Lütke Daldrups BER Masterplan ein Hirngespinnst geboren aus Unfähigkeit und Verzweiflung

15. Dezember 2017
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Seit Jahren macht „Neue Aktion“ (NA, ber-na.de) das kommende Verkehrschaos von Straßen– und Schienenanbindung öffentlich. Der BER wird praktisch zu einem unerreichbaren Flughafen (KomARkläglich250915 BER Diagnose: Patienten verrückt, Körper schwer krank). Das Chaos der Straßenanbindung findet seine Vollendung durch eine Schienenanbindung, die katastrophal unterdimensioniert ist (KomChaosschiene011217).

Diese Katastrophe wird systematisch ignoriert. Die für das gesamte BER–Chaos Verantwortlichen, Bretschneider (SPD – aktuell Vorsitzender des Aufsichtsrates), die Gesellschaftervertreter der Flughafengesellschaft, Müller,(SPD, Regierender Bürgermeister Berlin) und Woidke (SPD, Ministerpräsident Brandenburg) und jeweilige Bundesverkehrsminister, weigern sich bis heute, die komplexe Fehlplanung zu gestehen. Gemeinsam mit dem aktuellen Geschäftsführer der Flughafengesellschaft (FBB) Lütke Daldrup (SPD), im Volksmund Lütke Bautrupp, machen sie die Öffentlichkeit mit BER Ausbauplänen verrückt, die stümperhaft und nicht finanziert sind.ue Aktion)

Nachdem NA (Neue Aktion) kürzlich erneut im Detail nachgewiesen hat, dass es sich beim Masterplan von Lütke Daldrup um ein Hirngespinst handelt, geboren aus Verzweiflung und Unfähigkeit, weist nun auch    Landrat Loge (SPD, Landkreis Dahme-Spreewald) vorsichtig auf die Notwendigkeit einer Lösung hinsichtlich des kommenden Verkehrschaos hin (siehe Anhang unten).

Allgemein: der Nahverkehr zum BER muss ausgebaut werden. Konkreter: dazu gehört eine neue „West–Anbindung“. Assistiert von Baudezernent Halecker (Linke, Landkreis Dahme- Spreewald): Es geht nicht ohne neuen Planfeststellungsbeschluss bzw. ein wieder „Aufmachen“ des Bestehenden. Das bedeutet ein jahrelanges neues Genehmigungsverfahren zur Sicherung auch der West-Anbindung.

Spätestens jetzt, nachdem die BER Bauzulassungsbehörde (Landkreis Dahme-Spreewald) bestätigt, was NA im Detail vorab ermittelte, müssten auch in den Parlamenten von Bund, Berlin und Brandenburg alle „Alarmglocken“ läuten. Denn, vor dem Hintergrund der praktischen Unerreichbarkeit des BER, sind Terminangaben zu seiner Inbetriebnahme, die für spätestens 2021 von Lütke Daldrup genannt werden, nur „heiße Luft“ und Fortsetzung von „Lug und Trug“

NA bleibt dabei: das Problem Berliner Luftverkehr, Fehlplanung des BER, ist nur lösbar durch Neuplanung an einem raumverträglichen Standort, privat finanziert und betrieben. Für eine Übergangszeit zur Sicherung des Flugverkehrs geht es nicht ohne Tegel (TXL), der für eine weitere Betriebszeit von mehr als 10 Jahren ertüchtigt werden muss. Sofort müssen Lösungen für die Billigflieger her, deren Kapazitäten auf den Flugplätzen Neuhardenberg und Finow aufgefangen werden könnten. Bestandteil der Neuplanung muss eine Nachnutzung (siehe NNK) des fehlgeplanten BER sein. Die Nachnutzung ermöglicht eine weitestgehende Entschuldung der FBB.


Anhang:
Zweiter Anschluss für den BER?

