VDGN und BVBB: Recht auf Lärmschutz durchsetzen – Vorbereitung Schallschutz-Musterverfahren

9. Juli 2015
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Mit annährend 300 Teilnehmern war die Radeland-Halle zu der Veranstaltung in Eichwalde am 06. Juli bis auf den letzten Platz gefüllt.
VDGN-Präsident Ohm tat gleich zu Beginn seine Freude darüber kund, dass man als VDGN hier zusammen mit dem BVBB auftritt: „Eine Zusammenarbeit mit Ferdi Breidbach hat es damals nicht gegeben, das haben wir abgelehnt. Mit der Wahl von Frau Dorn haben wir beschlossen, jetzt rücken wir wieder etwas näher zusammen.“ Merk-würdig, hätte es sich nicht gelohnt, dazu etwas konkreter zu werden, statt es bei diesem pauschalen Eingangsstatement zu belassen. Wir wollen doch alle etwas aus der „schlimmen“ Vergangenheit lernen, oder? Zumal es viele geben dürfte, die das – wie ich – anders sehen. Für die Ferdi  Breidbach als der bislang konsequenteste und kompromißloseste Vereinsvorsitzende und Streiter für Bürgerinteressen gilt. Weder handzahm noch weichgespült. Christine Dorn redet nach eigenem Bekunden mit jedem auf den Chefetagen von Politik und Wirtschaft und ist nach allen Seiten offen. Eine Vereinsvorsitzende, die nach allen Seiten offen ist, ist nicht ganz dicht – kommt es da prompt von nicht wenigen Schallschutzbetroffene. Doch wie auch immer – am Ende des Tages wird sie liefern müssen.
Lesen Sie hier dazu bitte einen Bericht des „Schulzendorfers“.

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11 Responses to VDGN und BVBB: Recht auf Lärmschutz durchsetzen – Vorbereitung Schallschutz-Musterverfahren

  1. Heike Saase
    10. Juli 2015 at 10:49

    Wer eine Zusammenarbeit mit Ferdi Breidbach ablehnt, mal abgesehen davon, das das so nicht stimmt, aber dazu wird Ferdi Breidbach bestimmt noch etwas sagen, hat Angst davor zu siegen. Was Ferdi Breidbach und Astrid Bothe über ein Jahrzehnt lang für alle Betroffenen geleistet haben, sollte niemand schmälern, der absolut nichts vor zuweisen hat. Herr Breidbach hat täglich 6-8 Stunden seiner Freizeit geopfert. Immer mit positiven Ergebnissen für die Betroffenen. Wären Herr Breidbach und Frau Bothe heute noch an der Spitze des BVBB , gäbe es den BER nicht mehr.
    Frau Dorn hat bis vor zwei Jahren den BVBB abgelehnt und bekämpft. Ich frage mich ernsthaft , was will Sie jetzt mit dem BVBB ? Aber das ist ein Thema, das hat der Vorstand nach der Bothe/ Breidbach Ära zu verantworten. Hat jemand, der mit Allen redet ein Ziel vor Augen? Will er ein Ziel durchsetzen? Also, wenn ich mit Allen rede, dann befinde ich mich auf einer Party und mache ergebnisoffenen Smalltalk .
    Nur wenige Wochen vor dem Ende der Ära Bothe/ Breidbach, gab es die letzte Großdemo mit 6000 Teilnehmern. Es wurde durchgesetzt, das im Flughafen demonstriert werden darf – das gilt übrigens heute noch und schreit förmlich danach, das von diesem demokratischen Mittell reger Gebrauch gemacht wird.
    Welchen Zustand im Kampf gegen den BER haben wir heute Dank der jetzigen Bürgerinitiativen? Die Betroffenen werden einer nicht enden wollenden Flut von Unterschriften Sammlungen ausgesetzt, bis bisher nichts gebracht haben und nichts bringen werden. Da kann man ruhig mal über den Tellerrand schauen und sich fragen, warum es hier etwas bringen soll, wenn die Frankfurter und Müncher das schon, ohne Ergebnisse , über Jahrzehnte versuchen.
    In der Presse mehren sich die Stimmen, endlich, nach einem neuen Standort. Sei es der namhafte Architekt Dreyer oder Frau Dr. Saskia Ludwig, als CDU Politikerin. Es wäre jetzt die Pflicht von Frau Dorn als Vorsitzende des immer noch größten Vereins gegen den BER diese zu unterstützen und bei den anderen BI’s um Unterstützung zu werben. Das sind die Leute, die den BER kippen können. Ich habe aber die starke Vermutung, das immer noch für Schallschutz und gegen eine dritte Startbahn “ gekämpft “ wird, wenn sich Sperenberg schon im Bau befindet.
    Auch Frau Dorn und Herrn Ohm wird man einmal an ihren Leistungen im Kampf gegen den falschen Standort BER messen. In zehn Jahren können wir ja ein Fazit ziehen. Bis dahin wünsche ich Beiden viel Glück beim durchsetzen ihrer Schallschutzvorstellungen. Das können sie wahrlich brauchen.

