Alptraum: Baumaßnahme Dorfanger und Baudezernent Sonntag

17. April 2014
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Nicht nur Bürgermeister Baier(SPD), auch dessen inzwischen vorbestrafter Baudezernent „arbeitet“ seit Jahren unverdrossen daran, seine Bedeutung für diese Gemeinde zu minimieren. Kürzlich hat selbst die Maz ausdrücklich auf die zerrüttete Lage des Baudezernenten von Blankenfelde-Mahlow aufmerksam gemacht. „Man hat mich regelrecht gemieden.“– durfte er dort klagen. So isses. Jeder, der  Sonntag „meidet“, hat große Chancen, seine Baumaßnahme zu einem professionellen, gedeihlichen Abschluss zu bringen. Gerade vom WAZ kann sich Sonntag eine Scheibe abschneiden, wie man Bauvorhaben unter Einbeziehung der betroffenen Bürger ohne Proteste und Bürgerinitiativen abwickelt. Manchmal ist es hilfreich, zunächst den eigenen Laden auf Vordermann bringen, statt durch Gejammer im Bauausschuss einen schlechten Einfluss  auf ahnungslose Journalisten auszuüben.
Lesen Sie als weiteren Beleg dazu bitte einen aktuellen Beitrag von Wolfgang Bernhardt und entscheiden Sie im Anschluss selbst, ob Sie der für den 6. Mai anberaumten, öffentlichen  Anliegerbeteiligungsversammlung live beiwohnen möchten:
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Nachdem Sonntag schon vor Monaten auf meine Nachfrage, wie denn nun die Verwaltung gedenkt den Beschluss der Gemeindevertretung – Bauprogramm zur Umgestaltung des Dorfangers in Blankenfelde– vom 22. April 2010 zu beginnen und umzusetzen, wurde dem Bauausschuss mitgeteilt, dass das Bauprogramm nach 4-jähriger Ruhezeit nochmals überarbeitet werden muss, da sich in dieser Zeit einiges geändert hat.

Am 6.März dieses Jahres wurde dem Bau-, Umwelt- und Territorialausschss (BUTA) die korrigierte Planung vorgestellt. Dass die 2010 geplante Regenwasserrinne aus kostengüstigen Betonmuldensteinen nun aus Pflastersteinen in aufwendiger Handarbeit und damit teurer hergestellt werden soll, ist noch das kleinere Übel.

Die Planung von 2010 sah die Wiederherstellung des Gehweges in seiner ursprünglichen Gestalt vor. Hierzu sollte das im Bauhof gelagerte Kleinsteinpflaster Verwendung finden und wurde deshalb auch für die Baumaßnahme Dorfanger reserviert. Die Kosten konnten so durch die Wiederverwendung der vorhandenen Pflastersteine wesentlich reduziert werden. Das war dem Bauamt, den Gemeindevertretern und auch dem Dezernenten Sonntag bekannt.

In der BUTA-Sitzung am 6. März offenbarte nun Sonntag, dass er die reservierten Pflastersteine anderweitig für Reparaturen habe verwenden lassen. Warum wohl? Um die Baumaßnahme, wie schon in den vergangenen Jahren, weiter zu verzögern? Um Kosten zugunsten der Gemeinde einzusparen auf Kosten der Anlieger an der Dorfaue? Da nun keine Pflastersteine mehr vorhanden sind, müssen für den Gehweg des Dorfangers neue gekauft werden.
Deshalb musste erneut ein Planer her, der möglichst unverständlich eine korrigierte Planung zu präsentieren hatte. Ein Papier, wie sonst bei Planungen üblich, kam nicht auf den Tisch, die BUTA-Mitglieder hätten womöglich noch weitere unangenehme Fragen stellen können.

Das Ergebnis dieser korrigierten Planung ist, die Baumaßnahme wird erheblich teurer!  Und das alles zu Lasten der Anwohner, die ja die Baumaßnahme zu 60% finanzieren müssen.
Sollte nach der Planung 2010 die Fahrbahnerweiterung, der Gehweg und die Grundstückszufahrten ca. 48000 € kosten, so betragen die Kosten jetzt nach den Kostenschätzungen des Planers, auch wegen gestiegener Rohstoffpreise und Lohnkosten, ca. 155.000 €.

Das heißt, die Anlieger des Dorfangers müssen heute gegenüber 2010 das dreifache zahlen. Und das nur weil Sonntag mit Unterstützung der Nationalen Front (SPD, Linke, CDU und Güne) im BUTA und in der Gemeindevertretung die Baumaßnahme mit Tricksereien und Lügen vier Jahre verschoben hat und das vorhandene Baumaterial einfach dem Bauvorhaben entzogen hat. Die Bürger haben ja!

Nach heftiger Diskussion im BUTA am 6. März 2014 wußten die stimmberechtigten Entscheidungsträger (Gemeindevertreter) nicht weiter, deshalb schiebt man die Entscheidung auf die Anlieger des Dorfangers, die am 6.Mai 2014 in der Anliegerversammlung über das Desaster informiert werden sollen.

Damit das für die Bürger, es gibt am Dorfanger auch einige ältere Mitbürger, nicht gleich  zu einfach wird und möglichst viele aus beruflichen Gründen gar nicht erst teilnehmen bzw. der Weg zu beschwerlich wird, hat sich die Verwaltung gleich eine weitere Schweinerei ausgedacht.
Statt vor Ort in der Alten Aula, oder nebenan in der Gaststätte Zur Eiche, die Anliegerversammlung zu einer auch für Berufstätige annehmbaren Zeit durchzuführen, wie vom Ortsvorsteher Herr Habermann vorgeschlagen, hat die Verwaltung „bürgerfreundlich“ um 17.30 Uhr nach Dahlewitz geladen. Ist ja auch Gemeinde und gleich um die Ecke!

Wie lange soll oder kann ein vorbestrafter Sonntag noch seine schäbigen Spielchen treiben – mit Rückendeckung der NationalenFron (SPD, Grüne, Linke, CDU)? Das muss endlich geändert werden. Die Gelegenheit ist günstig. Nutzen wir sie. Wir haben am 25. Mai Wahlen !

Wolfgang Bernhardt

 

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One Response to Alptraum: Baumaßnahme Dorfanger und Baudezernent Sonntag

  1. Andrea Hollstein
    17. April 2014 at 14:56

    Vielen Dank, Herr Bernhardt, für die Zusammenfassung der Ereignisse bzgl. des Dorfangers. Ich hoffe, dass es hierzu auf der Versammlung am 06.05.2014 ausführliche Erklärungen durch den Baudezernenten geben wird. Klärungsbedarf gibt es einigen … Ich hoffe ferner, dass sich trotz des für dieses Anliegen abgelegenen Veranstaltungsortes viele Anwohner und Einwohner einfinden werden. Auch wenn ich es als eine Unverschämtheit empfinde, diese Sitzung in Dahlewitz stattfinden zu lassen, gehe ich doch davon aus, dass dies viele nicht abschrecken wird, zu kommen.

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