Woidke: Übt er Landesverrat zu Gunsten Berliner BER–Interessen?

Am 23.05.2017 gab es eine denkwürdige Sitzung des Berliner Senats und der Brandenburgischen Landesregierung im brandenburgischen Wildenbruch.
Als herausragendes Ergebnis wurde zu Turbulenzen der FBB Personalpolitik nach Berufung eines „PR – Profis“ und über die Schließungsabsicht von Tegel (TXL) nach Inbetriebnahme des BER zum Zeitpunkt XX berichtet.

Hierzu schreibt der „Tagesspiegel“ über Woidkes TXL – Propaganda:

„Und dann, die Pressekonferenz ist fast vorbei, macht Woidke den angereisten Gästen eine Freude. Er wird zur Debatte um eine Weiternutzung von Tegel gefragt, verweist auf juristische Risiken: ´Ich bin klar dafür, dass es beim Beschluss zur Schließung von Tegel bleibt.´ Müller lächelt“.

Da konnte Müller wirklich vornehm lächeln. Denn Woidke hat mit dieser unglaublichen Aussage auch den Brandenburgern klar gemacht: Mit Inbetriebnahme des BER, wann auch immer, erlösen wir Berlin von Fluglärm und Umweltbelastung. Alles nach Brandenburg, einschließlich der Flugbewegungen die in TXL über 20 Mio. Passagiere/Jahr ausmachen. Dazu dann der Lärm von 10 Mio. Passagieren/Jahr von „Schönefeld – Alt“ (SXF) und dem Wachstum am BER. Perspektivisch dann vom Brandenburger BER über 400 000 Flugbewegungen/Jahr. Minütlich dann gesundheitsgefährdender Fluglärm für Brandenburger. 80% der Lärmfolgen, einer Umweltbelastung, der Zerstörung von Wohngebieten, Erholungsgebieten und Entwicklungsmöglichkeiten für zwei Brandenburger Landkreise (Teltow- Fläming, Dahme Spree).  Diese neue Welt für 100 000 Brandenburger finanziert der Steuerzahler Brandenburgs mit Milliarden für Bau und Ausbau BER/SXF und laufenden Subventionen  für die unwirtschaftliche Fehlentscheidung in Brandenburg diesen Flughafen zu bauen. Zudem: diese gigantischen Kosten sichern noch 80% der Arbeitsplätze an diesem BER, die aus Berlin kommen.

Vor diesen Szenario muss man Woidke an seinen Amtseid erinnern: „Ich schwöre, das Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland, die Verfassung des Landes Brandenburg und die Gesetze zu wahren und meine Amtspflichten gewissenhaft zu erfüllen; so wahr mir Gott helfe.“

Nicht nur seine „Liebe“ zur Schließung TXL und dem BER – Betrieb, sondern die gesamte von ihm zu verantwortende Flughafenpolitik, mit den dramatischen Folgen für die Menschen in Brandenburg, die Entwicklung von Brandenburger – Regionen, hat mit der beschworenen  Amtspflichthaftung nichts zu tun. Im Gegenteil: Woidke missachtet alle Schutzgesetze zum Schutz von Gesundheit, Eigentum, Lebensqualität. Schlimmer noch, es geht um Folgen für Kinder, Generationen, die unter seiner Amtspflichtverletzung zu leiden haben. Dies, weil er Angst vor Rechtsfolgen beschwört, die es wegen bestätigter Rechtspositionen zur möglichen Schließung von Tegel in Wahrheit nicht gibt. Weiterbetrieb von TXL oder seiner Schließung sind Ergebnis  p o l i t i s c h e r  und nicht rechtliche Entscheidungen.

Müller und die Berliner (über 3 Mio.), ausgenommen im Süden und Süd – Osten von Berlin, können lachen. Brandenburg, Woidke erlöst sie von den Folgen TXL. Absurd, die absolute Mehrheit der Berliner verschmäht dann auch noch den Liebesdienst von Woidke. Sie wollen aus guten Gründen den Weiterbetrieb ihres geliebten TXL. Darum verpassen sie im  Volksentscheid Müller und den Berliner SPD, CDU, Linken und Grünen am 24. September 2017 auch noch einen k.o- Haken. Dann dürfen auch die erstaunten Brandenburger einen Woidke erleben, der hündisch Berlin dient und dem gemeinsam mit Müller das Lachen vergeht.

