Landratswahlen in TF – eine nicht ganz ernst zunehmende Kandidatenschau

15. März 2013
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Die gute Nachricht zuerst: Die Schlacht um das gruseligste Wahlplakat ist diesmal ausgeblieben.
Zum Schmunzeln regt lediglich das handcolorierte Jugendfoto an, mit dem Klaus Rocher abgebildet wird. Nun ja, seine FDP steht halt für Wirtschafts- und nicht Kulturkompetenz. Immerhin ist deutlich zu sehen, das der Kandidat ein humorvoller Mensch ist.
Sehr professionell das Poster von Frank Gerhard. Allerdings hätte man sich sparen können, die Partei draufzuschreiben. Das er für die SPD kandidiert, ist so etwas wie eine Blickdiagnose.
"Dannyboy“ von der CDU gekonnt jovial und sonnenstudiogebräunt, der Jurist könnte in jeder Gerichtsshow bei RTL mitmachen.
"Konni“ Wehlan ist die Einzige, die auf ihrem Plakat nicht älter aussieht, als sie ist. Das frische Lächeln ist glaubhaft, man grübelt nur darüber, wie sie es sich in dieser Partei als Landtagsabgeordnete bewahren konnte.
Von Gerhard Kalinka (Grüne) war zu Redaktionsschluss noch kein Foto aufgehängt worden, vielleicht passte er auch nicht in den Sucher. Um sein altes Kampfgewicht zu erreichen, wird er wohl genauso den „inneren Schweinehund“ überwinden müssen wie bei der Rückkehr zu grünem Gedankengut. Oder haben doch eher jene recht, die meinen: Lieber ein Haus im Grünen als einen Grünen im Haus?
Bei der Wahlwerbung jedenfalls haben die Parteien dazugelernt. Manche Blankenfelder argwöhnen ja immer noch, dass bei der letzten Bürgermeisterwahl das Fahndungsfoto, mit dem die BVBB-WG-Fraktion plakatiert hatte, Matthias Stefke die entscheidenden Prozente kostete.

Personen mit Inhalt ?
So richtig weiter helfen die bunten Blickfänger dem Wähler aber nicht bei seiner Entscheidung. Zwar ist es diesmal vor allem eine Personenwahl, mit dem Kandidaten würden die meisten aber gern auch einen konkreten Inhalt verbinden. Den Kreishaushalt konsolidieren wollen alle. Ihre Rezepte dafür weichen nur teilweise voneinander ab. Klaus Rocher stellt Fragen schon fast im Brecht’schen Sinne. Ob ein Landkreis wirklich einen Flughafen in Eigenregie betreiben müsse. Die defizitäre Flugplatzgesellschaft Schönhagen geht ja vor allem auf das Konto von Peer Giesecke und „seiner“ SPD. Und der hat eine Menge auf dem Konto.
Alles auf den Prüfstand stellen will Danny Eichelbaum. Vorsicht, das ist aus dem Wahlprogramm der Landes-CDU abgeschrieben. Der versierte Anwalt wird aber sicher fachgerecht zitiert haben. Schließlich steht es bei den Plagiatsaffären in der Bundespolitik nun zwischen CDU und FDP 1:3.
Kornelia Wehlan fällt aus dem üblichen Klischee der manisch-sozialen Linken, indem sie einen Personalabbau in der Verwaltung nicht völlig ausschließt. Wichtiger sei ihr aber die Motivation der Mitarbeiter. Vielleicht schafft sie es auf diese Weise, die Kreisverwaltung von einer Verhinderungs- zu einer Dienstleistungsbehörde zu entwickeln. Während die Jungs mit ihrem Spielzeug Ei-pad und Ei-phone wedelten und beim Kostenfaktor Bücherbus und Volkshochschule  auf Online-Angebote setzen, verwies Kornelia Wehlan auf den Stellenwert der Lesekompetenz besonders bei Kindern. Und die sollten eben lieber ein Buch statt einen Computer auf dem Schoß haben.
Auch Transparenz wollen alle. Als sich die Kandidaten zu diesem Thema in Rangsdorf auf einer Veranstaltung der Piraten äußerten, hatte man in dieser Frage den Eindruck, sie würden dort gleich einen Mitgliederantrag stellen wollen. Staatsanwaltschaftliche Ermittlungen, Beschuldigte in Verwaltungsspitze und Gemeindevertretung, Mißwirtschaft und Korruption in der Gemeinde Blankenfelde-Mahlow? Pssst! Noch-Gemeindevorsteher Gerhard Kalinka meinte, Transparenz könne er „organisieren“. Wie er das meint, dazu gibt es sicher mindestens zwei konträre Auffassungen. Auf die Inflation der nichtöffentlichen, geheimen Tagesordnungspunkte in seiner Gemeindeversammlung angesprochen, ging er jedenfalls sofort in Verteidigungsstellung. Ursachen, Hintergründe, Zusammenhänge? Leider alles "nichtöffentlich.
Echte Chancen haben wohl nur die beiden Kandidaten mit den besten Plakaten, Kornelia Wehlan und Frank Gerhard. Danny Eichelbaum wurde vorgeworfen, er wisse nicht so genau, wo er wohne, die Staatsanwaltschaft ermittelte wegen Wahlbetrugs. Die anderen beiden trifft das Schicksal der kleinen Parteien. 
Apropos Gerhard, einen Saarländer  hatten wir in der Gegend schon mal. Der war nur schwer wieder los zu werden.