    • tut nichts zur Sache
      10. Juli 2015 at 11:32

      Geschickter Schachzug, Beier-„nahe“ im Gegepol zu postieren…….

      • tut nichts zur Sache
        10. Juli 2015 at 12:36

        Sorry Baier wird ja mit AAAAAAAAAAAAA wie aua geschrieben

  2. Andrea Hollstein
    10. Juli 2015 at 12:28

    Unsere Landesregierung wird unsere Interessen weiterhin „so gut“ vertreten wie bisher. Sie werden sich „bemühen“, aber gegen den Bund und Berlin kommt man eben nicht an. Wir werden es beim nächsten Volksbegehren wieder hautnah erleben dürfen, auch wenn einige Politiker jetzt dieses – für mich – aussichtslose Dilemma für die eigene Profilierung nutzen.

    Ich glaube, es ist faktisch egal, wer im BVBB den Vorsitz hat. Scheitern wird er/sie trotzdem an den 3 BER-Weisen: Rot-Rot Bbg, Berlin und Bund. Es ist nur sicher einfacher mit Frau Dorn umzugehen, als mit den weniger diplomatischen Herren Breidbach und Stefke. Nur gehört Diplomatie hier nicht her … Ich möchte Frau Dorns Fähigkeiten hier nicht in Frage stellen, denn es steht mir nicht zu und ich kann mir auch kein Urteil erlauben, aber es dürfte für Brettschneider, Schneider & Co. entspannter sein, Frau Dorn auflaufen zu lassen als die bisherigen Vorsitzenden. Aber ich wünsche ihr Kraft, Geduld und gutes Gelingen.

    • tut nichts zur Sache
      10. Juli 2015 at 12:45

      ja „so gut…wie“ ist aber nun mal einfach nicht gut und was die Floskel „er hat sich ständig bemüht“ in einer Beurteilung heißt, wissen wir ja alle. Und nicht mal dieses Zeugnis könnte man unseren Darstellern geben. Ich würde eher sagen „Thema verfehlt, sechs, setzen“

