Der beseitigte Murks von Marks hat mit dem „Monster“ nichts zu tun

7. Dezember 2015
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Mit der hymnischen Meldung der Flughafengesellschaft FBB (30.11.15) zum ab sofort funktionierendem Brandschutz und der planmäßigen Fertigstellung der Entrauchungsanlage am Nord Pier des BER wurde die Öffentlichkeit über das tatsächliche Problem durch Verdrehung und Vertuschung von Tatsachen massiv getäuscht. Ein „Meilenstein“ zur BER Inbetriebnahme wäre eingehalten worden, so die Behauptung, und das „Monster“, die berühmt-berüchtigte Entrauchungsanlage des BER, mache Fortschritte – der erste Teil funktioniert jetzt, so die mit Stolz verkündete Täuschung. Nur, das ist die Täuschung, die gefeierte Entrauchungsanlage im Mainpier Nord (das ist der, den Mehdorn nach seinem Amtsantritt noch 2013, später dann im Juli 2014 eröffnen wollte) hat mit der immer wieder beschriebenen und für die Verzögerung verantwortlich gemachten Monsteranlage nichts zu tun.
Fakt ist: Im Main Pier gab es zwei nicht funktionierende Technikzentralen, die jetzt, als Zerlegung des „Monsters“, auf sieben Technikzentralen umgebaut werden. Dabei geht es nicht um die Entrauchung selbst, sondern um die Steuerung der Anlagen. Verantwortlich für den Einbau dieser Steuerung war der Siemens-Projektleiter Marks, eben jener Marks, der heute als BER Technikchef stolz verkündet, dass die Anlage im Rahmen der geplanten Fehlerbehebung fertiggestellt wurde. Die tatsächlichen Probleme, also die Hauptsache der Fehlplanung der Brandschutzanlage, sind durch die angebliche funktionierende Anlage im Pier Nord nicht gelöst. In der Brandschutzanlage am Pier Nord wurde nur der Murks beseitigt für den Marks, noch in Diensten von Siemens, verantwortlich war. Festzuhalten ist darum, dass Siemens mit dem Geld der FBB zweimal für den gleichen Auftrag, einmal für Murks von Marks und dann für die Beseitigung des Murkses durch Marks, kassiert hat. Näher gekommen ist man mit diesem Schritt der Inbetriebnahme des Flughafens nicht. Die „Monsteranlage“ im Main Pier harrt nach wie vor der Fertigstellung (nach bisher noch nicht erfolgter Genehmigung). Über den Rest des BER Murkses schwebt nach wie vor der bleierne Nebel der „Monsteranlage“.

Rückfragen: Ferdi Breidbach Tel: 0174 3060004

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