbereitung auf die Schule. Und zu Recht, denn was erwartet denn unsere Kinder, seien wir doch ehrlich zu uns selbst, es ist eine Welt, die später permanentes Lernen und Hochleistung einfordert. Natürlich soll das Spielen nicht zu kurz kommen, aber auch hier muss man Angebote schaffen und vielleicht das eine oder andere Kind mal zu seinem „Glück zwingen“.
    Kinder, die nicht wissen wie man schneidet, knetet, malt und singt, die keine Reime oder Lieder lernen müssen, die nicht still sitzen müssen, wenn auch nur für kurze Zeit, die nicht vorgelesen bekommen, die nicht zuhören müssen…weil sie ja nicht wollen und keine Lust habe, von denen kann ich natürlich auch keine Wunder erwarten, wenn sie in die Schule kommen. Da erwarte ich ein wenig mehr pädagogische Reflexion vom Kindergarten…

    Wenn Kinder nach Hause kommen und nichts zu erzählen haben, was sie gebastelt, gesungen, gespielt und erlebt haben, außer endlos gebuddelt und getobt bis zum Umfallen, dann wäre es bedenklich. Wenn die Aufgabe der Erzieher darin besteht, permanent Portfolios zu erstellen, die Kinder in ihrem Tun zu beobachten, Protokolle zu schreiben, darauf zu hoffen, dass die Kinder mit ihrer Freiheit schon richtig selbstbestimmt umgehen können, dass sie wissen, was sie wollen und sich selbst erziehen und auch untereinander, dann ist das wohl nicht Arbeit mit dem Kind. Gegen solche „Bewahranstalten“ muss man sich wehren. Es gehört schon eine Menge Mut dazu, hier zu schreiben und sich zu äußern, auch als Erzieher vielleicht dagegen anzukämpfen. Traurig nur, wenn solch engagierte Erzieher  unter Druck gesetzt wurden oder abwanderten. 
    Solche  Missstände sollten Grundlage sein für eine anspruchsvolle Diskussion und nicht das Überhelfen von Strukturen oder falsch verstandener “offener Arbeit“. Freiheit ist mehr als „Selbsterziehung“ und Unabhängigkeit. Freiheit setzt voraus, dass Kinder in der Lage sind, sich selbst ein Ziel zu setzen und dies verfolgen. Und auch dazu muss man Kinder erziehen, mit dieser Freiheit umgehen zu können.

  6. dietrich schoechert
    27. Februar 2013 at 19:09

    bitte , melden sie sich bei der nächsten GV Sitzung zahlreich zu wort, so  wie das letzte mal im september für den wobab geschäftsführer herrn bachmann, einmal muß doch der aha effekt auch bei den Gemeinde Vertretern ankommen.

  7. Unbekannt
    28. Februar 2013 at 10:32

    Aber immerhin – eines hat Frau Pankoke mit Hilfe ihrer professionellen Fachberatung geschafft: die Kita Tabaluga gehört mittlerweile zu den gefragtesten der Gemeinde. War es doch ihr Baby, die erste Einrichtung in Blankenfelde Mahlow mit offener Arbeit. Nur leider wollten damals schon nur sehr wenige Eltern ihre Kinder dort abgeben. Mittlerweile hat sich das Bild gewandelt! Hat man die Wahl zwischen einer Kita mit offener Arbeit in der 200 Kinder betreut werden oder einer mit, zugegebener Maßen trotzdem ungeliebter offener Arbeit aber nur ca. 90 Kinder, ja dann fällt die Entscheidung wohl nicht ganz so schwer. Zumal diese eine Einrichtung in Blankenfelde,, die noch nicht zu 100% offen arbeitet, die Pusteblume, sowieso nur sehr wenige freie Betreuungsplätze jährlich zu vergeben hat und deren Warteliste auch schon auf Jahre im voraus überdurchschnittlich voll ist, und somit für die wenigsten zur Alternative wird.
    Welch großes Glück, für die Kinder die einen dieser Plätze zugeteilt bekommen. Da nützt es auch nur wenig, dass es ja im SGB VIII ein Wunsch- und Wahlrecht für die Eltern und ihre Kinder in Bezug auf die Wahl der Kinderbetreuungseinrichtung gibt. Schließlich gibt es hier ja bekanntlich keine große Auswahl, aber wo kein freier Platz, da kann auch nicht gewählt werden.
    Und außerdem sollten doch die Eltern nicht so kleinlich sein; immerhin gibt es hier ausreichend Kitaplätze. Hauptsache das Kind ist untergebracht … und Bildung wird sowieso überbewertet. Außerdem glaube ich, dass die Einsicht der Gemeindevertreter lange auf sich warten lassen wird. Kann man doch diejenigen, die selber noch kleine Kinder haben, sehr übersichtlich an einer Hand abzählen!
    Und eine Frau Dzikowski geht vorzugsweise eh nur in die Einrichtungen, wenn keine Kinder mehr da sind. Denn, wie sagte sie es einmal sinngemäß selber so schön: Soviel Krach, das kann ja keiner aushalten, das muss sie sich nicht antun. Und das war jetzt noch die nette sinngemäße Wiedergabe – wie sich sicher einige vorstellen können.
    Es ist wirklich traurig geworden in Blankenfelde! Ein Hoch auf die Einfalt! Hauptsache die Eltern erinnern sich noch bei der nächsten Wahl des Blankenfelder Bürgermeisters an die Defizite, die in den Vergangene Jahren hier gezüchtet wurden … und damit meine ich nicht nur die, die unsere Kinder betreffen!