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20 Responses to Landratswahlen in TF – eine nicht ganz ernst zunehmende Kandidatenschau

  1. Heike Saase
    16. März 2013 at 08:02

    Frank Gerhard kann schon mal abhängen.

    Wie heute der MAZ zu entnehmen ist, wurde gegen ihn ein Strafbefehl von 25 200 € von der Staatsanwaltschaft Korruption Neuruppin wegen Vorteilsnahme verhängt und von Gerhard akzeptiert. Wer nun glaubt, Gerhard würde zurücktreten, der liegt völlig falsch, denn er hat eingesehen einen Fehler gemacht zu haben und will mit offenen Karten spielen, so steht es in der MAZ. In meinen Augen ist das fehlende Unrechtsbewusstsein unerträglich. Korrupt ist korrupt. Da gibt es keine Abstufungen. Da gibt es kein war ja nur ein bischen. Einem zukünftigen Landrat muss der Bürger vertrauen können. Ein Landrat hat Vorbildfunktion . Der letzte Landrat musste wegen Korupption gehen, der nächste? will mit diesem Makel Landrat werden ? Aber nicht mit meiner Stimme.

    Ich bin gespannt, ob noch mehr Plakate abgehängt werden müssen.

     

     

  2. Magnus Muschiol
    16. März 2013 at 17:29

    Da sind es nur noch zwei. Zwei, bei denen der Staatsanwalt nicht mitreden könnte. Konni Wehlen und Klaus Rocher. Ich frage mich nur, was das Versprechen eines Vorbestraften wert ist. Immerhin hat Gerhard Frau Wehlan versichert, "seine" SPD würde in Sachfragen auch mit einer linken Landrätin zusammenarbeiten. Ein Versprechen, auf das sie in dieser Lage sich lieber nicht berufen sollte.

  3. Susanne exe
    16. März 2013 at 22:50

    Es gibt bei den Kandidaten ja nun doch zum Glück einige Unterschiede….. und übrigens die massive Verschlechterung der letzten 4 jahre haben genau diese Gerhards, Wehlans, Rochers und Kalinkas VERSCHULDET. Die Vier sind und waren in einer Koalition. Dann nehme ich doch lieber den Eichelbaum.

    • redaktion
      17. März 2013 at 12:08

      Am 15. Februaer gabs in Rangsdorf eine Kandidatenvorstellung zur Landratswahl, organisiert von den Piraten. Am Rande der Veranstaltung fragte ich Danny Eichelbaum:

      1.) Warum haben Sie meinen Freund, Bernd Heimberger, im Zusammenhang mit der Stasi-Überprüfung der Kreistagsabgeordneten – eigentlich einfach in einen Topf mit drei anderen besagten Kreistagsabgeordneten geworfen?
      2.) Warum haben Sie ihn öffentlich diffamiert mit der Bemerkung, er müsse ebenfalls sein Kreistagsmandat zurückgeben?

