Gemeinde Blankenfelde-Mahlow – Gesucht: Anstand und Intelligenz

5. Mai 2016
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Wir haben kürzlich darüber berichtet, dass sich am 22. April der Tag  die Befreiung von Blankenfelde-Mahlow durch die Rote Armee zum 71. Mal jährt – und aus diesem Anlass auf eine Gedenkveranstaltung am gleichen Tag hingewiesen.
Das aufschlussreiche Foto, dass die Maz 23.+24. April 2016 dazu veröffentlichte, hat den Blankenfelder, Dr. Frank Hummeltenberg allerdings in der letzten Ortsbeiratssitzung zu empörten Fragen an Frau Schiller (Gemeindeverwaltung) veranlaßt:

  • Haben Sie dieses Foto gesehen über die Gedenkveranstaltung in der Nähe des Ausländerkrankenhauses?
  • Wissen Sie, daß wenige Meter entfernt davon das Kommandantenhaus mutwillig zerstört wird?
  • Wissen Sie, daß die in der Bildunterschrift getroffene Aussage, die Historikerin Kersting habe die Geschichte des Ortes aufgearbeitet, falsch ist, da sie meine Forschungsergebnisse  seit Jahren ohne meine Zustimmung benutzt?
  • Haben Sie gelesen, daß Frau Kersting und Frau Lauschus die Forderung bekräftigt haben nach einer Tafel, auf der die Namen aller Toten stehen?
  • Wissen Sie, daß die Namen aller Toten gar nicht bekannt sind?
  • Wissen Sie, daß Dr. Bremberger und ich im Mai 2010, also vor 6 Jahren, dem Bürgermeister eine Publikation vorgeschlagen haben, die auch ein Gedenkbuch enthalten sollte, für das wir die korrekten Namen der Toten ermitteln wollten? (Schreiben von Dr. Bremberger an O. Baier vom 28. Mai 2010)
  • Wissen Sie, daß die Ideenwerkstatt diese Publikation verhindert hat?
  • Wissen Sie, daß im Rudower Magazin 03/2016 hierzu ein wichtiger Beitrag erschienen ist?
  • Wissen Sie, ob und wann die Publikation von Herrn Morsbach erscheint?
  • Welche Position nimmt der Ortsbeirat zu dieser Publikation ein, die ja eine Ortsgeschichte von Blankenfelde sein soll?
  • Wissen Sie, daß ich die Bitte von Herrn Morsbach um Mitarbeit an dieser Publikation auf Grund seines Verhaltens abgelehnt und ihm die Nutzung meiner Ergebnisse öffentlich untersagt habe?

Natürlich hat er keine Antwort darauf erwartet: Wie denn? Von wem denn? Auch seine  „Sorge, dass Kersting und Co. nun die nächste Summe für eine Gedenktafel rausschinden, die nicht dahin, sondern nach Güterfeldewie gehört“ – dürfte in dieser Gemeindeverwaltung niemand interessieren. Schon garnicht seine Frage, ob das „vielleicht mal jemand auffällt, wieviel Interesse an einem Getue besteht, dass uns so viel Geld kostet.“
Nicht erst seit der Kulturverein Helmut Morsbach, einen selbstherrlich-eifrigen Parteigänger Baiers, als Vorsitzenden gefeuert hat – haben das Mitglied es Kulturvereins, Dr. Hummeltenberg und sowie Dr. Bremberger das Pech, dass sie mit ihrer verdienstvollen Arbeit halt einfach nicht in die Pläne von Verwaltungsleiter Baier und eines kommunalen Gremiums(?) namens Ideenwerkstatt passen
So viel zu einer weiteren Facette der Zustände im Verantwortungsbereich von Verwaltungsleiter Baier. Gespiegelt werden diese auch durch besagtes Zeitungsfotos, auf welchem der Verfasser der Bildunterschrift sage und schreibe „Rund ein Dutzend Menschen …“ entdeckt haben will.

 

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