Die dritte Startbahn, die Heuchler und ihre Abnicker

13. Oktober 2014
Von

„Eine Lüge muss nur dreist genug sein, damit sie alle glauben“. Und sie muss von den wirklich wichtigen Dingen ablenken.
Wer jetzt denkt, ich will hier den – natürlich unzulässigen – Vergleich mit einem in der Massenmanipulation sehr begabten deutschen Minister herstellen, der irrt sich. Schließlich sind weder Dietmar Woidke noch Christian Görke kleinwüchsig und haben einen Hinkefuß.
Der Pferdefuß findet sich vielmehr in den Koalitionsvereinbarungen von SPD und Linken im Land Brandenburg. Hier heißt es, eine Erweiterung des Flughafens BER mit einer dritten Start- und Landebahn soll es nicht geben. Man verkauft also die Einigung, etwas nicht zuzulassen, was gar nicht zugelassen werden kann, als ein Zugeständnis an die Wähler.

Beim Volksbegehren für ein Nachtflugverbot sah das ganz anders aus. Hier wurden SPD und Linke gezwungen, dieses zu akzeptieren. Ein Volksentscheid hätte für die SPD-Regierung, kurz vor den Landtagswahlen, ein Desaster bedeuten können.
Man stimmte im Landtag scheinheilig zu, gab danach die Zuständigkeit für den Schallschutz an Berlin ab und jammerte, man könne die Forderungen des Bürgerbegehrens nicht gegen die anderen Anteilseigner der FBB durchsetzen.

Als der Posten für den Aufsichtsratsvorsitz vakant wurde, zog Woidke den Schwanz ein, verzichtete und schickte stattdessen mit Bretschneider den schlimmsten Finger, den Brandenburg in Sachen BER aufzubieten hatte in den Aufsichtsrat. Entgegen aller Behauptungen hätte Brandenburg das Nachtflugverbot landesplanerisch im Alleingang durchsetzen können. Stattdessen hat Woidke still und heimlich die 2013 auslaufende Nachtfluggenehmigung für Schönefeld verlängert.

Ein Ablenkungsmanöver

Um davon abzulenken, dass Milliarden im märkischen Sand versickerten und für den Schallschutz faktisch kaum etwas getan wurde, erfand man die Initiative gegen eine dritte Startbahn. Wohl wissend, dass der Engpass zur Kapazitätserweiterung von BER gar nicht in der Anzahl der Startbahnen, sondern in den Abfertigungsmöglichkeiten liegt. Man muss sich nur einmal die führenden Köpfe der Initiative gegen eine dritte Startbahn anschauen, dann weiß man, was hier gespielt wird.

Woidke und sein Adlatus Görke wirken in dieser Hinsicht wie multiple Persönlichkeiten (vulgo: Geisteskranke). Erst stellen sie in den Raum, dass sie möglicherweise eine dritte Startbahn bauen müssten (was planerisch gar nicht durchsetzbar ist) gründen eine Initiative dagegen, und bevor die Initiative ein Volksbegehren startet (was wahrscheinlich aussichtslos wäre) ziehen sie die Spendierhosen an und verzichten großmütig auf die Piste.

Der zweite Pferdefuß (damit jeder Koalitionspartner einen hat) offenbart sich in einer diabolischen Kalkulation: Mit der Behauptung, die fehlende 3. Bahn zwinge dazu, mehr Flugbewegungen in die Randzeiten zu verlagern, könnte die Flughafengesellschaft auch noch versuchen, das Nachtflugverbot zwischen 0:00 und 5:00 Uhr aufzuweichen. Nun, zumindest der kleine Koalitionspartner hat für solche Ganovenpolitik seine Quittung bekommen. Die Linke erlitt bei den Landtagswahlen einen gewaltigen Absturz. Dafür, dass ihr einziger Programmpunkt offenbar der Machterhalt ist. Mal sehen, was deren Basis zu dem Koalitionsvertrag sagt.

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9 Responses to Die dritte Startbahn, die Heuchler und ihre Abnicker

  1. Gerrit Schrader
    13. Oktober 2014 at 15:53

    Wer nach Jahren der Lügen dieser Landesregierung immer noch glaubt, dem ist nicht mehr zu helfen. Sie haben gelogen beim Standort, Flugrouten und Schallschutz. Sie lügen nun weiter bei der dritten Bahn. Obwohl sie die Unmenschlichkeit des Standorts selbst anerkannt haben, setzten sie ihn mit Brachialgewalt durch. Wer so agiert, der geht auch über Leichen. Denen sind Leben und Gesundheit Zehntausender egal, nur weil man das eigene Scheitern beim BER nicht eingestehen will. Jeder weiß, der Standort ist falsch, und trotzdem machen sie weiter. In diesem Punkt unterscheidet sich diese Clique von Politikern in keiner Weise von den Machthabern im Dritten Reich oder der DDR. Gerade im 25. Jahr nach dem Mauerfall werden die Erinnerungen wieder wach, wie dicht die DDR am 9.10.1989 vor einem Massaker in Leipzig stand, nur weil eine abgewirtschafte Führungsclique nicht abdanken wollte.