  3. Ferdi Breidbach
    10. Juli 2015 at 17:23

    Ohmsche Probleme mit der Wahrheit und Dornsche Probleme mit der Vergangenheit
    Wiederholt, zuletzt auf dieser Veranstaltung, in Eichwalde, versucht dieser VDGN Ohm Ferdi Breidbach durch Falschbehauptungen zu diffamieren, zu verleumden. Ohne Beweis behauptet er wahrheitswidrig, dass in der Vergangenheit eine Zusammenarbeit zwischen BVBB und VDGN an Breidbach gescheitert sei. Richtig und wahr ist:
    1. Es hat zwischen 2002 und 2004 (Zeitraum nach Erinnerung), auf Initiative des BVBB, zwei Gespräche in den Räumen des VDGN gegeben um Möglichkeiten einer Zusammenarbeit gegen den BER – Standort Schönefeld auszuloten. An diesen Gesprächen war ich beteiligt. Diese Gespräche nach Prüfung durch den BVBB Vorstand als gescheitert bewertet.
    2. Der VDGN verlangte, im Ergebnis der Gespräche, wenigstens 150 bis 200 Mitglieder die der BVBB aus seiner Mitgliedschaft für den VDGN werben sollte.
    3. Vorstand, Beirat und auch Mitglieder haben dieses Ansinnen des VDGN als unverschämt zurückgewiesen weil der BVBB kein Werbeclub für den VDGN sein wollte. Es bestand die einmütige Auffassung, dass der VDGN in seiner Verpflichtung gegenüber seinen, von den Folgen des Fluglärm betroffen Mitgliedern, eine eigenständige Verpflichtung zur Unterstützung seiner Mitglieder hat. Dies wurde dem VDGN schriftlich mitgeteilt.
    4. Ohm muss zur Kenntnis nehmen, dass kein Vorsitzender des BVBB nach Satzung und demokratischer Verfassung selbstgefällig die Entscheidung zu einer Ablehnung einer Zusammenarbeit mit dem VDGN treffen kann und darf.
    5. Die neue BVBB Vorsitzende, Dorn, war bei diesem Diffamierungsversuch durch Ohm anwesend. Nach Berichterstattung, auch im „Eichwalder Boten“ hat sie Ohm nicht auf die Fakten hingewiesen die belegen, dass Ohm versucht zu verleumden. Es war schäbig, dass sie Ohm nicht wenigstens darauf hingewiesen hat, dass Breidbach diese Entscheidung nicht eigenständig treffen konnte und nicht getroffen hat.
    6. Frau Dorn ist nun gefordert die beim BVBB vorliegenden Akten, falls keine Säuberung statt gefunden hat, zu studieren um Ohm und andere die ähnliches behaupten, aufzuklären. Tut sie dies nicht, distanziert sie sich nicht von Ohm, dann will auch sie verleumden.
    7. Falls Herr Ohm seine wahrheitswidrigen Behauptungen weiter öffentlich macht werde ich Wege einschlagen die ihn vor Gericht beweispflichtig machen
    Es ist schon ein Stück aus dem Tollhaus wie sich Frau Dorn und Ohm, bei ihrer Vergangenheit, nun als Lärmschutzpropheten ins Zeug legen. Nicht bekannt ist ob sie den Betroffenen dabei die Wahrheit sagen. Prinzipiell gibt es gegen Fluglärm bekanntlich keinen Lärmschutz. Die vorgesehenen „Sch(m)utzmaßnahmen“ sind eine Verschlimmbesserung bei unmenschlichen Wohnverhältnissen in Innenräumen der Immobilien. Die Häuser die wegen der Kostenüberschreitung der anfallenden Lärmschutzkosten, von 30% der willkürlich ermittelten Immobilienwerte, nur noch „entschädigt“ werden bekommen überhaupt keinen Lärmschutz. Mit dieser Regelung haben sie aber die Bestätigung, dass sie in einer Schrottimmobilie leben. So wie sich die Lärmschutzpleite entwickelt werden sicher 50% der Betroffenen mit einer Entschädigung abgefertigt. Sie dürfen sich dann einmalig über einen Batzen Geld freuen und dann verdrängen, das sie und ihre Erben da leben sollen wo nur Menschen leben können die für einen wirtschaftlichen Zweck durch SPD, CDU, Grüne, Linke, geopfert werden.
    Wer Frau Dorn, Herr Ohm, kümmert sich um die Zukunft von wenigstens 4 Generationen der Kinder die mit Lärmschutz in Horten, KITAS und Schulen beglückt werden?
    Wahr an der Vergangenheit von Frau Dorn und VDGN ist, dass sie profiliert nie die Ursache des Fluglärms, den Standort bekämpft haben. Warum auch immer, ist Frau Dorn erst 2 Jahre Mitglied im herunter gewirtschafteten, an Mitgliederverlusten leidendem BVBB. Wahr ist auch, dass Lärmschutzmaßnahmen immer auch Standortsicherung sind weil „lärmgeschützte“ Eigentümer von Immobilien im Kampf gegen den Standort in der Regel ausfallen. Wahr ist auch: Wer Lärmschutz will kann sich mit Lärmschutz nur vom Fluglärm befreien, wenn er den Standort gleichzeitig bekämpft. Wer aber, wenn es BVBB und VDGN wirklich ernst meinen, den Fluglärm weg haben wollen, dann müssen sie SPD, CDU, Linke und Grüne bekämpfen die in verfassungswidriger Absicht Menschen durch Fluglärm krank machen. Also, mal sehen ob BVBB und VDGN schäbige Methoden aufgeben auch mich zu diffamieren, den Betroffenen die ganze Wahrheit über ihre Zukunft oder Problemlösung sagen. Im übrigen sei daran erinnert, dass es mit dem von mir für den BVBB entwickelten Konzept „Zentralflughafen für Deutschland“ eine machbare Alternative gegen Fluglärm gibt und jetzt auch potentere Investoren in die Richtung diese Konzeptes Vorschläge machen um in Sperenberg einen zukunftsfähigen BER zu bekommen. Mit dieser Alternative haben aber Frau Dorn, wohl ebenso wie der VDGN ihre Schwierigkeiten. Da ist Lärmschutzaktionismus dann eine schöne Ablenkung von der Vergangenheit.
    Ferdi Breidbach