  8. Petra Albus
    28. Februar 2013 at 14:58

    Ich glaube nicht, dass eine einzige Frau!!!, damit meine ich Frau Pankoke hier der Grund ist, dass die Kita Tabaluga zu einer gefragten Kita geworden ist. Dazu gehört wohl ein wenig mehr. Das Leben einer Einrichtung steht und fällt mit denen, die dort arbeiten. Und man möge insofern Recht geben, ob mein Kind eins unter 90 ist oder eins von 200, dann fällt die Entscheidung vielleicht zugunsten von Tabaluga aus. Aber das Ünglück über die Betreuung bleibt das Gleiche. Wenn über die Köpfen der Eltern entschieden wird, die Eltern jedoch einen nicht unwesentlichen finanziellen Anteil an dieser Beteuung haben, dann erwarte ich schon ein wenig mehr, als die Ignoranz, die momentan zu verzeichnen ist.     Es kann ja wohl nicht sein, dass Wünsche, Anregungen, Sorgen und Ängste der Eltern so "abgeschmettert" werden und kein Gehör finden. Es kann nicht sein, dass so viel Lobbyismus betrieben wird von solch wenigen Personen, um eine Vielfältigkeit an Kitas zu unterbinden…

    • Magnus Muschiol
      28. Februar 2013 at 19:23

      Wir alle haben es in der Hand, etwas zu verändern. Wer am Samstag, den 2. März nicht zu der Werbeveranstaltung der Gemeinde für die "offene Arbeit" kommen kann, der hat am Dienstag, den 5. März um 19.30 die Gelegenheit, zu der Sitzung des Ausschusses für Bildung, Jugend und Sport der Gemeinde Blankenfelde-Mahlow im Vereinshaus Mahlow/Clubraum zu erscheinen und dort sein Anliegen vorzutragen.

      Wenn sich dann immer noch nichts bewgt, die Groß-Beerener haben es uns vorgemacht und eine Eltern-Initiativ Kita mit Hort gegründet. http://www.kita-sterntaler.de/ . Die Gemeinde Blankenfelde-Mahlow wäre verpflichtet, eine solche Einrichtung ebenfalls zu unterstützen.

  9. W. Knake
    1. März 2013 at 14:45

    Hallo!

    Dass es Wartelisten gibt ist auch ein Ergennis der Wahlfreiheit. Sonst wären sie sicherlich kürzer, wenn man einfach für eine Kita eingeteilt würde, z.B. nach Wohnort bzw. Straße.

    Ich habe noch nicht gehört, dass sich Frau Dzikowski abfällig über Kinder und ihre Lautstärke beschwert hätte. Es  ist eher so, dass ich sie als eine Frau erlebe, die sich intensiv um "ihre" Kindereinrichtungen kümmert und nicht sagt: ihr macht das schon, hauptsache, das Geld kommt rein.

    Der große "Kinderplanet" ist sicher für "gruppengewöhnte" Erwachsene schwer, wenn man sich aber (z.B. am Tag der offenen Tür) alles erklären lässt, erscheint es durchdacht und logisch.

    In Mahlow gibt es zwei Kitas in anderer Trägerschaft, wovon jedoch zumindest diejenige in der Rathenaustr. auch mit einem offenen Konzept arbeitet.

    Und: die Erziehung sollte nicht allein in der Kita, sondern auch bei den Eltern stattfinden. Ebenso wie Bildung nicht nur Sache der Schule ist .

    Die Anzahl der Gemeindevertreter mit Kindern ist  bei der nächsten Wahl selber mitzubestimmen. Wobei viele für dieses Amt nunmal erst Zeit haben (oder sich die Zeit nehmen), wenn die Kinder schon größer sind.

    Der BJSp stand und steht immer für Einwohner offen, der Andrang hält sich jedoch in Grenzen.

     

     

     

    • Magnus Muschiol
      1. März 2013 at 15:39

      Liebe Wiebke Knake,

      man kann über vieles unterschiedlicher Meinung sein, aber dass das einzige posting in diesem Forum, was die offene Arbeit verteidigt, von einem Mitglied der SPD/Grüne-Fraktion kommt, habe ich befürchtet. Ihre Argumentation "wenn man sich aber (z.B. am Tag der offenen Tür) alles erklären lässt, erscheint es durchdacht und logisch  erinnert mich ein wenig an Frau Pankokes "Wir sind die Fachleute, und wir werden ihnen (den Eltern) mal erklären, wie es funktioniert." Die Eltern als gleichberechtigte Partner erst zu nehmen, funktioniert anders.

  10. Nicole Schröder
    1. März 2013 at 15:05

    Sich vom "Tag der offenen Tür" ein Urteil über die Kita bilden zu können ist wohl blanker Hohn… der laufende Betrieb entscheidet und gibt einen richtigen Eindruck. Sicherlich ist die Kita nicht für alles verantwortlich, aber wenn man bedenkt, dass ein Kind i.d.R. 1/3 des Tages dort verbringt und diese Zeit auch für die Zukunft sehr prägend ist, sollte man nicht ausser acht lassen, dass es hier nicht nur um "gruppengewöhnte Erwachsene" geht. Und niemand kann mir erzählen, dass ein Kind mit 3 Jahren besser gefördert wird, wenn es vom Frühstück über den Mittagsschlaf bis hin zum Nachmittag über alles selbst entscheiden darf. Hauptsache es gibt einen Bauraum und eine Kuschelecke. Jedes Kind braucht einen festen Rythmus, das weiß man schon aus dem Babyalter und das ändert sich auch nicht schlagartig mit 3 Jahren. Ich frage meine 3-jährige Tochter auch nicht ob sie jetzt Abendbrot essen möchte und ob sie anschließend gewillt ist ins Bett zu gehen. Ich bin froh, dass meine Kinder eine solche Einrichtung wie den Kinderplaneten nicht besuchen müssen. Meines Erachtens soll das Konzept der offenen Arbeit einzig und allein dem Personalabbau bzw. dem geringeren Einsatz von Erziehern dienen.

  11. Pollter
    1. März 2013 at 20:25

    Nicht nur dieses offene Konzept ist ein Problem,sondern auch die minimalen Betreuungszeiten.

    Wenn man als Eltern eine Vollzeitarbeit nach geht  ( 8 h arbeit +1 h Pause + 1 h Fahrzeit = 10 h), benötigt man einen Betreungsbedarf von minimal 10 h, rechnet man die obligatorische Überstunde noch hinzu ist man schon bei 11 h Betreuungsbedarf. Keine Einrichtung in B-M deckt diesen bedarf ab, fragt man in anderen Gemeinden an, bekommt man die Auskunft. Erst unsere Kinder und dann irgendwann die aus anderen Gemeinden. B-M ganz zum Schluß, da es immer Probleme mit der Kostenübernahme gibt.