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5 Responses to Woidke: Übt er Landesverrat zu Gunsten Berliner BER–Interessen?

  1. Peter Klaus
    29. Mai 2017 at 18:33

    Was soll dieser Artikel? Der ist weder sachlich noch inhaltlich richtig, sondern desinformiert und ist dazu angetan, das Klima zwischen den Brandenburger und Berliner Nachbarn zu vergiften. Ich schüttele mich!

    • Ferdi Breidbach
      31. Mai 2017 at 09:49

      Wer, wie ein Peter Klaus, mit Behauptungen (…“weder sachlich noch inhaltlich richtig“..) Wertungen vornimmt und auch noch Desinformation feststellt, hat sich ohne eine einzige Beweisführung entlarvt. Seine Feststellung nach der der Kommentar auch noch das „Klima“ zwischen Brandenburger und Berliner Nachbarn vergiftet, auch ohne Beweisführung, zeigt seine Mißachtung vor den Opfern der Politik von Woidke (SPD) und seinen Bauchrednern, Linke und CDU. Im Klartext: Nur das „Klima“ ist wichtig dafür sollen Betroffene der unmenschlichen BER – Politik Opfer bringen und leiden.
      Wenn dieser Klaus noch den Rest an seiner Glaubwürdigkeit retten will, muss er jetzt Roß und Reiter zu seinen unbewiesenen Behauptungen belegen. Darum packen Sie aus, beweisen sie „Was“,“Warum“, am Kommentar falsch ist und dazu Problemlösungen zur Bewältigung der Folgen aus dem Amtseidverstoß von Woidke. Es liegt an Klaus aufzuklären warum er sich konkret schüttelt. Kommt nichts, dann ist klar, Klaus ist ein „Gesandter“ von Woidke für Desinformationspolitik der BER-Versager.
      Ferdi Breidbach

    • Gast66
      1. Juni 2017 at 11:20

      Wer ist eigentlich dieser Herr Klaus, ein BER Mitarbeiter? Ich glaube eher ein Traumtänzer, dem die bittere realität bald einholen wird! Vielleicht auch ein Mitarbeiter der BAM?
      Mal sehen, wie es weitergeht..

  2. redaktion
    30. Mai 2017 at 12:04

    Was ist an dem Artikel sachlich falsch? Was ist an dem Artikel inhaltlich falsch? Was ist in dem Artikel Desinformation? Sie schütteln sich, Herr „Peter Klaus“? Hoffentlich nicht so, dass Ihnen ihr Parteibuch dabei aus der Tasche fällt.

  3. Anne
    31. Mai 2017 at 14:46

    Ich lade Herrn Peter Klaus gern ein,seine Wohnung/Haus mit uns zu tauschen-so der BER denn mal in Betrieb geht.Es wird Ihn ja nicht stören das der Flugbetrieb dann direkt über seinem Kopf stattfindet und das in einem Umfang den ein (jetzt noch )gesunder Mensch,garantiert nicht lange unbeschadet überlebt!Scheinbar halten sich aber so manche für Übermenschen,oder sie wohnen in sicherer Entfernung zu einem Flughafen,wenn ihnen das Wohl der Betroffenen so egal ist;-/… Wir mussten letzten Jahr für 6 Monate diesen zukünftigen Zustand des Überfliegens (wegen Bauarbeiten an einer der Start/Landebahnen)ertragen und dieser Zustand entspricht ja noch nichtmal ansatzweise dem,was uns nach Eröffnung des BER erwartet!Ich kann nur sagen : es ist unmenschlich was den Betroffenen an Lärm zugemutet wird,zumal in Sachen Lärmschutz wenig,und wenn,dann zu langsam passiert !!! Fragen sie mal meinen Vermieter ;-( … Nun könnte jemand wie Herr Klaus ja sagen : ziehen Sie doch weg da ! Gern,sehr gern würden wir das ,aber unser Einkommen und ständig steigende Mieten,generell der Mangel an bezahlbaren Wohnungen,haben das bisher nicht hergegeben.Und wir sind nur einige von vielen,aber wen schert’s …

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