  2. Sigrid Zentgraf-Gerlach
    17. Oktober 2014 at 13:46

    Hallo Herr Muschiol,

    was machen Sie denn da für einen Überflug über die Flughafenpolitik in den letzten Jahren in diesem Land? Sie lügen vielleicht nicht dreist, und ein Ihrer Gesundheit gut gewogenes Schicksal hat Ihnen auch einen Hinkefuß erspart. Seien Sie dafür dankber, den weder Göbbels noch ich noch andere, die ihn haben, wollten diesen wirklich. Definieren Sie bitte die Menschen über ihre Taten und über die Früchten ihrer Taten, und nicht über ihre Gebrechen. Defizite an Intelligenz und erst recht an Charakter und Ethik sind weit gravierender für folgenreioche politische und verbrecherische Fehlleistungen.

    Aber Hinkefuss und Pferdefuss ist sprachlich so schön assoziativ und unter einer gewissen, nicht ungekonnten Sprachfertigkeit verstecken Sie ihre eigene Desinformiertheit in Sachen Flughafen. Ich muss deshalb die Leser bitten, auch Ihnen nicht unbedingt alles zu glauben.

    1.) Natürlich kann unsere Landesregierung den Bau einer dritten Startbahn zulassen. Wichtig ist, dass sie sich das Gott sein Dank unter bestimmten Voraussetzungen verbitten kann. Und das sollte sie tun bzw. dazu gezwungen werden, es zu tun. Und zwar mit dem Mittel einer VI. Diese VI will gegenüber einer Landesregierung, über deren Wortbrüchigkeit wir alle unisono zu Recht lamentieren, erzwingen, dass aber nicht nur die 3. Start- und Landebahn nicht gebaut wird, sondern die Kapazität des Flughafens auf die planfestgestellten 360.000 Flugbewegungen gedeckelt wird. Ist, na klar, immer noch zu viel und uns allen unison auch komplett unsympathisch wie der gesamte Standort, aber leider derzeit geltendes Recht. Und weiterhin will man über die VI erzwingen, dass die Landesplanung und die Landesentwicklungsplanung so geändert wird, dass keine 3. Bahn am Standort Schönefeld dazu kommen soll. Und falls Berlin wieder dagegen stänkert, soll der Vertrag zur Gemeinsamen Landesplanung gekündigt oder teilgekündigt werden.

    2.) SPD und Linke wurden nicht „gezwungen“, das Volksbegehren gegen den Nachtflug anzunehmen. Niemand stand mit einer Pistole vor ihnen. Sie fanden es angesichts einer von Ihnen beauftragten Umfrage nur opportun, so zu handeln. Und haben dann mit diesen Tricks gearbeitet, um das Wahl-Volk außerhalb der Flughafen-Region hinter`s Licht zu führen. Dennoch wird die Rechtsauffassung vertreten, dass die Landesregierung immer noch in der Pflicht ist, das durch die Annahme im Parlament zum Volksentscheid geadelte Volksbegehren umzusetzen. Und dass gegenüber einem Volksentscheid, dem allerwertvollsten Schwert in einer Demokratie, das Prinzip der Diskoninuität der Landtagsbeschlüsse nicht gilt. Und meine Auffassung: Die Diskontinuität gilt nicht gegenüber dem allerhöchsten Ausdruck des Volkswillens wie einem Volksentscheid. Und Woidke hat das Nachtflugverbot gefälligst demnächst noch abzuliefern!

    3.) Das Land Brandenburg hat die Aufsicht über den künftigen Flughafen-Betrieb des BER vom MIL zur Gemeinsamen Luftfahrtbehörde von Berlin und Brandenburg (LuBB) verschoben. Dort gibt es aber zwei Abteilungen, die eigenständig agieren. Der Lärmschutz ist bei den Brandenburgern geblieben. Wenn das formal nicht so geregelt gewesen wäre, hätte die Gemeinde Blankenfelde-Mahlow mithilfe der Münchner Anwaltskanzlei Siebeck und Hofmann geklagt. Sie hat das durch diese Rechtsanwälte genau überprüfen lassen, ob sie das muss. Und das Ergebnis ist, dass dagegen keine Klage anhängig gemacht worden ist. Logischer Schluss: Brandenburg ist nach wie vor für den passiven Schallschutz zuständig. Und sollte dafür auch von den Betroffenen richtig zur Verantwortung gezogen werden!