      Da mir seine Antworten zu nichtsagend erschienen und er mir freundlicherweise seine Karte überreichte -schrieb ich ihm am 17. Februar folgende email:

      Guten Tag Herr Eichelbaum!
      Ihr Argument, er hätte sich ja vor der Kommission äußern können, ist Ihr Argument. Ist kein Argument!
      Er hat sich die Freiheit genommen, garnicht erst in einen Kreisverkehr von DDR-Aufarbeitung einzusteigen, die diesen Namen nicht verdient. Er hatte das Recht, sich diese Freiheit zu nehmen.
      Unabhängig davon:  Der Hinweis auf die Unschuldsvermutung, der so lange gilt, bis anderes rechtsstaatlich erwiesen ist – mag in diesem Landkreis offenbar für korrupte Politiker zutreffen, aber nicht für Bernd Heimberger.
      Wenn er kurz vor seinem Tod noch sagte: „So bin ich noch nie in meinem Leben beschmutzt worden.“ – dann ist das ein Beweis für das Versagen des Kreistages in dieser Sache. Dann ist das ein Beleg für das Versagen des Christen und Juristen Eichelbaum.
      So viel als kleine Nachbemerkung zu Ihrer harmonische Veranstaltung.

      http://www.klaerwerk-blog.de/2011/12/30/v-dokumentation-einer-diffamierung/
      http://www.klaerwerk-blog.de/2013/01/20/zum-tod-von-bernd-heimberger/

      Es grüßt
      Jörg Blunk
      __________________________________________________________________________

      Das ist inzwischen über ein Monat her. Herr Eichelbaum hat es bislang vorgezogen, auf dieses Schreiben nicht zu reagieren. Was zu erwarten war?

      Jörg Blunk

  4. Dietmar Astfalk
    16. März 2013 at 22:59

    Das haut doch nun wirklich den stärksten Eskimo vom Schlitten.

    Gerhard wird per Strafbefehl zur Zahlung von 25200 € verdonnert, will aber auf die Kandidatur zum Landrat nicht verzichten.Was haben denn all diese Typen für ein Unrechtsbewusstsein? Gehört die Annahme von „ kleinen Gefälligkeiten“ bei Landräten und Bürgermeistern heute zum guten Ton und gilt nur noch der, der mindestens zu 1 Strafbefehl verdonnert wurde?  Da wird der letzte Landrat eben wegen Vorteilsnahme weggejagt und ein, auch wegen Vorteilsnahme, ganz frisch verurteilter Herr Gerhard, will trotzdem auf die Kandidatur nicht verzichten.

    Lieber Herr Gerhard, für wie blöd halten Sie eigentlich die Wähler? Auch wenn Sie es noch nicht glauben, Sie sind weg von der Sommerbühne, Ihre Karriere ist beendet.

    • Walkow
      17. März 2013 at 09:12

      Das Politiker eine Moral haben, ob im großen oder kleinen, ist vorbei. Es gibt viele, die trotzdem einen dieser verlogenen B…  wählen.

      Das ganze System stinkt.

    • Landrat - nein danke
      18. März 2013 at 12:02

      Es stinkt doch schon gewaltig wenn man weiß, dass der gute und immer "uneigennützig handelnde Herr Gerhard" bereits schon im Rahmen der Ermittlungen gegen Giesecke 2.000 € gezahlt hat.

      Hier ging es Einladungen zum Essen durch den ebenso uneigennützig handelden Bauunternehmer Cieslick.

      Was wollte Herr Gerhard denn damals für seine Stadt Ludwigsfelde  tun ?

      Hat sich eigentlich mal jemand die Mühe gemacht, alle Politiker, die nach der Wende in Brandenburg durch kleine oder größere Gaunereien, Vorteilnahmen, Mordverdacht- oder Mordbeauftragungen, Fahrtenbuchbetrügereien, Subventionserschwindelungen oder andere kriminelle Handlungen angeklagt wurden bzw. ihren Hut nehmen mussten, untereinander zu schreiben?

      Interessant wäre auch eine Untergliederung nach Parteizugehörigkeit und auch ob es sich um Politiker gehandelt hat, die zur Wende im Westen nix mehr reissen konnten und die sich dann, natürlich völlig uneigennützig, nach Brandenburg versetzen liessen um uns zu zeigen, wie Politik funktioniert und wie man an die Fleischtöpfe kommt.