    • Christine Dorn
      13. Juli 2015 at 09:39

      Hinweise aber auch Kritik unserer Vorgänger sind sowohl für mich als neue BVBB-Vorsitzende, als auch für den Vorstand immer wichtige Anregungen für unsere Arbeit. Die obigen Ausführungen im „Schulzendorfer“ werden jedoch so nicht geteilt.
      Da ich seit 2007 in der AG Lärmschutz des VDGN mit Professor Geske und Peter Ohm (ab 2009) und auch anderen BVBB-Mitgliedern in dieser AG gut zusammenarbeite, weiß ich, dass eine auch nach außen hin sichtbare gute Zusammenarbeit zwischen dem VDGN und dem BVBB seit Jahren angestrebt wurde. Was an der Basis an Zusammenarbeit bereits jahrelang gut funktionierte, ist auf Spitzenebene in der Vergangenheit unbestreitbar nicht gelungen. Das hat sich nun geändert und wird von beiden Seiten begrüßt.
      Welche Umstände zum Scheitern von Gesprächen vor mehr als 10 Jahren geführt haben, hat für die heutige Arbeit des BVBB wenig Bedeutung, da die damals angestrebte Zusammenarbeit heute Wirklichkeit ist.

      Den heute Aktiven im BVBB kann niemand zum Vorwurf machen, dass sie noch nicht geschafft haben, was trotz aller Anstrengungen und allem Engagement in der Vergangenheit leider auch nicht gelungen ist, nämlich den unmenschlichen Standort zu verhindern.
      Es ist wenig hilfreich und angemessen, alles und jedes als unnütz und falsch zu bewerten, mit dem der BVBB versucht, sich gegen Rechtsbrüche, Umweltvergehen und massive Beeinträchtigungen von Gesundheit und Lebensqualität zu wehren.
      Die Satzung des BVBB stellt die Reduzierung, Minimierung bzw. Verhinderung von Belastungen und Gefahren für Mensch und Natur in den Vordergrund seiner Arbeit.
      Insofern wird die gute und auch öffentlichkeitswirksame Arbeit zum Thema Schallschutz von den Mitgliedern und Betroffenen vom BVBB erwartet und auch dankbar honoriert, denn den Allermeisten ist es nicht möglich einfach wegzuziehen, falls der BER tätsächlich irgendwann in Betrieb gehen sollte.
      Dass dies aber keineswegs das einzige Arbeitsfeld des BVBB ist, ergibt sich nicht nur aus der Satzung sondern auch aus der Tatsache, dass der BVBB ein Umweltverein ist.
      Auch Dank der guten Arbeit vorheriger Vorstände ist der BVBB solide wirtschaftlich aufgestellt und erfreut sich einer seit Jahren kontinuierlich starken Mitgliedschaft, um diese vielfältigen Aufgaben zum Schutz und Wohl von Mensch und Umwelt anpacken zu können.
      Der BVBB sucht im Bündnis mit anderen Bürgerinitiativen auch weiterhin unbeirrt nach Lösungen, die den Geburtsfehler des BER – den falschen Standort – wirksam beheben können. Jeder, der bereit und in der Lage ist wirksam und zielorientiert mitzuhelfen, ist dazu herzlich eingeladen. Denn letztlich wollen wir alle nicht mit unserer Gesundheit und der nachfolgender Generationen politische Fehlentscheidungen begleichen müssen.
      Christine Dorn
      BVBB-Vorsitzende

      • Horst Berger
        17. Juli 2015 at 18:55

        Es geht um die Wahrheit Frau Dorn, nicht um Verdrehung und Leugnung der Wahrheit