    Und weiterhin: Auch wenn man das in Rangsdorf vielleicht nicht so genau am eigenen Leib erfährt, so will die FBB durchaus etwas an Schallschutz gewähren. Für die FBB ist das in ihren Augen gar nicht wenig. Die Leute sollen also nicht nichts bekommen. Aber es ist nicht der planfestgestellte Schallschutz. Und wir haben alle recht, die wir nach dem schreien, was uns in vollem Umfang zusteht zusteht. Und das tun auch einige BI-Sprecher ganz heftig. Ich bilde mir ein, auch zu diesen Schreihälsen zu gehören.

    4.) Die VI gegen die 3. Start- und Landebahn hat niemand anderer erfunden als Rechtsanwalt Dr. Siebeck, und zwar in Form einer Empfehlung an die Gemeinde Blankenfelde-Mahlow, die bei ihm eigentlich etwas anderes zum Untersuchen in Auftrag gegeben hatte. Ich übermittele Ihnen gerne das Schriftstück von RA Siebeck. Die ganzen sonstigen Verschwörungstheorien sind Quatsch. Und der wir durch dauerndes Kolportieren höchstens auch nur quätscher, bis es richtg quietscht.

    5.) „Die führenden Köpfe der VI“: Herr Muschiol, wie gut kennen Sie bspw. eigentlich Roland Skalla, Peter Kreilinger und Frau Dr. Angelika Bläschke, deren Ansichten und deren enormes Engagement eigentlich wirklich? Wissen Sie, diese Personen sind mir bei den Aktionen gegen den Flughafen schon häufig und sehr beständig aufgefallen. Sie habe ich eher selten gesehen. Vielleicht begnügen Sie sich mit“ besser wissen“ statt mit dem Versuch, „etwas besser zu machen“. Ist auch weit bequemer so! Diejenigen, die sich für die VI einsetzen, wollen etwas besser machen. Und sie wollen jetzt schon etwas abmildern, wenn es dan doch durch den Betrieb des BER ganz schlimm für die Region kommt. Auf den Erhalt des Standort selbst legen sie alle keinen gesteigerten Wert. Ihnen zu unterstellen, Sie wären für den BER, ist einfach falsch.

    6.) Einig mit Ihnen bin ich auch. Und zwar an der Stelle, wo Sie die feige Verantwortungslosigkeit unseres Landes(sief-)vaters anprangern, nicht in den Aufsichtsrat zu gehen. Während des gesamten Lantagswahlkampfs, den ihm übrigen ein Roland Skalla mit einem Opfer an Zeit, Kraft und Reisen nach überall hin begleitet hat, hat er stets keine einzige Äußerung zum Flughafen-Thema gemacht. Aber Roland Skalla, Axel Maas, Diethard Günther und noch einige andere sind bei einigen SPD-Strohballen-Festen und in einigen Städten gewesen und haben mit ihren T-Shirts dort, wo Banner und Plakate verboten waren, und Zwischenrufen die Wähler an das schlimmste Problem Brandenburgs erinnert. Eine großartige Leistung von ganz bestimmten Mitstreitern!

    7.) Für was letztlich der Wähler die LINKE abgestraft haben, wissen wir doch alle nicht. Bestimmt eher weniger für ihre doppelzüngige Haltung zum Nachtflugverbot. Das ist für ganz Brandenburg außerhalb der Flughafen-Region jetzt wirklich leider nicht so entscheidend. Vielmehr darf man annehmen, dass die Wähler es der Partei übel genommen haben, dass sie so leise war und bleibt in der Regierung von Rot-Rot. Keine Sau braucht eine zweite SPD!

    8.) Bitte beachten, dass ich dringend an alle appellieren möchte, damit aufzuhören, Flughafen-Gegner aus anderen BIs wegen einer etwas anderen Haltung zu inhaltlichen Fragen zu verunglimpfen. Es ist weit wichtiger, eine ganz große Geschlosssenheit gegen den Flughafen zu schaffen und Zeichen und Taten des Widerstandes zu setzen; so, wie es die Wahl von Christoph Schulze und der Einzug der bvb – fw in den Landtag war. Damit eines Tages alle geschlossen ganz Brandenburg von der Unsinnigkeit eines Großflughafens BER am Standort Schönefeld überzeugen, wenn Schulze und auch die AfD ihre Versprechen wahrmachen, eine demokratische Volksbefragung in Brandenburg durchzusetzen. Dann müssen alle, alle ausschwärmen und eine Mehrheit davon überzeugen, dass der BER nicht nur ein Minderheiten-Problem ist, sondern einer positive Entwicklung für das gesamte Land im Wege steht . Und weil wir da alle dafür brauchen, dürfen wir uns nicht schon vorher in „klein-klein“ diffamiert und aufgeraucht haben. Kritik darf und soll sein und darin bestehen, das wir uns gegenseitig mit anderen Argumenten konfrontieren. Aber ein Abqualifizieren wie in Ihrem Satz:“ Man muss sich nur einmal die führenden Köpfe der Initiative gegen eine dritte Startbahn anschauen, dann weiß man, was hier gespielt wird.“ sollte man vielleicht besser wirklich unterlassen, wenn man diese Personen gar nicht kennt und mit Ihnen nie diskutiert hat.

