Zu „Staatsversagen – Politik- und Organisationsversagen am BER“

1. September 2016
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7 Responses to Zu „Staatsversagen – Politik- und Organisationsversagen am BER“

  1. ohne61
    8. September 2016 at 16:08

    Blankenfelde-Mahlow, 5. September 2016

    BER-Schallschutz: Flughafen ändert Flugzeugmix

    In ihrem aktuellen Anwohnerinfo „BER aktuell“ September 2016 teilt die Flughafen Berlin Brandenburg GmbH (FBB) mit, dass sie bei Schallschutzanträgen, die nach dem 30.09.2016 bei ihr eingehen, einen neuen (leiseren) Flugzeugmix ansetzen wird.

    Der Flugzeugmix ist eine der entscheidenden Größen, die der Bemessung der notwendigen Schallschutzmaßnahmen zu Grunde gelegt werden.

    Eigentümer, die für ihr schallschutzberechtigtes Gebäude noch keinen Schallschutzantrag gestellt haben und sich den alten (lauteren) Flugzeugmix als Bemessungsgrundlage sichern möchten, sollten jetzt umgehend ihren Antrag bei der Stabsstelle Schallschutz der FBB einreichen.

    Ein entsprechendes Antragsformular kann auf den Internetseiten der FBB (www.berlin-airport.de) heruntergeladen werden. Der Antrag kann aber auch formlos unter Angabe des vollen Namens des Eigentümers sowie der Adresse des Gebäudes, für das Schallschutz beantragt wird, an die folgende Adresse geschickt werden: Flughafen Berlin Brandenburg GmbH, Schallschutz, 12521 Berlin.

    In diesem Zusammenhang ist zu beachten, dass auch für jene Wohn-, Schlaf- und Arbeitsräume, die nach dem 15.05.2000 im planfestgestellten Tag- und/oder Nachtschutzgebiet errichtet wurden, ein planfestgestellter Schallschutzanspruch besteht, wenn das Grundstück zum 15.05.2000 im baurechtlichen Sinne wohnbebaubar war und diese Wohnbaubarkeit seit dem 15.05.2000 ununterbrochen bestand.

    Ortwin Baier

    Bürgermeister

    Blankenfelde-Mahlow

    Anmerkung von mir: Jetzt versucht der Flughafen schon wieder, die Bürger zu betrügen!

  2. Gast60
    10. September 2016 at 09:36

    Ergänzung: Es erhärtet sich der Verdacht, das landrat Loge bei der Genehmigung der eingereichten Unterlagen vom BER entweder bestochen wurde, oder von seiner eigenen Partei SPD politisch unter Druck gesetzt wurde. Die Genehmigung erfolgte ungewöhnlich schnell.
    Wie kann man da weiter vorgehen, Anzeige auf Verdacht hin stellen? Die Zeit drängt!

  3. ohne61
    6. Oktober 2016 at 15:01

    Von einem ehemaligen Mitarbeiter des Hotels Van der Falk in Dahlewitz erfuhr ich, das dort regelmäßig Feiern für die Mitarbeiter und Chefs vom BER veranstaltet werden, die natürlich vom Steuerzahler finanziert werden.
    Ich werde auch andere Bürgerbewegungen und die AFD darüber informieren, ebenso wurde schon der Steuerzahlerbund informiert.
    Vom Hotel selbst ist natürlich keine Stellungnahme zu erwarten, man möchte ja schließlich seine Gäste nicht vergraulen.

  4. Pfiffig
    6. Oktober 2016 at 21:59

    Vergessen Sie den Bund der Steuerzahler. Vollkommen. Was die Bürgerbewegungen betrifft habe ich auch so meine Zweifel. Es war mehr als traurig, wie wenig meine Darlegungen / Kommentare zum tatsächlichen Skandal beim BER von diesen aufgegriffen wurden. Ich bin von den Bürgerinitiativen schwer enttäuscht. Wie leicht wäre es bei einer vernünftigen Zusammenarbeit gewesen, mit meinen Darlegungen knallharten öffentliche Druck zu machen. Nie wäre es dann den Berliner Medien gelungen, die bisher nie erfolgte und politisch nicht gewollte Kontrolle der Steuergelder beim BER zu verschweigen. Verschweigen deshalb, weil alle Berliner Medien von mir (teilweise mehrmals) umfassend darauf hingewiesen wurden. Teilweise wurde ich dafür von Journalisten beschimpft, da ja nicht sein kann, was nicht sein darf.

