Sumpfblüten-Biotop: Anonyme Vorwürfe gegen Thomas Bachmann haben sich nicht bestätigt

10. November 2015
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In Ihrer Ausgabe vom 04.11.2015 berichtete die Maz, dass sich   a n o n y m e   Vorwürfe hinsichtlich wettbewerbswidriger Absprachen gegen den ehemaligen Geschäftsführer der Wobab, Thomas Bachmann, nicht bestätigt haben und die Ermittlungen inzwischen eingestellt wurden.
Die Bilanz des Wirkens von Bürgermeister-Darsteller Ortwin B. in dieser Kommune hat viel Unappetitliches aufzuweisen.  Mit dieser Maz-Meldung jedoch dürfte eines der schmutzigsten Kapitel in der „Amtszeit“ Baiers seinen Abschluss gefunden haben. Orchestriert wurde dieses Kapitel von Musterdemokraten wie Kalinka (Grüne), Scharp (damals Linksfraktionsvorsitzender, heute Gemeindevorsteher), Heidrun Nobis (Linke),  Grassmann (EsPeDe), Hellberg (EsPeDe), Schüler (EsPeDE) etc.. Und wenn sie nicht gestorben sind, dann wählt man sie noch heute.

Apropos Schüler – richtig, genau der Schüler, der den Gemeindevertretern und Bürgern in der Sitzung am. 24. September diesen Jahres die schöne Welt der Moral erklärte, insbesondere mit Blick auf Dr. Hahn (damals AfD) – er jedenfalls diskutiere nicht in Richtung Abwehrdebatten hinsichtlich Flüchtlinge. Außerdem, hier wurde bisher nicht gefragt, wie sich die Flüchtlinge fühlen, meinte Schüler. So weit, so gut. Doch hier ist nachzuhaken: Hat der gleiche Herr Schüler eigentlich damals gefragt, wie sich Thomas Bachmann fühlt? Wie sich die Mieter fühlen, die 800 Unterschriften für Thomas Bachmann gesammelt haben?
Zur Erhellung ein Zitat aus November 2013 im Zusammenhang mit der Debatte zur Abwahl des kriminellen Baudezernenten Sonntag als stellvertretener Bürgermeister

„Herrn Schüler war es wichtig, noch mal an Jens Schlösser Begründung anzuknüpfen. Wenn dieser von einem Betrugs-Kartell rede, in das Sonntag verstrickt sei, von beschädigtem Ansehen usw. – dann würde er damit bedauerlicherweise die Sach-Ebene verlassen und sich auf die Ebene der politischen Moral begeben. Und politische Moral könne leider immer nur sehr subjektiv bewertet werden.“

Spezialdemokrat Schüler – drei Mal im Einsatz an der Moral-Front – in Sachen Thomas Bachmann, Baudezernent Sonntag und Flüchtlinge. Doch das nur am Rande, denn klaerwerk-leser wissen inzwischen längst, dass es Menschen gibt, deren Hirntod über Jahrzehnte medizinisch unauffällig bleibt.

Rekapitulieren wir.
Am 23. Januar 2014 hieß es in der Maz, erste Untersuchungen in Zusammenhang mit der Wobab-Auftragsvergabe an eine private Firma hätte es bereits in 2013 gegeben. Und im Januar 2014 hat sich der Verdacht gegen Bachmann dann  so weit erhärtet, dass die Staaatsanwaltschaft Ermittlungen gegen ihn aufnahm und besagter ANONYMUS endlich die Maz einschalten konnte. Denn wer noch, außer dem anonymen Anzeigenerstatter selbst, konnte Interesse daran haben, dass die Maz im Januar 2014 bei der Staatsanwaltschaft  „n a c h f r a g t“.
klaerwerk hat den daraufhin erschienenen Maz-Bericht seinerzeit unter der Überschrift „Anonym: Termingerechte Enthüllung“ ausführlich kommentiert.