    Man ist selbst mit seinen vorgefassten Meinungen nicht immer pe se der Beste im Denken und Handeln, Herr Muschiol. Lassen Sie doch auch andere etwas mehr gelten!

    • Jörg Blunk
      19. Oktober 2014 at 14:03

      Unter Punkt 4. schreiben Sie, Frau Zentgraf-Gerlach, in schöner Klarheit: „Die VI gegen die 3. Start- und Landebahn hat niemand anderer erfunden als Rechtsanwalt Dr. Siebeck, und zwar in Form einer Empfehlung an die Gemeinde Blankenfelde-Mahlow, die bei ihm eigentlich etwas anderes zum Untersuchen in Auftrag gegeben hatte.

      Zu den Fakten:
      Die Auftakt-Veranstaltung zu einer von „Initiator“(gem. Maz) Bürgermeister Baier(SPD) erhofften Volksinitiative fand am 8.Mai 2014 statt. Das Schreiben der Kanzlei Siebeck in Sachen 3. SLB ist allerdings schon vom 16. Juli 2013. Der „Verdienst“ von Initiator Ortwin Baier(SPD) dürfte demnach darin bestehen, eine anwaltliche Empfehlung Siebecks in eine „Volksinitiative“ umgetauft zu haben.
      Die Frage, warum er in diesem Zusammenhang jedoch – gem. seines Amtseides, Schaden von der Gemeinde abzuwenden – nicht unverzüglich im Sommer, Herbst oder Winter 2013 aktiv geworden ist – sondern sich damit ausgerechnet bis zum Wahlkampf im 2. Quartal 2014 zurückgehalten hat, bleibt bei Ihnen leider „irgendwie“ offen.

      Die Rechtsauffassung, die diese Kanzlei in ihrem Schreiben formuliert, ist selbstverständlich völlig unpolitisch. Und ob Anwalt Siebeck im Ernst davon ausgeht, dass jemals durchzusetzen, was er in diesem Fall für Recht hält, sei dahingestellt. Dass jedoch der Geschäftszweck einer Anwaltskanzlei darin besteht, Mandate zu akquirieren und Honorare zu generieren dürfte unstrittig sein – und zwar unabhängig davon, ob die Politik schlussendlich genau das tut, was man in dieser Kanzlei für rechtens hält. Denn, egal, wie die Sache ausgeht, der Anwalt gewinnt immer.

      Es ist nicht nur folgerichtig sondern auch bezeichnend, dass Ortwin Baier(SPD) in seiner Erwiderung an Peter Abend nicht etwa die Schutzgemeinschaft zitiert mit dem Ausspruch

      „Wer kämpft kann gewinnen, wer nicht kämpft hat schon verloren.“ –

      sondern den Inhaber der Kanzlei Siebeck. An dieser jahrtausende alten Weisheit hab´ich nichts auszusetzen. Irritierend finde auch aber, das sie ihren Ausgangspunkt nicht etwa im Jahrzehnte angesammelten Sachverstand der Bürgerinitiativen hat – sondern im wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb einer Anwaltskanzlei, die noch dazu eigentlich etwas ganz anderes zu untersuchen beauftragt war – wie Sie schreiben.
      Und wenn die sog. Volksinitiative dort schon ihren Ausgangspunkt hat, irritiert es außerdem, dass an dem Tag an dem die Initiative Presse wirksam vorgestellt wurde – noch nicht einmal ein fundiertes Argumentations-/Positionspapier zum Gegenstand dieser Aktion vorgelegen hat.

      Natürlich steht es jedem frei, die Schäbigkeit von Politik und Gesetzgeber auszublenden. Vor diesem Hintergrund neige ich dazu, Ferdi Breitbach zuzustimmen: Das Problem BER ist nicht mit dem Glauben an den Rechtsstaat, nicht mit kleinen, juristischen Tippel-Schritten zu lösen, bei denen immer nur einer gewinnt, die Anwaltskanzleien. Die Realitäten selbst werden wohl – anolog 1989/90 – die Dinge zu gegebener Zeit ins Rutschen bringen und eine abgewirtschaftete Parteien-Clique zum Abdanken zwingen. Doch dann wird wahrscheinlich viel mehr vom Tisch gewedelt, als nur ein BER Schönefeld.
      Was ich schon mal zu prognostizieren wage: Es wird für den einen oder anderen ungelegen kommen. Es wird zu einem Zeitpunkt passieren, zu dem niemand damit rechnet hat – weder die NSA noch ihren hiesigen Unterabteilungen. DDR-Bürger haben da einen gewissen Erfahrungsvorsprung.