    Ich frage mich ist das noch normal?

    Warum gibt es in unserer Gemeinde keine Kita, die von 6-18Uhr geöffnet ist.

    Ach ja die Kosten sind dafür ja so hoch. Obwohl die Eltern den höchst Betrag bezahlen.

    Auch die alternative Tagespflege ist eine Fehlanzeige, hier gibt es kaum Tagesmütter und -väter die eine so lange Betreuung anbieten.

     

  12. Konrad Vorwerk
    1. März 2013 at 22:30

    Alle Menschen müssen sich einem bestimmten Rythmus im Leben anpassen. Wann sollen unsere kleinsten Erdenbürger das lernen,wenn man nicht in frühen Jahren herangeführt wird und jeder machen kann was er will. Es gehört Spielen dazu. Ich glaube, aber das Kita, Eltern und Schule GEMEINSAM eine große Veranwortung zur Bildung, Gemeinschaftsgeist usw.haben,auch das Unterordnen in die Gemeinschaft gehört zu tugenden die den Menschen prägen. Wann und wo sollten es die Jüngsten lernen. Ich glaube nicht das derartige Gestaltungen prägend für die Zukunft sein kann.Alle machen was sie wollen, keiner macht was er soll, aber richtig. Versagt unsere Kummune hier auch wie bei anderen Problemen die den Bürgen von Blankenfelde-Mahlow auf der Seele drücken???

  13. Petra Albus
    2. März 2013 at 09:56

    … dass Kita und Schule gemeinsam an dieser Verantwortung tragen, das ist leider nicht mehr so üblich. Die Tatsache, dass die Kitas den Kommunen und somit einem anderen Träger unterstellt sind…führte dazu, dass diese neue Zusammenarbeit durch Kooperationsverträge erfolgt. Diese Kooperationsverträge sind Grundlagen der Zusammenarbeit, die gemeinsam erarbeitet werden. Leider, und das finde ich auch betrüblich, wird auch hier der Wunsch nach besserer Vorbereitung auf die Schule nicht aufgenommen. Zu mindestens nicht so, wie von Eltern und Schule erwünscht. Die Entwicklung der Schulfähigkeit der Kinder und der optimale Übergang vom Kindergarten in die Grundschule sollten eigentlich das gemeinsame Anliegen der Kooperationspartner in enger Zusammenarbeit mit den Eltern sein.

    Unter Berücksichtigung der jeweiligen, individuellen Entwicklung wäre es von Bedeutung und sinnvoll, den Kindern im letzten Jahr vor der Schule vielseitige und regelmäßige Möglichkeiten anzubieten, um sie auf den Übergang in die Grundschule vorzubereiten.

  14. Konrad Vorwerk
    2. März 2013 at 17:08

    wie würde es aussehen, wenn ein Elternteil von Blankenfelde sich kurz an die Frau Ministerin für Familie wenden würde, gleichzeitig mit dem Hinweis auf “ Internet Klärwerk blog“. Soweit ich die Frau Ministerin in ihrer Familienpolitik verstanden habe, sollen Kita, Schule und Eltern zu Erziehung unserer Jüngsten Bürger eine Einheit bilden,anders kann es nicht funktionieren. Ich bin nicht der Meinung ,das die Unterstellung und Trägerschaft eine Vernachlässigung der erzieherischen Pflichten hingenommen werden muß. Ihre allgemeine Bildung die sie erlernen sollen,auch im und beim Spiel, bilden die Voraussetzungen ihrer weiteren Entwicklung in der Zukunft, Schule und Beruf. Die Grundsteine werden jetzt gelegt wann sonst.
    Geben sie nicht auf liebe Eltern,gehen sie dagegen an ihre Kinder haben es verdient und werden dafür dankbar sein.

