Heidy get your gun

15. Mai 2014
Von

Frau Dr. Nobis(Linke) äußerte in einer GV-Sitzung: „Ich könnte Sie alle erschießen“.
Damit hat sie sicher nicht alle gemeint, sondern nur die, die sich dem Bürgermeister und seinem Parteien-Kartell nicht willig unterwerfen. Sie meint also die Opposition, also auch mich, einen Andersdenkenden.

Offensichtlich hat sie noch nie etwas von Rosa Luxemburg gehört. Vielleicht ist ihr auch entgangen, dass die DDR schon vor längerer Zeit untergangen ist, u.a. auch weil die „Freiheit des Andersdenkenden“ dort nichts gegolten hat.

Frau Dr. Nobis: es gibt auch keine Prämien, Medaillen oder Sonderurlaub mehr für Erschossene, sondern Knast!

Nun erfährt man in der MAZ von den Linken zur Frage:

Wer ist denn nun damit eigentlich gemeint? Etwa die Damen von SPD/Grüne, die in Fragestunden den BürgerInnen nicht zuhören oder dazwischen rufen?
Oder die Dame von der CDU, die kritische BürgerInnen als Idioten bezeichnet und am liebsten alle Kritiker von der Bürgerbeteiligung ausschließen möchte?
Oder meinen sie sogar ihre eigene Frontfrau im Rahmen einer „Selbstkritik“?

Weiter heißt es in der MAZ:

  • „Wenn das nicht ganz bewusst unterlassen wird, wird das Klima in der Gemeindevertretung nicht besser werden.“

Das stimmt absolut, aber das gilt auch ganz besonders für das Klima in der Gemeinde überhaupt!
So haben Gemeindevertreter, Bürgermeister, Dezernenten usw. die Pflicht, ihren Bürgern mit Anstand und Respekt zu begegnen und nicht deren Kritik in arroganter Weise mit Spott und in beleidigender Weise nicht zu beantworten!
Sonst beschädigen sie nicht nur ihr Ansehen, sondern auch die Würde ihres Amtes.

Peter Abend
2014: liste 14!

Print Friendly, PDF & Email

Tags: , , ,

3 Responses to Heidy get your gun

  1. Peter Abend
    18. Mai 2014 at 17:15

    Baier, Ortwin schrieb mir unter dem Betreff: peter lass stecken! Folgendes:
    „Wenns mir schlecht geht gehe ich zum arzt und wenn ich das gefuehl habe , dass er mir nicht wirklich gut tut , na dann wechsel ich den arzt. Sie koennen natuerlich tun was sie
    wollen! Die gesamte positive entwicklung der gemeinde verdanken wir gerade nicht menschen wir ihnen, sondern z. Bsp. Menschen wie fr. Dr. Nobis, die sachlich, uneigennnuetzig und buergernah einen grossen beitrag zum wohle unserer und auch ihrem, gemeinwohl beigetragen hat ,waehrend sie, mit verlaub, nach meiner meinung nur „dumm rum noergeln“, man koennte auch die meinung
    vertreten, ketzerisch und zersetzend auftreten, eben wie die von ihnen gescholtene stasi! meinem HTC“

    und

    „Herr abend, sie haben doch tatsaechlich, natuerlich versehendlich, die aeusserungen ihres „kumpel“, matthias stefke vergessen, der “
    Gehoert aufgehaengt, der gehoert gesteinigt…….“, gerne helfe ich ihnen hier auf die spruenge Gesendet von meinem HTgrhoerzC“

    Es zeigt sich auch hier wieder, dass er nicht der Meister aller Bürger ist. Natürlich ist mir klar, dass Frau Dr. Nobis nicht wirklich jemanden erschießen wollte und würde!
    Im Eifer eines Wortgefechts kommt es schon Mal zu Äußerungen, die nicht tolerabel sind. Wenn man sie jedoch schreibt?
    Herr Stefke hat sich unmittelbar nach seinem Lapsus entschuldigt, was auch angenommen wurde.
    Die Angelegenheit bekommt aber nun ein anderes Gewicht, weil trotz der angenommenen Entschuldigung eine Strafanzeige wegen Aufruf zum Totschlag o.ä. gestellt wurde.
    Weil er Angst hatte, von seinen Bürgern ausgebuht zu werden, hatte er gleich mehrere Funkwagenbesatzungen herbeigerufen. Hätte er bei diesem „angedrohten Amoklauf“ nicht mindestens ein SEK anfordern müssen?
    Im Übrigen kann er gerne mit seine üblen Beleidigungen, die mich in keiner Weise treffen, gerne fortfahren. Mit jeder dieser Äußerungen offenbart er sein Demokratieverständnis, seine Bildung, seinen Charakter und letztlich der Befähigung der Leiter dieser Gemeinde zu sein.

    • Magnus Muschiol
      18. Mai 2014 at 19:02

      Lieber Herr Abend, nach der Lektüre Ihres Kommentars ist mir einiges klar geworden. Ich hatte in den letzten Jahren immer gegrübelt, wenn ich von Ortwin Baier unterzeichnete Briefe in der Presse las. Ich war mir nicht sicher, ob er diese selbst unter Einfluß von zuviel Stimmungsaufhellern oder zuwenig Blutdrucksenkern geschrieben hat, oder ob sein persönlicher Referent Alexander Fröhlich ihm diese im Auftrag der Linken untergejubelt hat. So als kleine Rache für die Demütigung, als Dank für den Verzicht auf einen eigenen Bürgermeisterkandidaten nur den beschissenen Job eines Referenten zu bekommen.

      Nachdem der wackere Herr Fröhlich in der letzten Zeit immer öfter auf Nachfragen hin betonte, dass er hier nur verpflichtet sei, die Ansichten des Bürgermeisters wiederzugeben, dachte ich mir schon meinen Teil.

  2. Gerrit Schrader
    18. Mai 2014 at 20:01

    Herr Abend, ich kann Ihre Erfahrung bestätigen. Auch ich habe schon ähnliche E-Mails erhalten. Man wird von Baier dann schon mal gefragt, ob man Teupitz kenne. Es ist der übliche Umgang mit Kritikern. Ein Mitglied der CDU-Fraktion schrieb gerade erst vorige Woche an alle Gemeindevertreter, er könne die E-Mails des Bürgermeisters nicht mehr Ernst nehmen. Recht hat er. Vielleicht finden sich die Fraktionen mal zu einem gemeinsamen Antrag zusammen und fordern eine amtsärztliche Untersuchung des Bürgermeisters.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.