  3. Magnus Muschiol
    17. Oktober 2014 at 19:26

    Ziemlich viel Redundanz, Frau Zentgraf-Gerlach. Für Sie und Frau Dorn mache ich es kurz. Der beste Weg, eine Initiative zu lähmen, ist, sich an ihre Spitze zu setzen.

    • Sigrid Zentgraf-Gerlach
      20. Oktober 2014 at 15:48

      Hallo Herr Muschiol,

      Frau Dorn stand und steht nicht an der Spitze der Volksinitiative. Sie hat damit sehr wenig zu tun, sondern es vorgezogen, sich mit anderen Dingen sehr intensiv zu beschäftigen. Und das sind die Dinge, mit denen diese Frau derzeit im Interesse der Betroffenen die Hallen füllt.

      Aber die vermeintlich Rechtgläubigen müssen eben ihre vermeintlichen Feinde, von denen sie nichts wirklich wissen, aber alles zu wissen meinen, alle in einen Topf werfen.

  4. Ferdi Breidbach
    18. Oktober 2014 at 12:23

    Lieber Herr Muschiol,
    wer den Lärm um Lärmschutz, Nachtflugverbote, gegen die 3. Piste, für Kapazitätsbeschränkungen auf 360 000 Flugbewegungen/Jahr und neue Landesplanung logisch analysiert kann nur, wie Sie, zum Ergebnis kommen:
    „Für Sie und Frau Dorn mache ich es kurz. Der beste Weg, eine Initiative zu lähmen, ist, sich an ihre Spitze zu setzen“.Also, Sie haben richtig geurteilt!
    Dabei ist unerheblich ob sie, die „Bewegten“, Geschickte oder nur Gesandte aus eigener Wichtigkeit sind. Das Ergebnis ihrer Auftritte ist entscheidend. Sie finden ausreichend dummes Publikum, dass sie auf den Leim von Hoffnungen und Illusionen führen, die glauben eine goldene Nase zu bekommen weil ihre Häuser Anspruch haben. Da gibt es nur eine kleine Hürde.Sie erreichen zu über 95% kein Recht auf Schallschutz daser in seinen Kosten mehr als 30% des Verkehrswerts ausmacht. Im Klartext. Sie bkommen das erhoffte Geld nicht als Ersatz für ihre nicht Lärm zu schützendes Häuschen. Da wird es auch in Blankenfelde Mahlow noch Tränen der Ebttäuschung geben.
    Die Hoffenden und Illusionisten, auf schöne Problemlösungen, müssen auch machtpolitisch über aufgestellte Hürden springen. Nur, als machtpolitische Komponente gegen über die beherrscher der Machtpolitik haben sie nichts auf der Pfanne.Unterschriftensammlungen sind da genau so zahnlos wie Proteste deren Forderungen und „Töne“ auf „Nebenkriegsschauplätze“, nicht aber auf die Ursache ausgerichtet sind. Machtpolitik fürchtet nur den Angriff auf ihr Ziel, den BER in Schönefeld!
    Nicht Erstaunlich, dass die „Spitze der Bewegung“ aus Niederlagen nichts lernt, immer die Musik aus dem gleichen Leierkasten spielt. Sie hat eine Mission in Auftrag oder als Selbsthilfegruppe zu erfüllen. Dabei müssen Sachkenntnis und Logik geleugnet, weg phantasiert und nicht akzeptiert werden. Das sieht dann so aus:
    – Wer das Kapazitätswachstum, besser seine Beschränkung auf 360 000 Flugbewegungen/Jahr durchsetzen will muss politische Machthürden ebenso überspringen wie zwangsläufig kommende Entscheidungen des Bundesverwaltungsgerichtes gegen Betriebsbeschränkungen. Beides hat es zur Entwicklung, etwa von FRAPORT oder München, noch nicht gegeben. Beide Flughäfen sind gewachsen: Farnkfurt von ca 100 000 Passagieren 1949 auf nun annähernd 60 Mio./ Jahr. Entsprechend die Start – und Landebahnen von 1 auf 4. München (Neu) von 1,7 Mio auf über 33 Mio. Passagiere/Jahr. Entsprechend von 1 Piste auf nun bald 3 Pisten. Für beide Flughäfen gab es immer auch Beschränkungen, als Stillegungsprämie für Bürgerproteste, die aber im Fall von Notwendigkeit zur Bedienung der Nachfrage „Schall und Rauch“ wurden.
    – Wer keine 3. Piste will, was auch noch idiotisch sein kann, der muss sagen wohin mit dem Passagierwachstum. Idiotisch, weil Fluglärm konzentriert auf 2 Pisten keine Möglichkeit der Verteilung der Flugbewegungen, mit z. B. temporärem Nutzungsverzicht einer Piste, jeweils wechselnd nach Stunden und Bedarf erlaubt, um von Fluglärm temporär zu entlasten.Idiotisch aber auch, weil es nicht möglich ist die Kapazitäten die man nicht landen lassen will, in der Luft zu lassen. Zudem würden Vorstand und Aufsichtsrat der FBB geschäftsschädigend handeln, wenn sie Wachstum zurück weisen. Das wäre dann auch Untreue gegenüber dem Eigentümer/Steuerzahler, der für den wirtschaftlichen Schaden aus Wachstumsbremsen mit Subventionen, herhalten muss.
    – Die „Spitze der Bewegung“ die heute daran bastelt, Betroffenen vor macht, dass es Lämschutz,pasiv wie aktiv gäbe, verkennt oder verschweigt, dass auch der BER für hundert Jahre am falschen Standort stehen soll. Darum wird es zu den Folgen auch 100 Jahre „Bewegungen“, besser 5. Kolonnen, und politische Lügereien geben. Das schafft tolle Wichtigkeit und politische Befassung.Es ist eben so: Wer ein Projekt nicht vom Ende her denkt bestätigt seine Dummheit.
    – Zur Logik und zum Sachurteil gehört aber auch: Wer Lärmschutz und den anderen „Kram“ gegen die Folgen des BER zum Mittelpunkt der „Bewegung“ hat betrügt mit. Er suggeriert, auch gemein, dass es einen passiven oder aktiven Lärmschutz gibt der wirklich schützt.
    Zu der Logik, dass es nur Lärmschutz gibt, wenn es einen Standort gibt der nicht in besiedeltem Gebiet liegt stehen diese „Bewegten“ nur im Lippenbekenntnis, wenn ihnen sachlich die Luft ausgeht. Auf keinen Fall wollen diese „Bewegten“ den Einsatz für das richtige Schutzziel. Sie wollen den Standort BER schön schminken und hoffen dabei auf verdummtes Volk.
    Gruß
    Ferdi Breidbach