  15. SabineBusse
    3. März 2013 at 14:38

    Sehr geehrter Herr Muschiol, sehr geehrte Kommentatoren dieses Artikels, ihr Artikel und die nachfolgenden Kommentare haben mich sehr beschäftigt. Ich habe sehr lange überlegt, ob es Sinn macht mich in diesem Forum zu äußern. Zunächst, ich bin selbst Mutter von fünf Kindern. Zwei sind bereits erwachsen, eines besucht die Oberschule, eines die erste Klasse, eines die Kita. Mich begleitet das Thema Erziehung, Entwicklung und Bildung von Kindern also aus Sicht einer Mutter schon seit vielen Jahren. Bereits 1989 begann ich, zunächst als Helferin in einer Kita (jetzt "Alte Aula"), erlernen durfte ich den Beruf zu DDR Zeiten nicht, da ich konfessionell gebunden war- jedoch das nur am Rande. Auch im späteren Berufsleben hatte ich immer wieder Gelegenheit Kita`s "von innen" kennenzulernen. Eine Kita, die offen arbeitete erlebte ich, lange bevor das in den kommunalen Kitas der Fall war, in der evangelischen Kita in Mahlow. Momentan befinde ich mich im zweiten Jahr der tätigkeitsbegleitenden Ausbildung zur Erzieherin – in dieser Gemeinde. Ich besuche die Fachschule für Sozialwesen in Potsdam Herrmannswerder. Dieser Teil der Ausbildung ermöglicht recht intensive Einblicke in die Arbeitswelt anderer Landkreise, Städte und Gemeinden. Zunächst kann ich ihnen aus diesem Blickwinkel versichern, "offene Arbeit" ist nichts, was sich jemand hinter verschlossenen Türen der Gemeinde Blankenfelde-Mahlow ausgedacht hätte um Personal zu reduzieren. Vielmehr ist diese Form der Arbeit aus meiner Sicht, die sich fachlich fundiert belegen lässt, eine logische Entwicklung aus den Erkenntnissen die sich aus Hirnforschung, Psychologie und gesellschaftlichen Entwicklungen ergeben haben.Es mutet schon seltsam an, wenn jemand fordert Kinder müssten sich unterordnen. Laut Generationenbarometer, ein Erziehungsziel der heutigen Großelterngeneration, der heutigen Elterngeneration sicherlich nicht mehr. Ich, als Mutter, möchte schon, das meine Kinder hinterfragen und sich nicht bedingungslos unterordnen, auch wenn das im ersten Moment unbequem erscheinen mag. Sollten sie wirklich Interesse daran haben fundierte Informationen rund um das Thema Bildung und Erziehung zu erhalten, empfehle ich Ihnen sehr die Bücher von Jesper Juul, einem dänischen Erziehungswissenschaftler und Familientherapeuten, die Publikationen und Vorträge von Prof.Dr. Gerald Hüther und Prof. Dr. Remo Largo dürften ebenfalls über jeden Zweifel erhaben sein – ein Klick lohnt http://www.lernwelt.at.  
    Ich bin, wie gesagt, selbst leidenschaftlich Mutter und ich weiß aus eigener Erfahrung, Eltern werden sich IMMER Sorgen machen! Das wird sich auch nicht ändern wenn sie ihr Kind zu Hause betreuen. Ein Weg damit umzugehen, ist es sich zu engagieren, den Dialog zu suchen – es funktioniert. Mein Sohn besucht den "Kinderplaneten" und ich fühle mich schon sehr persönlich angegriffen, wenn ich solche Kommentare lese. Ich engagiere mich gemeinsam mit anderen Eltern im Kita – Ausschuss und kann Ihnen versichern, DIALOG ist das "Zauberwort".                                                              Was habe ich für Horrorgeschichten von der Grundschule gehört, natürlich vom Hörensagen, ich habe von meinen Erfahrungen berichtet, das Erleben von Schülern dieser Blankenfelder Grundschule – und schon erschien alles in einem anderen Licht. Geht es Lehrern nicht ähnlich wie Erziehern? Auch Lehrer waren im Kino "Babylon" als Jeper Juul fragte – Wem gehören unsere Kinder! Es war schon interessant als eine Mutter ihren 5-jährigen Sohn als wissbegierig und neugierig beschrieb und sagte, sie könne sich nicht vorstellen, was passieren müsse, dass sich das ändern könnte. Die sehr einhellige Antwort war: "Schicken sie ihn zur Schule." (youtube – zum nachschauen) Sie führen Ergebnisse der IHK an, aber an welcher Stelle im System liegt der Fehler, Elternhaus, Kita, Schule, gesellschaftliche Bedingungen, alles wird kritisiert. OK, Kritik, wenn sie zum Nachdenken anregt, wenn sie zum Dialog führt zu Engagement – wunderbar. Aber Kritik, nur um zu meckern?????? Wie wäre es denn mit Engagement für einen besseren Betreuungsschlüssel, mit Engagement bei der "Initiative Schulen im Aufbruch "? Ich finde es schon sehr erschreckend, dass wir von unseren Kindern Respekt und Toleranz einfordern und im Internet Menschen,( mit denen unsere Kinder tagtäglich zu tun haben) gnadenlos beschimpfen und diffamieren. Haben sie sich Gedanken darüber gemacht, wie sich diese Erzieher, die sie so persönlich angreifen, fühlen müssen? Was macht das mit den Erziehern? Ich bin mir sicher, sie werden genug Professionalität beweisen und es die Kinder nicht spüren lassen. Davor habe ich Respekt! Ich las, Sie, sehr geehrter Herr Muschiol, sind selbst Vater eines Kindes, welches eine Kindertageseinrichtung dieser Gemeinde besucht. Wie mag es sich für Kinder anfühlen, wenn sie merken, ich mag meine Erzieherin, aber Papa kann sie nicht leiden. Und Kinder haben dafür ein sehr feines Gespür! Ein klassischer Loyalitätskonflikt. Und weiter, Papa kann sie nicht leiden und lässt mich trotzdem hier? Wäre da ein gleichwürdiger Dialog nicht eher das Mittel der Wahl, als diese Kampagne? Ehrlich gesagt habe ich nicht wirklich die Hoffnung, dass an dieser Stelle ein konstruktiver Dialog zustande kommt, aber ich lasse mich sehr gern überraschen!!!
    Herzliche Grüße Sabine Busse

    • Maria
      5. März 2013 at 16:21

      Wenn es persönlich wird, hilft wie so oft die Wissenschaft. Auf Wikipedia steht zu der offenen Arbeit in Kindergärten folgendes: Dieser Artikel oder nachfolgende Abschnitt ist nicht hinreichend mit Belegen (beispielsweise Einzelnachweisen) ausgestattet. Die fraglichen Angaben werden daher möglicherweise demnächst entfernt. Bitte hilf der Wikipedia, indem du die Angaben recherchierst und gute Belege einfügst

      Aus Sicht der Personalgewinnung komme ich, ohne Sie verletzen zu wollen, zu folgender Überlegung: Wenn Sie, als über 40jährige, eine Ausbildung zur Erzieherin machen, wahrscheinlich von der Arbeitsagentur gefördert, muß es in Blankenfelde ein großes Problem sein, eine qualifizierte Erzieherin für eine offene Stelle zu bekommen. Vielleicht kann das mal hier thematisiert werden.

      • SabineBusse
        6. März 2013 at 19:04

        Ihrem hochwissenschaftlichen Artikel vergaßen Sie Spekulationen hinsichtlich meiner Haarfarbe in direkter Relation zu meinem IQ hinzuzufügen, selbstverständlich auch unter dem Deckmäntelchen der Anonymität. ( Ich revidiere mich in sofern – sie zogen sehr wohl Schlüsse hinsichtlich meines IQ, vergaßen nur den Verweis auf eine mögliche Haarfarbe. Ansonsten haben sie fast alle Vorurteile thematisiert.

  16. Magnus Muschiol
    4. März 2013 at 09:51

    Liebe Sabine Busse,

    ich glaube Sie haben hier im Forum etwas mißverstanden- oder verstehen wollen. Hier hat niemand verlangt, Kinder sollten sich unterordnen. Dagegen ist die Fähigkeit, sich in eine Gruppe (z.B. die Schulklasse) einordnen zu können, unabdingbar für Teamfähigkeit und gemeinsamen Lernerfolg.

    In der Reformpädagogik geraten hier auch viele Begriffe durcheinander. So wird völlige Selbständigkeit der Kinder gefordert. Selbständigkeit ist jedoch ein Prozess, dessen Entwicklung weit über das Kindergarten- und Grundschulalter hinausreicht. Was die offene Arbeit hingegen bewirkt, ist Selbstbestimmtheit. Das heißt leider auch, das Kind bestimmt selbst, ob es den Unterricht nun mitmacht oder nicht.