    Ich werde nun bei meinen Ende Oktober im Nostalgiemuseum Leipzig beginnenden Veranstaltungen auch auf den Skandal beim BER einschließlich der schamlosen Rolle der Berliner Medien eingehen. Die erste Veranstaltung ist für den 28.10. um 18:30 Uhr geplant (Wiederholung am 03.11. um 18:30 Uhr). Eine Partei, die wie besonders die SPD und die CDU vor den Berliner Wahlen das Chaos beim BER nicht näher beleuchten wollte, hat nun wieder in Berlin den – harmlos ausgedrückt – großen Mund, die Linke. Mehrmals wurde ich von Vertretern dieser Partei für meine Hinweise zur nicht erfolgten Kontrolle der Steuergelder beim BER in skandalöser Weise abgefertigt. Ich habe nichts vergessen.

    Noch ein gut gemeinter Hinweis, der auf meinen vielen Erfahrungen mit den Medien basiert. Setzen Sie sich mit der „Jungen Freiheit“ in Verbindung. Die „Hilfsbereitschaft“ der AfD schätze ich als gering ein. Sie müssten dann ganz konkrete Informationen liefern, ansonsten bewegt sich dort nichts. Also nochmals – wenden Sie sich an die „Junge Freiheit, da dort auch ihre Anonymität gewährleistet ist.

    Freundliche Grüße aus Leipzig

  5. Gast61
    7. Oktober 2016 at 15:37

    WWW:Brennpunkt-BER.de

    Der BER-TXL-Komplex – oder wie die Politik fortgesetzt versagt
    Newsletter 5 Oct, 2016 Wolfgang Przewieslik 0 Kommentare
    +++ TXL – der angesagte Flughafen +++ Notwendigkeit TXL offen zu halten – ein offenes Geheimnis +++

    +++ Immer wieder: FBB-Aufsichtsratssitzungen ohne Ergebnis +++
    Guten Tag,

    wir haben die im März 2008 ins Leben gerufene Werbe-Kampagne des Berliner Senats „be Berlin“ von Beginn an für anbiedernd und verlogen gehalten, weil im gleichen Jahr der Wowereit-Senat, assistiert vom damaligen SPD-Fraktionsvorsitzenden Michael Müller, ein Berliner Tor zur weiten Welt, den Flughafen Tempelhof, ohne Sinn und Verstand schließen ließ und damit demonstrierte, wie Berlin nicht sein sollte, nämlich starrsinnig und unbeweglich.

    TXL – der angesagte Flughafen

    Ein Motiv dieser verquasten „be Berlin“-Kampagne hatte es uns aber auf Anhieb angetan: „TXL: the place to be“ von 2012. Wir vermuten, dass hier im Stillen Verschwörer am Werke waren, die zur rechten Zeit das Richtige taten. Lange war dieses Motiv jedenfalls nicht zu sehen.

    Jahre später ist Tegel in aller Munde und man könnte die Initialen TXL gegen THF von 2008 tauschen, da sich die Konstellationen doch sehr ähneln. In der Berliner Zeitung erschienen im Abstand von nur 6 Tagen die doch etwas gegensätzlichen Artikel „Parallelbetrieb von BER und Tegel unmöglich“ und „Wenn der BER öffnet, muss in Tegel noch nicht Schluss sein“. Für die erste Aussage wurde fälschlicherweise die zuständige Fachaufsicht, die Deutsche Flugsicherung (DFS), in Anspruch genommen, die dann leider erst im zweiten Artikel wahrheitsgemäß zitiert wurde. Immerhin kann man dem Blatt für seinen finalen Mut zur sachlichen Richtigkeit danken.