    • Sigrid Zentgraf-Gerlach
      20. Oktober 2014 at 16:29

      Herr Breidbach,

      warum weigern Sie sich eigentlich zu verstehen, dass alle die, die sie eigentlich kritisieren als 5. oder sonst welche Kolonne bezeichnen, auf der NA-website in BIs umsoriteren, zu der sie gar nicht gehören, als „Verdummer“ darstellen oder auch noch mit anderen Prädikaten belegen, den BER am Standort Schönefeld auch nicht wollen. Und in diesem den „Standort-Nicht-wollen“ Ihnen in rein gar nichts nachstehen!

      Nur manche versuchen ihn zu unterbinden, indem sie seine Betriebsbedingungen so zu erschweren versuchen, das weder Bau noch Betrieb sich wirklich lohnen und die Politik gezwungen wird, mit der Neuplanung für einen geeigneten Standort zu beginnen. Die suchen einfach nach Hebeln für ihre und Ihre Forderungen.

      RA Baumann, der zwar mal der Anwalt Ihrer Wahl war, den Sie vielleicht aber nicht mehr so schätzen, sagte aber trotzdem einmal ganz richtig: „Wenn man einen Elefanten nicht mit einem großen Dolchstoß ( = Prozess gegen den Palnfeststellungsbeschluss) erledigen kann, dann muss es auch auf dem Weg der tausend Nadelstiche probieren.“

      Respektieren Sie doch einfach auch mal die, die es mit vielen Nadeln probieren wie z. B.: Nachtflugverbot, sehr teurer Schallschtuz, keine weiteren Betonpisten und keine Kapazitätserweiterungen. Also unter anderem auch versuchen, den BER klein zu halten und zu deckeln, damit das Dingens nicht wunschgemäß funktioniert. Mit Schön-Schminken hat das nichts zu tun.

      Sie erreichen doch mit Ihrem Empfehlungen auch nicht mehr! Sie haben der Welt nun schon zwei Jahrzehnte Ihre Ansichten und Strategien gepredigt. Nur genutzt hat`s nix! Leider! Ich hätte Ihnen – und vor allem uns! – Ihren Erfolg ja von Herzen gegönnt. Nur er ist leider, leider ausgeblieben. Und wenn es andere dann mal anders versuchen, und mit einem anderen Weg eventuell auch scheitern, dann sind die doch immer noch mit Ihnen gleichauf.

      Und wenn diese Anderen aber Erfolge vorweisen können, dass ist es doch auch schön für alle. Hauptsache, wir bekommen den BER mal an eine raumverträgliche Stelle, egal nach welcher Rezeptur das geschafft wurde. Aber so denken männliche Alpha-Tiere wie Sie mit dem Anspruch auf die alleinseligmachende Deutungshoheit ganz bestimmt nicht.