    • SabineBusse
      4. März 2013 at 17:54

      Sehr geehrter Herr Muschiol, 

       "Gemeinschaftsgeist usw.haben,auch das Unterordnen in die Gemeinschaft gehört zu tugenden die den Menschen prägen", so wörtlich einer der Kommentatoren. Dem Kontext dieses Zitates entsprechend, nehme ich an das das was ich dort lese auch wörtlich so zu verstehen ist. Nun, jedem ist es unbenommen, und als Elternteil sicherlich auch eine der obersten Pflichten sich darüber klarzuwerden, wie und mit welchem Ziel die Kinder erzogen werden. Selbständigkeit sehe ich durchaus als eines der erstrebenswerten Ziele. Diese Fähigkeit zu erlangen ist ein Prozess, da stimme ich Ihnen völlig zu, die Frage ist wann sollte dieser Prozess beginnen? Über die Antwort auf diese Frage machen sich, meine Erfahrungen aus den Schuljahren meiner ältesten Kinder, die wenigsten Eltern Gedanken. Kinder werden von A nach B gefahren, (Eigen)verantwortung wird ihnen abgenommen wo nur irgend möglich – aber mit 18 sollen sie plötzlich sebständig sein. Zum Thema Selbtbestimmtheit – ich, in der DDR aufgewachsen, nicht gerade für das liberalste Kita- und Schulsystem bekannt, habe auch, gerade in der Schule selbstbestimmt ob ich im Unterricht mitmache oder nicht. Ich habe auch selbstbestimmt was ich esse, obwohl mein Vater ein absoluter Verfechter autoritärer Erziehung war, und nicht unbedingt meiner Meinung. Ich meine ihnen versichern zu können, das auch Sie und Ihre Familie von der Teamfähigkeit und Selbstbestimmtheit meiner "reformpädagogisch" erzogenen Kinder,  in der Vergangenheit profitieren konnten. Immer dann wenn der Einsatz von Verkehrshelfern und der Jugendfeuerwehr gefragt war.               Ich setze mich bereits über einen sehr langen Zeitraum mit dem Thema Erziehung und Bildung auseinander, kenne sowohl die Eltern, als auch die Erzieherperspektive, und ich ziehe vor Mensche wie Herrn G.Bremer den Hut, der seine Überzeugung vertritt, in die Diskussion geht und bereit ist sich die Meinung anderer wenigstens anzuhören, selbst wenn die Gefahr besteht die eigene Meinung überdenken zu müssen.

      Ich halte es auch durchaus für legitim und wichtig ins Gespräch zu kommen, selbst wenn beide Geprächspartner auf ihrer Meinung beharren, worum es mir hier geht: Ich finde es absolut nicht tolerierbar, wenn hier Menschen einer Berufsgruppe, pauschal angefeindet, verleumdet und diffamiert werden!!! Wieviele uninteressierte, fachlich unbegabte Erzieher kennen sie? Und auf der Grundlage welcher professionellen Kompetenzen beurteilen und verurteilen sie ,die Interessiertheit bzw. "fachliche Begabung", aller 120 Erzieher dieser Gemeinde?

      Nochmals, es geht mir hier nur nachrangig um Pädagogik – Ich erwarte von erwachsenen Menschen einfach ein Minimum an Fairness und moralischer Integrität.

      Mit freundlichen Grüßen

      Sabine Busse

       

       

  17. Petra Albus
    4. März 2013 at 20:32

    Jeder sollte sich frühzeitig überlegen, wie soll mein Kind mal sein!

    Ich frage mich bei all den Kommentaren hier, worum geht es denn  hier? Es geht um die Kindergenau und meiner Meinung nach haben hier die Eltern schon Mitspracherecht, wenn man bedenkt, dass sie nicht nur einen erheblichen finanziellen Anteil an der Betreuung ihrer Kinder haben, denn sie zahlen ja auch und das nicht wenig.

    Das Zuhause spielt sicher eine große Rolle in der Entwicklung der Kinder, allerdings verbringen die meisten Kinder in der Regel viel mehr Zeit in Kitas oder bei Tagesmüttern. Diese tägliche Betreuung hat einen immensen Einfluss auf die geistige und emotionale Entwicklung der Kinder. Das ist nicht von der Hand zu weisen. Aus diesem Grunde hier auch die Diskussion, denn hier geht es auch um „frühkindliche Bildung und Erziehung“…na klar können wir jetzt wieder überlegen, wer ist denn hierfür zuständig? Und auch hier bin ich der Meinung, Eltern, Kita und Schule gleichermaßen, alle können sich hier nicht aus der Verantwortung nehmen. Leider scheint das Verhältnis sich hier zu verändern, wer den größeren Anteil daran hat.

    Schauen wir uns doch mal um, was passiert in unserer unmittelbaren Umgebung, was stört uns, wenn wir die Zeitung lesen, wenn wir Kinder heute beobachten und sehen?… schnell hat man den Eindruck, etwas stimmt nicht…Kinder sind aggressiver, gelten in ihrem Sozialverhalten gestört, sind psychisch auffällig, haben Ängste und emotionale Störungen, Konzentrationsstörungen, verweigern sich, wollen nicht lernen, bringen oft nicht die erforderlichen Leistungen…. ich betone jetzt , dass es sich nicht grundsätzlich um alle Kinder handelt, sonst wird das hier missverstanden.Was läuft hier also falsch? Wenn ich überlege, was sich seit der Wende gerade im primären Schulbereich verändert hat, wie viele „Experimente“ hier veranstaltet wurden, auf Kosten der Kinder und auch der Lehrer, dann kann man nicht behaupten, dass Schule „verstaubt“ ist und sich nicht an den Bedürfnissen der Kinder orientiert, denn dem ist nicht so…Binnendifferenzierung, Methodentraining, Begabtenförderung, Inklusion, Erziehen, Beraten, Betreuen, Fordern, Fördern…ich höre hier einfach mal auf, denn es würde hier den Rahmen sprengen.

