Victor Jara – ein musikalisches Porträt in der „Alten Aula“

22. Oktober 2017
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Dieses Bühnenprogramm ist eine Art musikalische Lesung, die sich mit der außergewöhnlichen Biografie des chilenischen Sängers und Autors Victor Jara beschäftigt. Der 1932 geborene Victor Jara stammt aus sehr ärmlichen Verhältnissen. Seine Mutter brachte mit harter Arbeit die Familie durch schwere Zeiten. Am eigenen Leibe erfuhr er was Armut bedeutet und trotzdem  hat er stets eine Volkslieder singende Mutter in seiner Erinnerung. Musikalisch talentiert hatte er es sich zur Aufgabe gemacht, diese Lieder  in seinem Volk, in Lateinamerika und in der Welt zu verbreiten.

Er war und ist mehr als eine wichtige Marke auf der musikalischen Landkarte Chiles. Oft wird von Legende gesprochen und das ist er in Chile und Lateinamerika zweifellos.
Die aus den Volksliedern hervorgegangene Musik wurde Teil der sozialen und politischen Bewegung im Chile der sechziger Jahre zur Unterstützung  der Freiheitsbewegung des Volkes. Sie bewegte große Massen und hatte eine starke kummunikative Wirkung in allen Teilen Chiles und darüber hinaus. Victor Jara war die Stimme des einfachen Volkes, die wie viele andere durch den Putsch des Militärs 1973 gewaltsam zum Schweigen gebracht werden sollte.
Der dem Publikum der „Alten Aula“ durch seine Band „CAMINHO“ und durch seine Duo-Konzerte bekannte Sänger und Gitarrist  Alejandro León Pellegrin hat dieses Programm konzipiert und geschrieben. Für ihn persönlich, der 1971 in Chile geboren wurde, war Victor Jara schon seit Kindertagen auf spezielle Weise präsent.

Alejandro Leon Pellegrin

Mit diesem Programm trägt Alejandro León dazu bei, dass die Stimme Victor Jaras nicht verstummt und seine Lieder weiter getragen werden. Unterstützt wird er dabei sehr einfühlsam von Axel Schindler (Git./Perc.).

Termin:   28.10. 2017   um 19.30 Uhr  in der „Alte Aula“, Zossener Damm 2
Einlass:   ab  18.30 Uhr
Eintritt:   10,00 €

Ab 18.00 Uhr können die neue Ausstellung in der LEIGA „ Kindheitsbilder- Alltagsfotografie in Brandenburg seit 1848“ und das Museum besucht werden.

Der Kulturverein lädt Sie herzlich dazu ein.

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