      So, und nun wage ich es, Sie mal völlig zu verärgern, indem ich hier an Sie gerichtet schreibe: Für das Behaupten eines „Zustandes des Besser-Wissens“ bedarf es keines Fleißes, nur eines sehr starken Selbstbewusstsein, das mitunter auch aus dem Hohlen schöpft. Für ein „Besser-Machen“ müssen sich viele, viele in Aktion setzen und sehr, sehr fleißig sein. Und in einer Demokratie haben die Mächtigen vor allem zu befürchten, dass viele sich aktiv von ihnen abwenden und ihrer Herrschaft und ihrem Tun den Konsens entziehen. Mit Folgen für das Wahlergebnis. Daran müssen wir arbeiten.

      Herr Muschiol, Sie kennen weder Frau Dorn noch kennen Sie mich. Sie kennen weder unsere Gemeinsamkeiten oder das, was uns unterscheidet. Sie kennen auch Markus Sprißler, roland Skalla und alle anderen nicht. Mit niemandem haben Sie je wirklich gEdanken ausgetauscht.

      Sie sind über den aktuellen Stand von Sachverhalten nicht gut informiert, aber auf der Basis der Unkenntnis von Personen und Fakten haben Sie einen Mut, Urteile zu fällen, der mir völlig abgeht.

      • Heike Saase
        20. Oktober 2014 at 18:42

        Sehr geehrte Frau Zentgaf-Gerlach,
        wenn Sie einen faulen Zahn haben, der gezogen werden muss, lassen Sie doch nicht erst mal einige Zähne drum herum ziehen, um zu sehen, ob der faule Zahn vielleicht, irgendwann, von alleine ausfällt?
        Genau so ist es mit dem BER. Er ist der faule Zahn, der sofort gezogen werden muss. Ein guter Zahnarzt wird sich niemals mit den Zähnen drumherum beschäftigen.
        Wären Bürgerinitiativen vor Jahren bereit gewesen sich mit dem BVBB zusammen zu tun und gemeinsam gegen den Standort BER vor zu gehen, dann wäre der BER jetzt Geschichte. Leider ist dies nicht geschehen.
        Stattdessen wurden über die Forderungen des BVBB nach Standortaufgabe und Neuplanung die Köpfe geschüttelt. Was in den Jahren danach erfolgte, wissen Sie. Ihre “ Nadelstiche “ haben nichts, aber auch garnichts bewirkt und es ist nicht ausgeschlossen, das dieser Zustand bleiben wird.
        Schauen Sie doch nach Frankfurt und München. Ist Ihnen das nicht Warnung genug?
        Wir haben noch die Chance GEMEINSAM den faulen Zahn zu ziehen. Für die Beschäftigung mit den Nebenzähnen ist keine Zeit mehr.
        Die Politiker und andere Verantwortlichen und der BER waren noch nie so am Boden, wie jetzt.
        Ich bin mir sicher, das alle Betroffenen noch einmal zu mobilisieren sind, wenn das Ziel einzig und alleine die Aufgabe des BER ist, denn auch sie sehen, das Ihre “ Nadelstiche “ nichts aber auch garnichts bewirkt haben und bewirken werden.
        Traurige Wahrheit ist, das Bürgerinitiativen gescheitert sind. Ein Scheitern sollte aber auch immer die Gelegenheit zum Reflektieren und Neuorientieren sein. Nichts weiter möchte NA ( ber-na.de ) erreichen : das endlich alle Bürgerinitiativen an einem Strang, mit einem Ziel kämpfen.

        • Sigrid Zentgraf-Gerlach
          22. Oktober 2014 at 17:42

          Hallo Frau Saase! Also die heutigen Zahnärzte unternehmen eine Menge, um einen schier hoffnungslosen Zahn zu retten; sogar kieferchirurgische Operationen und drumherum machen die auch ganz viel Brimborium für den Erhalt eines Zahns.

          Nein, ich bin nicht der Ansicht, dass die BIs gescheitert sind. Im Gegenteil: Die „Flugroutenschieber“ geben inzwischen zermürbt auf, und kämpfen tut „nur“ noch die bewusste Avantgarde in den BIs, die sich den Luxus der Zermürbheit gar nicht leisten kann und den faulen Zahn gerne gemeinsam ziehen würde. Das ABB sortiert sich derzeit neu, und es sieht sehr viel besser aus in den neuen Statuten-Entwürfen als ehedem.

          Bei dem „Milliardengrab-Flyer“ in seiner 180.000-Auflage war neben allen Bündnissen und dem BVBB sogar die Schutzgemeinschaft mit dabei. Frau Dorn, die man bei der NA nun gar nicht leiden mag und auf Ihrer Internetseite als die Anführerin der 5. Kolonne dargestellt wird, schafft jede Menge neue Geschlossenheit über die Bündnisse und den BVBB hinweg.

