Auf der Suche nach dem Filmerbe der DDR

8. September 2013
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Was sollte ich von der DEFA, der einzigen staatlichen  Filmgesellschaft der DDR, von ihren Filmen und von ihren Künstlern heute noch wissen? Unstrittig ist, dass die Filme aus fast 45 Jahren heute Teil des nationalen Kulturerbes und wichtige Quellen für das Verständnis deutscher Geschichte sind. Doch was geschieht mit ihnen, wenn sie langsam in Vergessenheit geraten? Helmut Morsbach aus Blankenfelde, bis zum vergangenen Jahr langjähriger Vorstand der DEFA-Stiftung und verantwortlich für das filmische Erbe der DDR, möchte Ihnen möglichst kurzweilig davon erzählen. Film in der DDR ist mehr als „Die Legende von Paul und Paula“ oder „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“. Künstler wie Manfred Krug, Angelika Grafik Jan Borchert DEFA-1Domröse und Armin Müller-Stahl sind nur die Spitze einer gut ausgebildeten, aber meist wenig bekannten „Starensembles“. Und schließlich zählen dazu auch tausende Animationsfilme, Dokumentarfilme und Wochenschauen. Sie zu erhalten, digitalisieren und wieder öffentlich zu machen ist eine Aufgabe für die kommenden Generationen.

Der Kulturverein Blankenfelde freut sich auf Ihr Kommen am Freitag, dem

13. September um 19 Uhr 30 in der „Alten Aula“, Zossener Damm 2. 

Grafik Jan Borchert
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