    Was brauchen unsere Kinder heute? Mehr Disziplin, mehr Autorität, mehr Aufmerksamkeit, mehr Liebe? Brauchen Eltern und Erzieher neue Konzepte? Gibt es eigentlich mehr als genug!!  Vielleicht auch alte Konzepte, neu entdeckt mit Konsequenz angewendet?

    Es gibt keinen pädagogischen Guru, der uns in eine Richtung lenkt, ob Freinet, Montessori, Petersen, Fröbel…oder wie sie alle heißen…es gibt so viele gute Ideen und Ansätze. Aber man kann sich nicht hinstellen, und sagen, so müssen alle arbeiten.

    Ich stelle hier mal die Frage, wo sind sie hin, die motivierten und engagierten Erzieher der ehemaligen Wirbelwindeinrichtung, die jahrelang tolle pädagogische Arbeit geleistet haben, Kinder begleitet und gut vorbereitet haben? Wieso sind sie unter Druck gesetzt worden, von wem und warum sind sie abgewandert oder wurden psychisch krank? (Herr Muschiol, wissen sie da mehr?)

    Das Problem ist noch ein ganz anderes, heute wissen viele Eltern nicht, wie sie ihr Kind erziehen sollen, elterliche Kompetenz nimmt stetig ab, sie sind unsicher. Sie brauchen Hilfe und Unterstützung. In unserer Zeit wird viel weniger autoritär erzogen als früher, das ist auch gut, jedoch muss man keine Angst haben vor maßvoller autoritärer Erziehung. Sicher benötigen Kinder auch eine gewisse Freiheit, um sich zu entwickeln, das habe ich bereits erwähnt, aber für ihre Entwicklung müssen sie auch Grenzen kennenlernen. In den vergangenen Jahren hat sich enorm viel verändert, extremer Wohlstand, wenn auch nicht für alle, gesellschaftliche Strukturen, technischer Fortschritt…der Umgang mit Medien und Technik bei den Kindern. Alles muss immer schnell gehen, Bedürfnisse werden oftmals schnell „befriedigt“… materiell gesättigt. Es hat natürlich Konsequenzen für unsere Kinder. Kinder können aber nicht alles haben und bestimmen…sie sollten Respekt lernen. Sie müssen es lernen, Verantwortung zu übernehmen, Grenzen respektieren, warten und verzichten lernen, Frustrationen ertragen lernen, denn es ist nichts Schlimmes oder Verwerfliches. Autorität, Verbote, klare Strukturen und Disziplin sind für den kindlichen Reifeprozess sehr wichtig. Und wir sollten uns nicht einreden lassen, dass dies schlechte Erziehungsmethoden sind, denn dies hat nichts!!!  mit autoritärer Erziehung zu tun. Maßvoll Freiheit geben und dennoch Grenzen setzen.

    Frühkindliche Bildung gehört dazu…fordern, fördern und nicht überfordern!

    • Petra Albus
      4. März 2013 at 20:40

      Ergänzung zum obrigen Teil, da leider vergessen

      Ich stelle hier mal die Frage, wo sind sie hin, die motivierten und engagierten Erzieher der ehemaligen Wirbelwindeinrichtung und Rappelkiste, die jahrelang tolle pädagogische Arbeit geleistet haben, Kinder begleitet und gut vorbereitet haben? Wieso sind sie unter Druck gesetzt worden, von wem und warum sind sie abgewandert oder wurden psychisch krank? (Herr Muschiol, wissen sie da mehr?

      • Magnus Muschiol
        5. März 2013 at 10:59

        Wenn sich mir eine Erzieherin mit ihren Sorgen anvertraut hat, werde ich natürlich nicht ihren Namen nennen. Schließlich habe ich ihr Vertrauen. Übrigens, Sie werden das auch aus anderen Bereichen des ÖD kennen, die schlimmste Form der Kündigung ist die Innere. Bei dem Weggang von einer Position kann die betreffende Person ihre engagierte Arbeit wenigstens noch woanders fortsetzen.

  18. Petra Albus
    5. März 2013 at 13:29

    Sehr geehrter Herr Muschiol,

    so war das auch nicht gemeint, selbstverständlich sollten Sie diese anvertrauten Sorgen nicht hier öffentlich machen. Dies war auch nicht mit meiner Anfrage beabsichtigt. Traurig finde ich nur, dass diese Erzieherin/ innen nach so langer erfolgreicher Arbeit so einen Abschied miterleben müssen..innerlich kaputt und demotiviert. Was ist das für ein Zusammenhalt innerhalb einer Einrichtung? Wie erfolgte denn da die Konzeptfindung? Ist das etwa ein Gemeinsam? Wohl nicht….

  19. Matthias Stefke
    5. März 2013 at 13:54

    Zum Umgang mit den bzw. Wertschätzung von unseren Erzieher/innen fällt mir der Kita-Streik im Jahr 2009 ein.

    "Bürgermeister" Baier ging erst rigoros gegen die eigenen Beschäftigten vor, in dem er  Ermahnungen aussprach.

    Erst nach Kritik von unserer Fraktion wie auch von  der Linken hatte er davon abgelassen. Er fuhr dann sogar bis nach Rathenow zu der Streikkundgebung, bestärkte die Erzieher/innen sogar in ihrem Kampf und liess sich mit den Erzieher/innen für die Zeitung fotografieren, so als wäre nichts gewesen.

    Toller Dienstherr, oder?

     

     

    • SabineBusse
      5. März 2013 at 17:51

      Gehen Sie gerade anders mit Erzieherinnen um?

       

  20. Matthias Stefke
    5. März 2013 at 22:40

    Auf welchen meiner Einträge zu diesem Themenkomplex beziehen Sie bitte Ihre Frage, Frau Busse?

  21. SabineBusse
    6. März 2013 at 05:49

    Ich beziehe mich auf den Kontext, in dem Sie Ihre Kommentare posten.

