FBB und Bürger: Ehrlicher Dialog? Veranstaltungsfolklore mit Bürgermeister statt Problemlösung für die Bürger!

4. März 2015
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Was man sich in Staatskanzlei und BER-Dialogforum vorstellt, wenn dort  beteuert wird,  es ginge darum „Dialog und nicht Krieg zu führen“ – davon können die Bürger inzwischen ein Lied – um nicht zu sagen – eine Arie, singen. Apropos Bürger, gemeint sind hier die  b e t r o f f e n e n  Bürger der Gemeinde und nicht die Bürger in der Staatskanzlei. Ein ehrlicher Dialog? Seit Jahren?

Unter dem Titel „Zuhause am Flughafen – Gemeinsam in die Zukunft“ – soll nun Bürgermeister Baier am Dienstag den 17. März 2015 um 10 Uhr im Foyer des Verwaltungsgebäudes eine Wanderausstellung des Dialogforums BER eröffnen. Das geht aus einer gestern veröffentlichten Pressemeldung der Verwaltung Blankenfelde-Mahlow, der am schwersten vom BER betroffenen Region, hervor.

Mit der Ausstellung wolle die „kommunale Familie“ der Flughafenregion über die Zusammenarbeit in den letzten acht Jahren infomieren. Es gebe eine Zukunftsperspektive für die Region und ihre Bürger, die sich „Zuhause am Flughafen wohlfühlen sollen“,

heißt es in der Ausstellungsankündigung laut einem Bericht der Maz vom 04. März 2015.

Schreiben Sie uns Ihre Meinung. Versuchen Sie, dabei sachlich zu bleiben – auch wenns schwer fällt. Und kommen Sie bitte nicht mit unerfüllbaren Forderungen wie „Rathaus zusperren! – oder: Bürgermeister Baier sofort wegen Dummheit verhaften!“.

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4 Responses to FBB und Bürger: Ehrlicher Dialog? Veranstaltungsfolklore mit Bürgermeister statt Problemlösung für die Bürger!

  1. Peter Abend
    4. März 2015 at 18:15

    Nein, der Bürgermeister ist nicht dumm, aber uns gegenüber leider nicht ehrlich!
    Er wird also eine Ausstellung eröffnen unter dem Motto: die “kommunale Familie” der Flughafenregion solle sich “Zuhause am Flughafen wohlfühlen“. Da kann man nur staunen!
    Zwischen Groß Kienitz und Waldblick, zwischen Jühnsdorf und Rotem Dudel wird bei etwa 25.000 Einwohnern unter krankmachendem Fluglärm und -dreck dank dieser Wanderausstellung und unserem Bürgermeister in der Zukunft sicher ein ungeheures „Wohlgefühl“ entstehen.
    Mein Verdacht, dass der Bürgermeister mehr im Interesse des BER und nicht für seine Bürger agiert, sehe ich nun wieder bestätigt.
    Wieviele Dialoge wurden schon geführt? Wie oft wurde uns Transparenz versprochen? Was ist aus unserem erfolgreichem Volksbegehren geworden? Wie geht man mit dem Schallschutz um?
    Ich werde also zu dieser Ausstellung erscheinen und mein Wohlgefühl deutlich zum Ausdruck bringen.
    Ich werde den Kakao nicht trinken, den man uns hier servieren will.
    Peter Abend

    • Ferdi Breidbach
      10. März 2015 at 18:41

      Lieber Herr Abend,
      volle Zustimmung und noch einen Zacken drauf. Baier, der Schutzpatron der Nationalen Front aus SPD, CDU, Linke und Grüne, hat doch mit Zustimmung eben dieser Bücklinge über Jahre die betroffenen Bürger in Mahlow und Blankenfelde hinter die Fichte geführt. Um die wahren Absichten zu vertuschen, hat er doch eine Schmierenkommödie nach der anderen, unter Beifall seiner Bücklinge aufgeführt. Die ganze Zwielichtigkeit lief immer unter der Überschrift: Ich bin gegen … weil ich dafür bin. Darum sind Geduld und Leidensfähigkeit der Betroffenen auch noch ein Beitrag zum Elend, das sie „Lärm geschützt“ erst in vollem Umfang auf den Weg der Wahrheit führt, wenn der BER mit 360 000 Flugbewegungen/Jahr wirklich in Betrieb gehen sollte.
      Ferdi Breidbach

      • Daniel
        16. März 2015 at 09:28

        Leider haben sie Recht.

  2. DAniel
    16. März 2015 at 09:27

    Das ist schon dreist was einem hier verkauft werden soll. Von Fluglärm natürlich keine Rede, von Betrug beim stellen von Mindest-Minischallschutz schon gar nicht. Rausgehen ist ein tabu, lieber Flughafen – so sieht es aus. Kinder und Erwachsene werden verlärmt und verkerosint. Wo kann ich mich denn da wohlfühlen!!!???

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