Fazit:
Baier hat mittels einer willfährigen Mehrheit (SPD, Linke; CDU, Grüne) verhindert, dass der Geschäftsführervertrag von Thomas Bachmann verlängert wird. Getreu dem rheinischen Politikmuster „Ist es ein guter Mann, sägen wir ihn ab.“  Doch Qualität setzt sich am Ende des Tages überall durch. Bachmann ein erfolgreicher Fachmann mit umfangreichen wohnungswirtschaftlichen Erfahrungen, führt einem Bericht der „Schweriner Volkszeitung“ zufolge, inzwischen die Geschäfte der Wohnungsgesellschaft mbH Krakow am See (Wokra) – nachdem er sich dort im Rahmen einer bundesweiten Ausschreibung gegen 17 Mitbewerber durchgesetzt hat.
Nach seinem Weggang musste unsere Gemeinde inzwischen ihrem kriminellen Baudezernenten und einer kriminellen Finanzausschussvorsitzenden „ade“ sagen. Zampano Müller, mit dem zusammen zuarbeiten sich Thomas Bachmann geweigert hat, wartet auf die Anklageerhebung wegen Bestechung. Nur Verwaltungsleiter Baier ist immer noch in Amt und Würden. Weil er  mit all dem nichts zu tun hat?  Belege jedoch, für den Trümmerhaufen, den er bislang in dieser Gemeinde hinterlassen hat, finden zu Hauf finden –  wenn man in der Suchleiste auf der Startseite „Ortwin Baier, Rathaus-Neubau, Wobab, Doreen Schmalenberger, Heike Saase, Baudezernent Sonntag, Mathias Stefke, Dieter Pappschik und, und, und “ eingibt.

Festzuhalten bleibt, Baier spielte nicht eine, sondern die Schlüsselrolle im Zusammenhang mit dem Ansinnen an die Gemeindevertretung, den Geschäftsführervertrag von Thomas Bachmann nicht zu verlängern. Baier, der die Gemeinde als alleinigen Gesellschafter der Wobab vertritt, dürfte sich zu dem problemlos Zugang zu internen Geschäftsunterlagen der Wobab verschaffen können. Baier war es, für den es im Januar 2014 keine Halten mehr gab, der die Zeit nicht abwarten konnte und unbedingt schon zu diesem frühen Zeitpunkt einen Anwalt auf Gemeindekosten einschalten musste, um  m ö g l i c h e  Schadenersatzansprüche gegen Bachman prüfen zu lassen. Während er bei seinem kriminellen Baudezernenten und der Finanzausschussvorsitzenden das Ergebnis der abschließenenden staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen abzuwarten wußte, bevor das Thema Prüfung von Schadenersatzansprüche zum Gegenstand ernsthafter Erörterungen wurde.

Bleibt die Frage: Wer ist denn nun der anonyme Frosch? Wer hatte ein Interesse daran, auf keinen Fall öffentlich in Erscheinung zu treten als Ausgangspunkt einer Strafanzeige gegen Thomas Bachmann? Und vor allem: Wann hören wir ihn erneut quaken im  Sumpfblüten-Biotop „Blankenfelde-Mahlow“? Eisern halten an der Unschuldsvermutung fest, auch wenn das eine Extraportion Tapferkeit erfordert.

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7 Responses to Sumpfblüten-Biotop: Anonyme Vorwürfe gegen Thomas Bachmann haben sich nicht bestätigt

  1. G. Schrader
    10. November 2015 at 12:18

    Wer ist der anonyme Frosch? Das ist hier eine gute Frage. Sicherlich wohl der, der auch die anonyme Anzeige gegen M. Stefke auf den Weg gebracht hat. Unter anderem lautete der Vorwurf damals, Stefke hätte zur Wahl des Bürgermeisters unzulässig Hilfen des BVBB in Anspruch genommen, was als Untreue zu werten sei. Auch diese anonyme Anzeige löste sich in Wohlgefallen auf. http://www.klaerwerk-blog.de/2012/07/14/rbb-und-anonymer-arger-von-ausen/