  22. christina schoechert
    6. März 2013 at 09:07

    Sehr geehrte Frau Busse, ich verfolge diese Diskussion mit wachsendem Interesse. Leider gehen unser beider Meinung ganz schön auseinander. Wir haben auch 5 Kinder, die aber schon im Berufsleben bzw. im Studium stecken. Deshalb denke ich, kann ich ein klein wenig auf Ihre Kommentare eingehen. Ich kann mit Fug und Recht sagen, dass meine Kinder auch teilweise in den Kindergarten der DDR gegangen sind. Dort gab es sehr kompetente und interessierte Erzieherinen und auch die Sorte der weniger interessierten. Wir haben uns auch mit diesen Problemen auseinandersetzen müssen.  Fürsorge endet nicht an der Kindergartentür -egal in welcher Epoche die Kinder geboren werden. Wie sollen unsere Kinder erzogen werden ? Da liegt doch schon der Sinn im Wort "erziehen" die Beschäftigten im KIndergarten heissen doch Erzieher und nicht Beobachter – oder – ? Regeln bestimmen unser Leben und auch das Ihre , sehr verehrte Frau Busse. Wenn die Kinder dies nicht von klein auf lernen, wie sollen sie sich auf das Leben einlassen können ? Ich habe die Entwicklung der Generationen seit 45 Jahren sehr gut mitverfolgt und muss mit Grausen feststellen, dass die Beschwerden der Handwerkskammern zu Recht kommen. Die wichtigsten Grundkenntnisse und die soziale Kompetenz fehlen bei vielen Kindern die ins Berufsleben losgelassen werden. Die Kinder sollen lernen wie man sich in die Gesellschaft einbringt und wie man als mündiger Bürger auch die Gesellschft positiv beeinflussen kann, und nicht, dass man mit Ellbogen und frecher Lippe ganz gut Andere benutzt. Deshalb ist es mir so wichtig, dass gerade die Beiträge von Frau Albus genau gelesen werden, da sie die Schwierigkeiten klar beim Namen nennt.     

    • SabineBusse
      6. März 2013 at 19:21

      Sehr geehrte Frau Schoechert, noch einmal, sie vertreten Ihre Überzeugung ich die Meine. Es liegt nicht in meiner Absicht sie "bekehren" zu wollen. Ich bin durchaus der Meinung, dass die von dieser Meinungsverschiedenheit Betroffenen ins Gespräch gehen sollten, all das habe ich bereits mehrfach geschrieben. Wir bewegen uns nicht in einem luftleeren Raum, es gibt, wie für jede Tätigkeit in diesem Land, gesetzliche Grundlagen für die Tätigkeit, für Ausbildung etc. Ich vertrete die Ansicht, das hier und in diesem Rahmen nicht der gegebene Raum dafür ist. Der einzige Grund, weshalb ich mich hier äußerte, ist die Tatsache, dass ich frage Wieviele uninteressierte, fachlich unbegabte Erzieher kennen sie? Und auf der Grundlage welcher professionellen Kompetenzen beurteilen und verurteilen sie ,die Interessiertheit bzw. "fachliche Begabung", aller 120 Erzieher dieser Gemeinde? Hier wird behauptet Erzieher fügen den Kindern dieser Gemeinde Schaden zu – wie wird diese Aussage fachlich belegt? Und weiter frage ich: glauben Sie, diese Art von persönlichen Anfeindungen bietet eine gute Basis für eine Erziehungspartnerschaft bzw. auch nur für einen Dialog?

       

      • Petra Albus
        6. März 2013 at 20:24

        …ich kann in dem Beitrag von Frau Schoechert keinen einzigen Vorwurf finden, den Sie hier anbringen. In keinem Satz wird von Frau Schoechert eine Anfeindung oder Verurteilung  vorgenommen. Ich kann auch nicht verstehen, dass hier immer wieder von allen 120 Erziehern der Gemeinde gesprochen wird?? Hier geht es einfach mal um die offene Arbeitsweise von Einrichtungen, die teilweise nicht erwünscht ist oder kritisch hinterfragt wird. Auch dieses kritische Hinterfragen sollte erlaubt sein, ohne gleich von persönlichen Anfeindungen zu sprechen.

        • SabineBusse
          6. März 2013 at 22:55

          Sehr geehrte Frau Schoechert, sollten Sie meine Antwort ebenso aufgefasst haben wie Frau Albus täte mir das sehr leid und ich entschuldige mich dafür. Ich bezog diese Fragen nicht auf sie, sondern erläuterte lediglich die Intention meiner Wortmeldung. Nochmals es täte mir leid, wenn sie mich so missverstanden hätten.

        • SabineBusse
          6. März 2013 at 23:15

          Sehr geehrte Frau Albus, ich nehme mit meinen Fragen Bezug auf den Artikel von Herrn Muschiol,

          "Wie unseren Kindern in den Einrichtungen der Gemeinde Schaden zugefügt wird ", "uninteressierte, fachlich unbegabte Mitarbeiter, die einen Vorzug hatten: sie widersprachen nicht","für viele Erzieher ist die offene Arbeit sehr bequem. Aber ihrer Aufgabe werden sie damit nicht gerecht."…. – alles Zitate aus o.a. Artikel. Selbst mit größtem Wohlwollen empfinde ich das pauschalen Angriff und Verurteilung, und ich frage mich auf der Grundlage welcher Kompetenz wird solch ein Urteil gefällt?  Ist das eine Basis für eine inhaltliche Diskussion?

          Sehr geehrte Frau Albus,ich kenne Sie bisher als engagierte und hochmotivierte Lehrerin – ich bin gern zu einem persönlichen Gespräch bereit, möglicherweise eröffnen sich neue Perspektiven. Was mir in diesem Forum fehlt ist eine sachliche, wertschätzende Kommunikation auf Augenhöhe. 