    Notwendigkeit, TXL offen zu halten – ein offenes Geheimnis

    Mehrere Zeitungstitel machten in den letzten Tagen nun mit der reißerischen Nachricht auf, dass es sogenannte Geheimpläne der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH (FBB) geben würde, die eine Offenhaltung von TXL als Regierungs- und Business-Airport zum Inhalt hätten. Nun ist Geheimes weder überprüfbar, noch wirksam. Wir plädieren daher für das Notwendige und das ist heutzutage ein offenes Geheimnis, nämlich die Notwendigkeit der Erhaltung des Flughafenstandorts TXL – in welcher Form auch immer.

    Die Macht des Faktischen wird daher nicht den Regionalflughafen Leipzig mit seiner zwangsläufig unzureichenden Kapazität in den Vordergrund spielen, sondern die TXL-Offenhaltung, die, angesichts zunehmender struktureller BER-Probleme, das einzige Mittel der Wahl ist, mit dem die dauerhafte Schädigung Berlins überhaupt noch abgewendet werden kann.

    siehe auch : http://www.tegel-bleibt-offen.de

    2011: Der Boeing 787 Dreamliner in TXL

    Immer wieder: FBB-Aufsichtsratssitzungen ohne Ergebnis

    Im aktuellen Newsletter der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH (FBB), dem Politikbrief vom 4.10.2016, verrät uns ein flott frisierter Flughafengeschäftsführer Mühlenfeld, dass er nur noch auf den Stempel des Bauordnungsamtes für den 5. Nachtrag zur BER-Baugenehmigung warten würde. Die Signale wären – auch nach Einreichung der 5. Nachreichung zum 5. Nachtrag – positiv und man könnte sich anschließend daran setzen, den 6. Nachtrag zu „aktualisieren und noch einmal einzureichen“.

    Im sogenannten BER-Barometer werden zudem weiterhin Wasserstandsmeldungen verkündet, die inzwischen jeden Wert verloren haben. Neben wertlosen Prozentangaben für die vermeintliche Fertigstellung bestimmter Bauteile ist u.a. der folgende Satz zu lesen: „Sehr gut vorangekommen sind wir bei einem unserer Kernprobleme, dem Brandschutz.“ Eine erstaunliche Aussage nach einer jahrelangen Krisengeschichte allein dieses Bauabschnitts. Bevor es untergeht: Die Fertigstellung insgesamt liegt derzeit bei 73%, was angesichts des Zielwertes „Fertigstellung des Baus im August 2016“ doch nachdenklich machen muss: In den letzten zwei Monaten wurde der Wert um 1%-Punkt gesteigert.

    Das Beratungsunternehmen Netherlands Airport Consultants (Naco), das dem Vernehmen nach den Zustand des BER tatsächlich als „verheerend“ bezeichnet haben soll, wird hier nun als Fürsprecher benannt, und über den Beratungskonzern Roland Berger wird ausgeführt, dass sich das Unternehmen „statistisch damit beschäftigt“ habe, ob eine BER-Eröffnung 2017 zu schaffen wäre. Mühlenfelds Antwort lautet: „2017 könnte klappen.“ Was er nicht sagt: Sein Projektleiter Hörmann hat das Haus verlassen – ob freiwillig oder unfreiwillig ist nicht bekannt.

    Im Klartext: Auf der kommenden FBB-Aufsichtsratssitzung am 7.Oktober wird, obwohl versprochen, erneut kein Eröffnungsdatum verkündet, aber grundsätzlich weiterhin an der schon längst überholten Jahreszahl 2017 festgehalten werden. Und höchstwahrscheinlich wird erst im Verlauf des kommenden Jahres die Katze aus dem Sack gelassen werden, selbstverständlich unter Beschwörung von schicksalshaften Mächten und der weiter wirkenden eigenen Gutwilligkeit.

    Bis auf weiteres werden daher alle BER-Auftragnehmer weiterhin trefflich an den Aufträgen der in öffentlichem Besitz befindlichen Flughafen Berlin Brandenburg GmbH (FBB) verdienen dürfen, ohne dass sie sich um eine allzu schnelle BER-Eröffnung allzu viele Sorgen machen müssen.