      Als traditioneller SPD – Wähler hat sich diese Partei für mich erledigt, die Grünen wären OK, aber Kalinka geht gar nicht, CDU währe eigentlich OK, aber Eichelbaum geht nicht, SED – Nachfolge geht auch nicht und die FDP ist so gut wie tot.

      Es ist schon toll, in Stolpes kleiner DDR zu leben.

       

  5. Hannelore Pappschik
    17. März 2013 at 16:00

    Auch ich habe in dieser Angelegenheit an Danny Eichelbaum am 18. Februar eine E-Mail geschrieben. Auch ich habe gehofft, dass er vor der Landratswahl dazu Stellung nehmen wird. Warum? Weil es mir wichtig war und noch immer ist, dass Bernd Heimberger rehabilitiert wird. Wenigstens das, nach seinem Tod. Dazu hätte Danny Eichelbaum Gelegenheit gehabt, jetzt in diesen Woche. Es wäre wichtig gewesen, denn er hatte ja einen gewissen großen Anteil daran, dass Dinge gesagt, geschrieben wurden, welche nicht den Tatsachen entsprochen haben. Ich will meinen Brief hier und heute nicht unbedingt veröffentlichen. Herr Eichelbaum behauptete, seine Fraktion hätte jeden einzelnen Fall genau angeschaut. Genau das haben Sie nicht, Herr Eichelbaum. Ansonsten hätte Sie nicht folgenden Kommentar abgeben können (wie gesagt, bis heute haben Sie auf meine E-Mail nicht reagiert):

    "CDU-Fraktionschef Danny Eichelbaum wies darauf hin, dass „man die Machenschaften der Stasi nicht verklären“ soll. Die Stasi sei keine Regierungsorganisation, sondern eine Verbrecherorganisation gewesen. Für seine Fraktion sagte er, dass sie jeden Fall genau angeguckt hätte. Demnach sollten bei Georgi keine Konsequenzen gezogen werden, Heimberger („kein Interesse an Aufklärung“) und Haase („er war ein Denunziant“) sollten ihre Mandate niederlegen, bei Akuloff wurde dies „ausdrücklich nicht“ gefordert".

     

     

  6. Gerrit Schrader
    18. März 2013 at 14:04

    Für alle die glauben, Herr Rocher aus Rangsorf wäre ein geeigneter Kandidat für die Landratswahl, dem sei hier noch einmal in Erinnerung gerufen, wie er über Blankenfelde-Mahlow denkt. Im November 2010 sagte er: „Die Bürger in Blankenfelde-Mahlow haben sich auf den BBI eingestellt. Wer dort wohnt oder in den letzten zehn Jahren hingezogen ist, weiß, was auf ihn zukommt. Deshalb sollen die Flugrouten so bleiben, wie sie waren.“ http://www.maerkischeallgemeine.de/mazarchiv/detail.php?article_id=2237796

    • Magnus Muschiol
      18. März 2013 at 15:37

      Über den muss man nicht viel reden, glaube ich. Er ist ohne Chance. Spannender ist, was im Dunstkreis von Gerhard, Ahlgrimm, Giesecke und  Manfred C.aus Lu noch so alles herauskommen könnte.

      • Gerrit Schrader
        18. März 2013 at 17:42

        Genau das ist das Dilemma. Niemand weiß heute, was da noch so alles nach der Wahl zum Vorschein kommen könnte. Es ist nun der zweite Strafbefehl gegen Gerhard. Wenn schon Giesecke bei 9000,- Euro gehen musste, warum soll Gerhard dann bei 25200,- Euro weiter kandidieren dürfen. Das ist doch nur grotesk.

      • Landrat - nein danke
        18. März 2013 at 18:06

        Gerhard – erledigt, Ahlgrimm – ja, da könnte noch was nachkommen, Giesecke – erledigt, aber wer ist bitte Manfred C. ?

  7. Landrat - nein danke
    18. März 2013 at 16:02

    Na verdammt nochmal, bleibt denn da wirklich nur eine NPD – Landrätin? Das sind ja wirklich grausige Perspektiven.