        Die Antwort von Frau Dorn (13. Juli 2015) auf die Richtigstellung von Unwahrheiten durch Ferdi Breidbach (10.Juli2015) die verleumderisch u. a. H. Ohm (VDGN) verbreitet ist keine Antwort. Mit Wortgeklingel drückt Sie sich zu zugeben, dass H. Ohm VDGN über die Ohmsche Lüge nach der Ferdi Breidbach eine Zusammenarbeit mit dem VDGN unmöglich gemacht hat. Sie verbreitet dann eine weitere Unwahrheit: „Da ich seit 2007 in der AG Lärmschutz des VDGN mit Professor Geske und Peter Ohm (ab 2009) und auch anderen BVBB-Mitgliedern in dieser AG gut zusammenarbeite, weiß ich, dass eine auch nach außen hin sichtbare gute Zusammenarbeit zwischen dem VDGN und dem BVBB seit Jahren angestrebt wurde. Was an der Basis an Zusammenarbeit bereits jahrelang gut funktionierte, ist auf Spitzenebene in der Vergangenheit unbestreitbar nicht gelungen. Das hat sich nun geändert und wird von beiden Seiten begrüßt.
        Welche Umstände zum Scheitern von Gesprächen vor mehr als 10 Jahren geführt haben, hat für die heutige Arbeit des BVBB wenig Bedeutung, da die damals angestrebte Zusammenarbeit heute Wirklichkeit ist“. Wie Frau Dorn heute erklären kann, dass Mitglieder des BVBB und Sie seit Jahren eine Zusammenarbeit zwischen BVBB und VDGN angestrebt haben, dies aber auf der „Spitzenebene“ nicht gelang, lese, höre ich jetzt zum ersten mal. Langjährig war ich im BVBB Vorstand für Lärmschutzfragen mit zuständig. Nie wurde mir bekannt, dass es BVBB Mitglieder gab oder Frau Dorn anstrebte überhaupt mit dem BVBB zusammen zuarbeiten. Wahr ist, dass dem Vorstand des BVBB kein Mitglied bekannt wurde, dass für eine Zusammenarbeit mit dem VDGN plädierte. Mir war allerdings bekannt, dass Frau Dorn nicht Mitglied im BVBB war und sich auch nicht zu Zielen und zur Arbeit des BVBB bekannte.
        Heute, so baut sie eine Schutzbehauptung auf, wäre es für die „heutige Arbeit des BVBB wenig“ an Bedeutung warum in der Vergangenheit Gespräche zwischen BVBB und VDGN gescheitert seien. Richtig, nur warum lässt sie dann widerspruchslos zu, dass diese Vergangenheit in ihrem bei sein von H. Ohm VDGN u. a. genutzt wird um Ferdi Breidbach zu verleumden? Das ist nicht in Ordnung! Ihr Vorgänger M. Stefke ist da anderer Meinung: „Gegen eine Richtigstellung in Bezug auf die Zusammenarbeit BVBB/VDGN habe ich nichts einzuwenden. Ich habe mich da auch sehr über die Herrn Ohm in der Zeitung zugeschriebenen Äußerungen gewundert und diesbezüglich eine teils andere Erinnerung an vergangene Zeiten“ so kommentierte er die von Ferdi Breidbach aufgedeckte Unwahrheit.
        Die Unterstellungen nach denen ausgerechnet Frau Dorn, nach zweijähriger Mitgliedschaft im BVBB entdeckt hat, dass der BVBB nun seine Aktivitäten gegen Rechtsbrüche, Umweltvergehen, die massive Beeinträchtigung von Gesundheit und Lebensqualität richtet, was so auch in der Satzung stünde, zeigt ihre Unkenntnis über die Arbeit des BVBB auch zu der Zeit als sie Abseits stand. Im Kampf gegen Rechtsbrüche ist der BVBB, nichts schuldig geblieben. Wo Frau Dorn haben sie eigentlich geklagt, sich an Klagen beteiligt? Da ist herausragend die Klage, mit 3600 BVBB Mitglieder, vor dem Bundesverwaltungsgericht, gegen den Planfeststellungsbeschluss, die Spitze. Darum zu Ihrer Schreiberei diese Antwort: Entweder sie haben die Vergangenheit des BVBB nie verstanden oder haben bewußt dagegen Stellung bezogen, nur Unwahrheiten helfen da auch nicht weiter. Bis vor drei Jahren war die Arbeit des BVBB ebenso alternativlos wie das verfolgte strategische Konzept für das Astrid Bothe und Ferdi Breidbach als Ihre Vorgänger verantwortlich waren. Im übrigen haben Sie sich, siehe Satzung VuV, am Kampf gegen den Standort erst beteiligt als Sie merkten, dass sich der Wind bei allen BIs in diese Richtung drehte. Für Schallschutz hat dazu der BVBB schon gearbeitet als Sie und der VDGN die Probleme noch nicht aktiv angegangen sind.
        Horst Berger