          Mit freundlichen Grüßen

          Sabine Busse

  23. Nadja Domschke
    6. März 2013 at 09:15

    Ich frage mich warum man so ein Konzept allen Eltern aufzwingt. Ich wehre mich mit Händen und Füßen dagegen, dass meine Tochter mit 3 Jahren alles allein Entscheiden darf. Spätestens in der Schule kommt der große Einbruch und dann werden wieder Lösungen gesucht wie man die Kinder in eine Gruppenarbeit einbringen kann. Das ist doch Ironie pur, wir züchten uns kleine Tyrannen und wundern uns, das sie dann nicht in die Gesellschaft passen. In der Schule gibt es eine Klassengemeinschaft und im Arbeitsleben erwartet man von allen Teamfähigkeit. An dieser Stelle ziehe ich als Mama die Notbremse! Ich bin der Meinung ein Kind braucht auch im Kindergarten ein paar Regeln. Und Gott sei Dank gibt es Tagesmütter und auch Kinderläden mit motivierten Erziehern und Betreuern die ihr Konzept beibehalten und mittlerweile auch die Kinder bis zur Schule begleiten. In spätestens 10 Jahren wird der Gesellschaft dieses Konzept auf die Füße fallen

  24. Magnus Muschiol
    6. März 2013 at 16:59

    Für alle, die nur den Link zu diesem Artikel benutzen: aktuelle Beiträge gibt es unter http://klaerwerk-blog.de

  25. Wiebke Knake
    8. März 2013 at 09:15

    Sehr geehrte Frau Busse,

    ich danke Ihnen für Ihre Beiträge, die mir die Worte aus dem Mund (bzw. aus der Tastatur) nehmen.

    Ein paar Anmerkungen zu den Äußerungen:
    Das Land Brandenburg gibt einen Betreuungsschlüssel (wieviel Erzieher für wieviele Kinder) vor, der in unserer Gemeinde eingehalten wird. Der Schlüssel ist leider einer der niedrigsten oder sogar der niedrigste in Deutschland.

    Die Auswirkungen des "Betreuungsplatzanspruches" werden in unserer Gemeinde nicht soo groß sein wie in vielen (West-)Gemeinden, da in unserer Gemeinde bereits jetzt ein recht hoher Anteil der Eltern sein Kind in die Kita bringt.

    Und: ich lasse mein Kind lieber von einer Mischung aus motivierten und weniger motivierten Erziehern (die mir bisher sehr selten untergekommen sind) erziehen als dass es leider in der Gruppe mit den zwei Erzieherinnen ist, die zu den letzteren zählen und so auch nicht (oder nur einseitig) gefördert wird.
    Ich denke, Kinder sollten auch zum Wählen-können erzogen werden, in einer Gesellschaft die immer mehr Auswahl von einem verlangt (egal ob es Spielzeuge, Müslisorten, Computer, Handytarifverträge, Einrichtungsstile, Berufe, Studiengänge etc. sind).

    Nebenbei frage mich, wo die besorgten Eltern z.B. auf der letzten Sitzung des BJSp-Ausschusses waren. Dort habe ich nur eine Mutter fragen gehört.

     

     

     

     

     

    • Magnus Muschiol
      8. März 2013 at 10:42

      Gab es da nicht eine Glosse von Bernd Heimberger mit dem Titel "Herr und Hund" vom 11.Januar? Ich hätte gedacht, er handele von Untergebenen, die ihren Abgeordneten nach dem Munde reden und dafür ein Leckerli bekommen. Nein? Schade, habe ich mich wohl geirrt.

  26. nicole L.
    8. März 2013 at 23:01

    Sehr geerte Kommentatoren,
    ich konnte schon in viele verschiedenen Kindergärten mit offener Arbeit aber auch in Kindergärten mit Gruppenarbeit.
    ich kann mit gewiss sagen Kinder in kitas mit offener Arbeit haben auch regeln.
    sie können lediglich entscheiden mit wen sie ihre Entwicklungen teilen und sie können sich in ihrer Geschwindigkeit entwickeln.
    in Gruppenarbeit haben sie nicht so viele Chancen die Kinder der kita (somit neue Freunde)und die erzieher der ganzen kita kennen zu lernen.
    es kann nämlich passieren das das Kind in der Gruppenarbeit nicht mit der erzieherin klar kommt die ihm zu gewiesen wurde.
    ich selbst bin der Meinung in jeder kita können unmotivierte und motivierte erzieher sein egal ob in ner KiTa mit offener Arbeit oder mit Gruppenarbeit!!

  27. nicole L.
    8. März 2013 at 23:14

    Ich wollte noch mal etwas zur selbstbestimmtheit sagen.
    selbst Kinder im ersten Lebens Jahr können Kinder selbst bestimmen was sie möchten Sie tun es nur anders.
    jemand sagte ein mal Menschen sind von Grund auf ein selbst estimmendes wesen! Das bedeutet egal ob offen oder in Gruppen sie tun was sie wollen

  28. Petra Albus
    10. März 2013 at 13:58

    ….Sie sagen es!!!  sie tun, was sie wollen…und genau darum geht es hier, dass sie eben nicht immer tun können, was sie wollen.. genau das ist es ja, was die Eltern nicht wünschen und möchten,sondern sie müssen es lernen, dass es eine Gruppendynamik gibt, dass auch Befindlichkeiten, Wünsche und Bedürfnisse anderer wichtiger sind als ihre eigenen..da geht aber nur, wenn ich als Erzieher mit der Gruppe ( mit den Kindern) arbeite…

  29. Matthias Stefke
    10. März 2013 at 15:44

    Ich begrüsse die Diskussion hier auf Klaerwerk.

    Man kann durchaus unterschiedliche Positionen zu den beiden Modellen haben.

    Das Kernproblem scheint mir jedoch zu sein, dass in dieser Gemeinde dazu wieder einmal nicht genug mit den Betroffenen kommuniziert wurde. Wir kennen das aus anderen Bereichen (Anlieger der ÖPNV-Anlage am Brandenburger Platz, Betroffene von Erschließungsbeiträgen bei Straßenbaumaßnahmen, Mieter der WOBAB, Kinder, Eltern, Erzieher und Lehrer von zu Akustikkäfigen umgerüsteten sensiblen Einrichtungen etc. pp.).

    Insofern ist es für mich kein Wunder, wenn die Diskussion hier so hohe Wellen schlägt.

    Transparente, ehrliche und rechtzeitige Information und sofern möglich Mitbestimmung der Betroffenen kann dem vorbeugen. Hierzu ist die Verwaltung unter Leitung von "Bürgermeister" Baier aufgefordert.

    • Magnus Muschiol
      1. Oktober 2013 at 14:00

      Vielen Dank, aber Werbung für Ratgeberliteratur ist hier nicht ganz am richtigen Platz.

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