     

    • Matthias Stefke
      18. März 2013 at 16:36

      Die Kandidatin ist Gott sei Dank schon raus, bevor sie an den Start gehen konnte !!!

  8. Matthias Stefke
    19. März 2013 at 10:40

    Jetzt wird der Landratswahlkampf richtig munter und mit der Harmonie unter den Kandidaten ist offenbar Schluß.

    Dr. Kalinka geht lt. PNN-Online auf Gerhard los, dort heisst es:

    "Vor der Landratswahl in Teltow-Fläming spitzt sich der Streit um die Korruptionsvorwürfe gegen Frank Gerhard zu. Es sei unglaubwürdig, einen wegen Korruption vorbestraften Landrat abzuwählen, um am nächsten festzuhalten, sagte Grünen-Kreistagsabgeordneter Gerhard Kaninka."

     

     

  9. Landrat - nein danke
    19. März 2013 at 14:54

    Na gut, da hat Kalinka ja mal ein kluges Wort gelassen ausgesprochen, nur wird ihm das leider nichts nutzen. Landrat wird der nicht, auch wenn er das doch so gerne geworden wäre. Und das ist vielleicht auch gut so.

  10. Ferdi Breidbach
    19. März 2013 at 17:43

    Eine Kassiererin, die angeblich einen Pfandschein, ausgestellt auf 2,00 €, unterschlagen hat, wird vom Arbeitsplatz entfernt. Ein SPD Bürgermeister, wie jener Gerhard von Ludwigsfelde, der in einem Jahr 2 Strafbefehle wegen Korruption aufgebrummt bekam, dafür über 27 000,00€. Strafe bezahlt, um einer Verurteilung mit Gefängnisstrafe zu entgehen wird, von der SPD zum Landrat befördert. Die dummen Wähler sollen da auch mit machen. Dabei geht es um die gleiche SPD, in deren persionellem Sumpf schon andere krimminelle Politikerblüten wuchsen. Diese, die Demokratie zerstörenden Typen, verdanken ihre Existenz SPD-Mitgliedern, von denen man nicht hört wie sie dazu kommen, solche Gerhards, Scholls, Giesekes oder eine ganze Ministerriegen des Brandenburger Kabinetts, mit ebenfalls krimmineller Vergangenheit, zu befördern. In dieser Partei gibt es keinen Aufstand der Anständigen. Da wird mit gemacht! Der Gipfel ist, dass es mit andern Parteien kaum eine Alternative gibt. Da gibt es auch genug Dreck am Stecken. Darum darf man auch nicht verwundert darüber sein, mit wieviel Verständnis für den "Lieben Kollegen", Bürgermeister mit andern Parteibüchern diesen Gerhard auch noch loben. Nur, diese Typen, die wegen ihres krimminellen Charakters oder ihrer Feigheit, die Demokratie kaputt machen, haben ein Ablenkungsmanöver: Der Feind der Demokratie steht auf der politisch rechten Seite. Das ist auch richtig. Nur wer die Demokratie so diskredietiert, wie die SPD-Genossen an der Spitze, der hat ein Recht darauf verloren, glaubwürdig den Rechtsextremismus zu bekämpfen. Dies, weil diese Genossen mit den Hebeln politischer Macht aus dem Rechtsstaat und der Demokratie einen Saustall machen. Sie schaden mehr als die, die sie auch als Verfassungsfeinde bezeichnen. Sie sind selber welche, weil sie Verfassungsrechte, Gesetze mißachten und sich dafür vom Steuerzahler auch noch bezahlen lassen, mit mehr als 2,00 €.  Jetzt darf man darauf warten, was bei den laufenden Ermittlungen gegen Baier und Co. heraus kommt. Das passt dann vielleicht zu Gerhard, Giesecke u. u. …

    Ferdi Breidbach

  11. Herr Niemand
    19. März 2013 at 22:15

    Ich lese andauernd laufende Ermittlungen. Wie lahmarschig ist denn die Justiz in diesem Land? Glaubt ihr noch an den Weihnachtsmann? Wie war das mit den erneuten Stasiüberprüfungen in der Justiz, alles erfolgreich verhindert? Wem nützt das?

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