    • Magnus Muschiol
      14. Juli 2015 at 21:16

      Lieber Herr Breidbach, es liegt nahe, hier das Ohmsche Gesetz anzuwenden. Manchmal hilft die Wissenschaft. Widerstand ist gleich Spannung durch Stromstärke. Anders ausgedrückt, um Widerstand zu erzeugen, muss man eine möglichst hohe Spannung aufbauen, und keine Langeweile. Ist der Stromfluss an Allgemeinplätzen groß, sinkt der Widerstand. Die bekannte Grafik dazu heißt Idiotendreieck. Eigentlich sollte die gegenwärtige Führung des BVBB das verstehen. Es ist ja so einfach.

  4. Matthias Stefke
    11. Juli 2015 at 10:13

    Gegen eine Richtigstellung in Bezug auf die Zusammenarbeit BVBB/VDGN habe ich nichts einzuwenden.
    Ich habe mich da auch sehr über die Herrn Ohm in der Zeitung zugeschriebenen Äußerungen gewundert und diesbezüglich eine teils andere Erinnerung an vergangene Zeiten.

    Allerdings verwehre ich mich in aller Entschiedenheit gegen die in diesem Beitrag aufgestellte Behauptung „…herunter gewirtschafteten, an Mitgliederverlusten leidendem BVBB. …“

    Der Verein wurde finanziell bestens aufgestellt nach satzungsgemäßen demokratischen Wahlen an den neugewählten Vorstand übergeben.

    Die Mitgliederzahlen sind konstant, Abgänge bewegen sich im Bereich dessen, wie sie alle gesellschaftlichen Gruppierungen wie Gewerkschaften, Vereine, Kirchen, Parteien etc. zu verzeichnen haben!