  2. Th. Breidbach
    10. November 2015 at 13:05

    Das einzig Tröstliche an dieser ganzen unrühmlichen Geschichte ist, dass Th. Bachmann diesem Sumpf sauber verlassen konnte. Ich wünsche ihm jedenfalls alles Gute bei seiner neuen Aufgabe und freue mich für seine neuen Mieter. Sie haben gewonnen, Blankenfelde-Mahlow auf der ganzen Linie verloren.
    Über den Zustand und die Qualität dieser Gemeindevertretung ein Wort zu verlieren wäre zu viel, ihr beredtes Schweigen zu der Angelegenheit sind der Worte genug.
    Trotzdem schön das alles noch einmal so prägnant zusammengefasst hier lesen zu können, mein Dank an Herrn Blunk für die unermüdliche Arbeit zur Aufklärung!

  3. Anonymus
    11. November 2015 at 17:02

    Es ist so, das Volk bekommt die Regierung, die es gewählt hat. Und, wenn ich richtig informiert bin, hat Mahlow somit eine vorbestrafte Ortsvorsteherin…..

  4. d.schoechert
    11. November 2015 at 19:23

    wie wäre es denn, wenn, ja wenn ein sehr kluger mensch einmal alle “ Missetaten “ in einem
    schwarzbuch zusammenfasst
    von den unrühmlichen gemeindevertretern bis zu BM
    schoechi

  5. Andrea Hollstein
    12. November 2015 at 17:21

    Ich finde es unerträglich, dass es in unserer Gemeinde die ständige anonyme Anscheißerei (Entschuldigen Sie die Wortwahl …) gibt. Selbstverständlich ist es legitim, jemanden anonym anzuzeigen, aber so legitim es ist, so feige ist es auch in den meisten Fällen.

    So, wie in vielen Fällen anonymer Anzeigen, Postkarten, Faxe … auch klar ist, wer da „anonym“ war.

    • Anonymus
      12. November 2015 at 18:27

      Sehr geehrte Frau Hollstein,
      vielleicht ist es für Sie auch unerträglich dass es Leute in der (unserer) Gemeinde gibt, die seit langer Zeit nur Probleme mit der Verwaltung und derer Arbeitsweise in dieser Gemeinde haben. Und ich bin deshalb anonym, weil ich Nachteile, die offiziell logischerweise nicht nachweisbar wären, haben könnte und auch schon hatte. Als Beispiel müsste die Verwaltung ja nur vorhandene Spielräume bei Entscheidungen nicht nutzen…Zum Glück ist Hr. Sonntag schon weg…
      Im Übrigen geht es in meinem Kommentar nicht um Anscheißerei, sondern um die Darstellung von offensichtlich vorhandenen Fakten. Oder unterscheiden sie da nicht zwischen Fakten und Anscheißerei?
      Zu der von Ihnen beschriebenen Typen gehöre ich garantiert nicht, auch wenn mein Name hier nicht steht. Sie sollten auch als so hart kritisierende Forumsteilnehmerin differenzieren können und nicht nur pauschalisieren. Dies dient erst recht niemandem.

  6. Andrea Hollstein
    13. November 2015 at 18:36

    Wenn Sie sich angesprochen fühlen …

    Ich hatte Beispiele gegeben, die ich mit „Anscheißerei“ meinte. Matthias Stefke, Bernd Heimberger, Doreen Schmalenberger sind die bekanntesten Opfer anonymer Anzeigen, Beschimpfungen und Bedrohungen.

    Sie, liebe(r) Anonymus, schreiben ja hier des Öfteren. Das tun die, die die oben Genannten belästigt haben, ganz sicher nicht. Aber ganz sicher lesen sie alles … Ich verstehe Ihre Intension, hier anonym zu bleiben, da Repressalien sind hier in der Gemeinde ja an der Tagesordnung sind. Aktuelles Opfer ist ja immer noch Herr Pappschik.

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