          Unser großes Problem ist doch, dass wir BIs eben nicht aus 50.000 Betroffenen bestehen, die wir auf die Straße bekommen. Die Betroffenen sind dermaßen dickfällig, dass einem die Haare zu Berge stehen. Und Ihre stehen da genau so hoch zu Berge wie meine; wir beide haben ja völlig diesselbe Frisur. Unsere Menschen in Blankenfelde-Mahlow verdrängen die BER-Folgen wie ein Krebspatient seine Diagnose. Und erst, wenn ihnen der bösartige Tumor in der Nachbarschaft richtig heftig Schmerzen bereitet, unternehmen sie vielleicht mal etwas zu ihrer Rettung. Die laufen herum mit der Haltung: „Bedrohung meines Lebens vom Flughafen? Welcher Flughafen? Niemand hat die Absicht, sich mit einem Flughafen zu beschäftigen!“

          Jetzt hatte die VDGN-Schallschutzgruppe in den Hallen ost- wie westseitig etwa 2.000 Menschen, die wegen ihrer Schallschutz-Probleme gekommen sind. Also die hatten da mal den Schmerz eines Problems an der Backe. Dann, wenn der BER eröffnet hat, sitzen sie dann alle in ihren Wohnzimmern und werden weinen, wenn sie erfassen, dass ihr altes Leben in ihren Gärten und in der frischen Luft mit Endgültigkeit vorbei sein wird. Und erst, wie sie das stört, hört es vielleicht mal auf, dass wir auf den kleinen Demos immer nur gute alte Bekannte treffen nach dem Motto: Ich treffe auf Sie und andere mit derselben Frisur!

          Frau Saase, in ganz Brandenburg sind mir nur fünf BI-Sprecher(räte) bekannt, die für den Standort sind, wenn sie von Routen verschont werden: Weltkulturerbe Potsdam, Stahndorf, Kleinmachnow, Zeuthen und Wildau. Der Rest war und ist doch für eine Neuplanung. Aber die BIs zusammen sind derzeit als Opposition viel zu klein, um die nötige Stärke auf der Straße zu demonstrieren. Wir schaffen derzeit nichts, weil es eben keine revolutionäre Stimmung gibt, in der sich viele, viele aktvieren. Und da macht uns der Baustillstand am BER schwer zu schaffen. Die Menschen leben doch so weiter vor sich hin, als wäre der BER der Hautpdarsteller in einer Gespenster-Geschichte, aber wie alle Erwachsenen wissen, gibt`s ja gar keine Gespenster.

          Nein, ich denke, bei den BIs hält inzwischen mehr zusammen als früher, auch und gerade wegen der vielgeschmähten Frau Dorn, (die im Übrigen die VI auch nicht prickelnd findet!), aber wir müssen wohl warten, bis der BER da ist und die Menschen sinnlich erfahrbar quält und dann nur noch sehr, sehr, sehr schwer weg zu bekommen ist. Und dabei gibt es kein einziges vernünftiges Argument mehr für`s Fertig-Bauen an diesem Standort. Nur: Die Politik, am wenigsten die brandenburgische, wird von der Vernunft getragen, sondern vom Streben nach Machterhaltung und Machtverwaltung. Und womit beweist sich die Macht in ihrem Wesen am besten? Dadurch, dass sie auch absurd Unvernünftiges mit Willkür durchsetzen kann. Genau das geschieht derzeit in dieser Flughafen-Region mit der besonderen Staatsform „BER-Demokratur“.

          BER-NA hat sich doch aber in einen Schmoll-Winkel zurückgezogen und schimpft über die anderen vor sich hin, weil die anderen sich nicht dem gefügig und gehorsam unterwerfen, was dort für richtig gehalten wird. Vielleicht wäre von Ihnen aus das bessere Vernetzen und der Austausch mit den anderen auch wieder mal ganz gut.

          Ich denke tatsächlich, dass wir BIs auf die revolutionäre Stimmung warten müssen, unser Filial-Netz in der gesamten Region am Leben halten sollten, uns vorbereiten
          sollten auf die Zeit des Sturms, wenn nach den Tränen im Wohnzimmer die kollektive Wut nach oben kommt.

          Aber wenn wir in der Zwischenzeit uns immer wieder regen und mit Formen der Demokratie von unten erzwingen, dass der Landtag über bestimmte Themen reden muss und sich die Regierenden beim Vorführen durch unsere Abgeordneten (bvb – fw) wieder zu allerhand entblöden, dann schwächt das den Flughafen und seine Anteilseigner-Regierungen. Jeder verlorene Schallschutz-Prozess schwächt seine Glaubwürdigkeit, beraubt ihn seiner Legitimität und schießt dieses Lug- und Trug-Konstrukt sturmreif.

          Aber: Nur weil Mitstreiter die Lage anderes einschätzen als BER-NA und eine andere Meinung zur Stratetegien haben, sind sie nicht per se schlecht und eine 5. Kolonne. Sie zu diffamieren, ihren guten Willen zu bezweifeln und sie über das Schlecht-und-unglaubwürdig-Machen zu bekämpfen, ist einfach keine wirklich gute Art der Auseinandersetzung.

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