Über nicht angenommene Lorbeerkränze und das Format von Köpfen

17. Dezember 2013
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Auszeichnungen und Preise sind wie Hämorrhoiden. Früher oder später bekommt sie jedes Arschloch,“ soll der amerikanische Filmregisseur Billy Wilder (1906-2002) einmal gesagt haben. Auch eine mögliche Sicht auf die Dinge. Bernd Heimberger jedenfalls, der verstorbene Vorsitzende des Kulturvereins Blankenfelde und BB-Fraktionsvorsitzender – hat sich zu Lebzeiten immer wieder kritisch zur Inflationierung von Ehrungen und Auszeichnungen geäußert, wie sie unter Verwaltungschef Ortwin Baier (SPD) alltäglich geworden ist. Vor einigen Tagen hat sich der Gemeindevertreter Matthias Stefke (Fraktion BVBB-WG) einer solche Ehrung verweigert. Nachdem Michael Wolny (CDU-Fraktion) schon in der November-Sitzung des Kommunalparlaments die Überreichung der Auszeichnung aus den Händen des stellvertretenden Bürgermeister, Jörg Sonntag, abgelehnt hat.
Ein demokratisches Highlight der Emanzipation gewählter Volksvertretern gegenüber   d i e s e r   Verwaltungspitze? Ein Beispiel das Schule machen könnte? Oder eines von denen, die sich so gar nicht zur Veröffentlichung auf der web-Seite der Gemeinde eignen? Oder im Amtsblatt „des Herrn Bürgermeisters“?
„Damit mir ein Lob etwas bedeuten kann, muss ich das Gesicht dahinter erkennen, statt der Maske davor“ (Roger Willemsen). Lesen Sie hier Näheres:

Persönliche Erklärung_Seite_1

        Persönliche Erklärung_Seite_2

 

Urkunde für besondere Verdienste1  

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