BER: Gemeindeverwaltung und Bürger in einem Boot, aber nicht im selben

31. Mai 2015
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Fragen könnte man sich bei diesem Bürger (siehe unten) durchaus, für welche Partei er denn eigentlich in den letzten beiden Jahrzehnten seine Stimme in der Wahlurne „beerdigt“ hat. Doch unabhängig davon, Bürgermeister Baier und seine Stellvertreterin, M. Dzikowski, waren in der Vergangenheit immer sehr kreativ, wenn es darum ging, kritische Bürger mundtot zu machen, den radikalen BER-Widerstand des BVBB zu bekämpfen oder die Aktivitäten des Flughafen-Ausschuss in der Gemeindevertretung, wo immer es ging, zu unterlaufen.
Auch wenn es beispielsweise darum ging, BBB-TV oder der CDU-Landtagsabgeordneten Saskia Ludwig, den Zutritt zu einer Schule zu verwehren, um gegebenenfalls öffentlich und kritisch über die „Schüler-freundliche“ Arbeit der Gemeindeverwaltung in Sachen Einbau „Schallschutz-Billig-Lüfter“ zu berichten – wussten die Baier, Dzikowski & Co. sehr gut, was die Glocke geschlagen hat und worin das Gebot der Stunde besteht.
Gar nicht zu reden von einem Thomas Bachmann (ehem. Geschäftsführer der WOBAB), der sich „erdreistete“, Landtagsabgeordnete nach Blankenfelde einzuladen und ihnen sein Konzept einer Musterwohnung (gem. Energiesparverordnung und Stand der Technik) vorzustellen. Ihn unter Vorwänden kalt zu stellen, hat die Verwaltung im Schulterschluss mit den Fraktionen der Linken, Grünen, CDU, SPD weder Mühe noch Kreativität gescheut.

Eine Kreativität, die anno 2015 nur schmerzlich vermissen kann, wer in den vergangenen Jahren „mit dem Klammerbeutel gepudert“ war im Hinblick auf das Agieren der Gemeindeverwaltung von Blankenfelde-Mahlow, der am schwersten betroffenen Gemeinde im Flughafen-Umland.  Nein, in dieser Sache ist man weder kreativ noch zuständig. Da, lieber Bürger, musst du dich schon selber kümmern – so der Tenor der unten stehenden Antwort. Apropos „kümmern“ – auch von der selbst ernannten „Kümmerer-Partei“ (LINKE) ist folgerichtig weit und breit nichts zu sehen und zu hören. Die „kümmern“ sich derweil lieber mit EsPeDe, Grünen, CDU kreativ um die „Ausweisung“ neuer Wohngebiete (dazu demnächst mehr) –  statt um einen einstimmig gefaßten Absiedlungsbeschluss der Gemeindevertretung Blankenfelde. (siehe Seite 2 , Rede B.H. Demo Fluglärm 27.11.2010)

Die nachstehende Reaktion der Verwaltung auf eine Bürger-Anfrage von April 20015 brachte klaerwerk-Leser F. Breidbach wie folgt auf den Punkt:

„Die Antworten dieser Frau Dzikowski sind an Unvermögen und Dreistigkeit nicht zu überbieten. Wenn die Bürger dieser Gemeinde nicht mit einem Klammersack gepudert wären, dann würde diese dumme und unverschämte Dame das Territorium von Blankenfelde-Mahlow nie mehr betreten. Sie praktiziert schon seit Jahren gegen die Bürger, die sie bezahlen, eine Unsensibilität, die ungestraft von der Mehrheit der Gemeindevertreter hingenommen wurde. Meine Hoffnung, dass diese Gemeindevertreter mit ihrem Bürgermeistern vom Hofe gejagt werden, wird sich leider nicht erfüllen.“

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Antwort der stellvertretenden Bürgermeisterin auf Anfragen eines Bürgers in der Gemeindevertretersitzung am 29 April 2015_Seite_1

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Antwort der stellvertretenden Bürgermeisterin auf Anfragen eines Bürgers in der Gemeindevertretersitzung am 29 April 2015_Seite_2______________________________________________________________________________________________

Antwort der stellvertretenden Bürgermeisterin auf Anfragen eines Bürgers in der Gemeindevertretersitzung am 29 April 2015_Seite_3

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2 Responses to BER: Gemeindeverwaltung und Bürger in einem Boot, aber nicht im selben

  1. tut nichts zur Sache
    17. Juli 2015 at 12:19

    wir sitzen alle in einem Boot

    nur:

    die Einen Rudern, die Anderen Angeln….

    • Andrea Hollstein
      17. Juli 2015 at 12:56

      Wer ist jetzt wer? ;o)

      Ich würde noch ergänzen: die, die rudern, rudern nicht in eine Richtung.

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