    Kann man das ein fortgesetztes Versagen der politisch besetzten und dem öffentliche Wohl verpflichteten BER-Kontrollinstanzen nennen? Ja, das kann und muss man so sehen.

    Herzliche Grüße

    Ihr Brennpunkt-BER-Team

  6. Gast61
    31. Oktober 2016 at 10:44

    Fingierte Anrufe vom Schallschutzbüro?:

    030 6120 9543
    030 6120 9533

    Ich habe mal versucht, über die Inverssuche die Telefonnummern zuzuordnen, ergebnislos. Auf einem Testanruf meinerseits von außerhalb meldete sich eine Sekretärin von einem Schallschutzbüro.
    Sind hier Betrüger am Werk?

  7. Gast61
    31. Oktober 2016 at 12:00

    Flughafen Schönefeld Mehr Anwohner wollen Schallschutz wegen Südbahn-Öffnung

    30.10.16, 12:12 Uhr
    http://www.berliner-zeitung.de/berlin/brandenburg/flughafen-schoenefeld–mehr-anwohner-wollen-schallschutz-wegen-suedbahn-oeffnung–25001942
    Fünf Monate lang war die Südbahn des Flughafens Schönefeld im vorigen Jahr in Betrieb, weil die Nordbahn saniert wurde. Im kommenden Sommer wird die Nordbahn erneut gesperrt. Das hat auch Folgen für die Anwohner und ihren Schutz vor Lärm.
    Mehr als 500 neue Anträge
    Die Zahl der Anträge auf Schallschutz am Flughafen Berlin-Schönefeld ist weiter gestiegen. Grund dafür ist die im kommenden Sommer geplante Nutzung der südlichen Start- und Landebahn, wie die Flughafengesellschaft (FBB) in der unternehmenseigenen Anwohner-Zeitschrift „BER aktuell“ (November-Ausgabe) berichtete.
    Viele der dortigen Anwohner hätten bereits vor der jüngsten Südbahnnutzung im vergangenen Jahr ihre Unterlagen erhalten. „Da das Südbahngebiet dieses Mal aber aufgrund des gestiegenen Verkehrs am Flughafen Schönefeld größer ist, kamen zahlreiche neue Anträge hinzu“, hieß es. Seit dem Sommer seien mehr als 500 neue Anträge eingegangen.
    Ab Juli 2017 drei Monate mehr Fluglärm

    Der Flugverkehr in Schönefeld wird ab Mitte Juli 2017 für rund drei Monate über die Südbahn abgewickelt. Die Nordbahn muss nach Auskunft der Betreibergesellschaft in diesem Zeitraum wegen umfangreicher Bauarbeiten geschlossen werden.

    Hintergrund sind steigende Passagierzahlen, deshalb wird der alte Schönefelder Flughafen auch nach Öffnung des neuen, benachbarten Hauptstadtflughafens BER weiter genutzt. Für den Parallelbetrieb sind neue Rollbahnen und Vorfelder nötig. Während der Arbeiten kann die Nordbahn nicht genutzt werden.
    84 Prozent der Anträge sind bearbeitet

    Die FBB hat nach eigenen Angaben 5150 der 6150 Schallschutzanträge aus dem Umland der Südbahn bearbeitet, das entspricht 84 Prozent. Das Gebiet reicht von den Orten Genshagen und Jühnsdorf im Westen bis zur Siedlung Waltersdorf und Karolinenhof im Osten. Von den übrigen 1000 Anträgen könnten knapp 700 nicht bearbeitet werden, weil die Anwohner dies erst später wollten oder nicht zu erreichen seien.
    BER will beide Startbahnen nutzen

    Ziel sei es, betroffenen Eigentümern spätestens sechs Monate vor den ersten Starts und Landungen auf der Südbahn das Ergebnis der Antragsprüfung zu übergeben, damit sie den Schallschutz rechtzeitig verwirklichen könnten. Der BER will beide Startbahnen nutzen. Der neue Airport soll bis Ende 2017 eröffnet werden. Es könnte aber auch noch bis Frühjahr 2018 dauern. (dpa)
    – Quelle: http://www.berliner-zeitung.de/25001942 ©2016

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