  5. Christine Dorn
    13. Juli 2015 at 20:19

    Lieber Herr Blunk, nach dem Wunsch des BVBB-Vorstandes habe ich heute Vormittag hier einen Kommentar abgeschickt. Ich gehe derzeit von einem Versehen aus, dass die Freischaltung nicht erfolgte. Falls ich Ihre Netiquette verletzt haben sollte, lassen Sie es mich bitte wissen. Hier also noch einmal:

    Hinweise aber auch Kritik unserer Vorgänger sind sowohl für mich als neue BVBB-Vorsitzende, als auch für den Vorstand immer wichtige Anregungen für unsere Arbeit. Die obigen Ausführungen im „Schulzendorfer“ werden jedoch so nicht geteilt.
    Da ich seit 2007 in der AG Lärmschutz des VDGN mit Professor Geske und Peter Ohm (ab 2009) und auch anderen BVBB-Mitgliedern in dieser AG gut zusammenarbeite, weiß ich, dass eine auch nach außen hin sichtbare gute Zusammenarbeit zwischen dem VDGN und dem BVBB seit Jahren angestrebt wurde. Was an der Basis an Zusammenarbeit bereits jahrelang gut funktionierte, ist auf Spitzenebene in der Vergangenheit unbestreitbar nicht gelungen. Das hat sich nun geändert und wird von beiden Seiten begrüßt.
    Welche Umstände zum Scheitern von Gesprächen vor mehr als 10 Jahren geführt haben, hat für die heutige Arbeit des BVBB wenig Bedeutung, da die damals angestrebte Zusammenarbeit heute Wirklichkeit ist.

    Den heute Aktiven im BVBB kann niemand zum Vorwurf machen, dass sie noch nicht geschafft haben, was trotz aller Anstrengungen und allem Engagement in der Vergangenheit leider auch nicht gelungen ist, nämlich den unmenschlichen Standort zu verhindern.
    Es ist wenig hilfreich und angemessen, alles und jedes als unnütz und falsch zu bewerten, mit dem der BVBB versucht, sich gegen Rechtsbrüche, Umweltvergehen und massive Beeinträchtigungen von Gesundheit und Lebensqualität zu wehren.
    Die Satzung des BVBB stellt die Reduzierung, Minimierung bzw. Verhinderung von Belastungen und Gefahren für Mensch und Natur in den Vordergrund seiner Arbeit.
    Insofern wird die gute und auch öffentlichkeitswirksame Arbeit zum Thema Schallschutz von den Mitgliedern und Betroffenen vom BVBB erwartet und auch dankbar honoriert, denn den Allermeisten ist es nicht möglich einfach wegzuziehen, falls der BER tätsächlich irgendwann in Betrieb gehen sollte.
    Dass dies aber keineswegs das einzige Arbeitsfeld des BVBB ist, ergibt sich nicht nur aus der Satzung sondern auch aus der Tatsache, dass der BVBB ein Umweltverein ist.
    Auch Dank der guten Arbeit vorheriger Vorstände ist der BVBB solide wirtschaftlich aufgestellt und erfreut sich einer seit Jahren kontinuierlich starken Mitgliedschaft, um diese vielfältigen Aufgaben zum Schutz und Wohl von Mensch und Umwelt anpacken zu können.

    Der BVBB sucht im Bündnis mit anderen Bürgerinitiativen auch weiterhin unbeirrt nach Lösungen, die den Geburtsfehler des BER – den falschen Standort – wirksam beheben können. Jeder, der bereit und in der Lage ist wirksam und zielorientiert mitzuhelfen, ist dazu herzlich eingeladen. Denn letztlich wollen wir alle nicht mit unserer Gesundheit und der nachfolgender Generationen politische Fehlentscheidungen begleichen müssen.
    Christine Dorn
    BVBB-Vorsitzende

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