Der Landrat von Dahme-Spreewald, Stephan Loge (SPD), hat eine Verbesserung des öffentlichen Nahverkehrs und einen Ausbau der Straßen rund um den Flughafenstandort Schönefeld gefordert. „Ich fürchte, der Flughafen Schönefeld-Alt wird noch sehr, sehr lange bleiben“, sagte Loge am Mittwoch. Angesichts steigender Fluggastzahlen müsse dieser Flughafen und die Verkehrsanbindung dringend professionalisiert werden. „Wenn der BER irgendwann eröffnet, werden sich die Zahlen verdreifachen.“

Baudezernent Chris Halecker (Linke) verlangte eine weitere Straßenanbindung aus dem Westen über Selchow. „Mit nur einem Autobahnanschluss am BER werden wir den Individualverkehr nicht in den Griff bekommen.“ Wenn der BER ein weiteres Terminal auf der Westseite bekomme, sei es Unsinn, den Verkehr von Westen um den BER herum nach Osten zum einzigen Autobahnanschluss zu leiten. Es gebe aber eine Schwierigkeit, erklärte Halecker: Man müsse den BER-Planfeststellungsbeschluss wieder „aufmachen“, um die West-Anbindung zu ermöglichen. Das wiederum könne dazu führen, dass man damit auch einen Weg eröffnet, den Flughafen Tegel in Betrieb zu halten.

Loge verwies darauf, dass die einzige Bundesstraße zum Flughafen Schönefeld-Alt mit einer Auslastung von 120 Prozent tagsüber schon jetzt überlastet sei. „Und hat man es dann über die B 96 zur Autobahn geschafft, ist die auch schon meist dicht.“ Die einfachen Abfertigungshallen seien für die Fluggäste von Billigfluglinien zu akzeptieren. Aber die Verkehrsanbindung müsse für einen internationalen Flugverkehr deutlich verbessert werden.

– Quelle: https://www.berliner-zeitung.de/29291232 ©2017

 

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2 Responses to Lütke Daldrups BER Masterplan ein Hirngespinnst geboren aus Unfähigkeit und Verzweiflung

  1. Gast91
    17. Dezember 2017 at 11:34

    Vielleicht kann der Herr Präsident der BAM mit seinen 5 Themenfeldern weiterhelfen, der Größenwahn dieses Präsidenten hat vielleicht auch etwas Gutes: Er übernimmt sofort die Aufgaben von Daldrup und eröffnet Ende 2018 den BER,(oh Ironie)

  2. Gast87
    27. Dezember 2017 at 23:30

    Von einer Bundesbehörde, wie die BAM in Berlin könnte man ein umweltbewußtes Umweltverhalten bei der Wahl des Verkehrsmittel bei Dienstreisen erwarten,jedoch weit gefehlt! Selbst kurze Reisewege, wie Bonn, Braunschweig, Hannover müssen die Angestellten mit einem Flieger machen. Die Großkotzigkeit einiger Fachbereichsleiter (z.B. in der 9. Abteilung) und des Präsidenten der BAM nimmt überhand! Da machen junge Wissenschaftler Fernreisen nach China, um eine Tagung zu besuchen, ohne Rücksicht auf die Kosten. Überhaupt scheint der Größenwahn zu dominieren, am besten mit dicken teuren Autos auf das BAM-Gelände fahren, dann ist man wer! Getreu nach dem alten Sprichwort: “Hast Du was, dann bist Du was.” Kurzum: Für Prestigeprojekte wird das Geld zum Fenster rausgeworfen, für die Infrastruktur, z.B. Wartung von Prüfmaschinen fehlt es. Weitere Infos später.
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    Gast61 sagt:
    2. Juli 2017 um 23:48

    Es ist die seit Jahren bestehende Vetternwirtschaft der BAM-Reisekostenstelle mit der Lufthansa, gegen die noch keiner der Präsidenten vorgegangen ist und offenbar auch vom Bundeswirtschaftsministerium geduldet wird.
    Die ehemalige Justitiarin der BAM wurde nach Karlsruhe zum KIT(Karlsruher Institut für Technologie) “weggelobt”, weil sie scheinbar dem Präsidenten der BAM zu unangenehm wurde. Es wird sich zeigen, welche “Überraschungen” die BAM noch zu bieten hat, sicherlich werden sich auch andere Personen hier zu Wort melden, alles eine Frage der Zeit!
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    Gast61 sagt:
    1. Juli 2017 um 23:20

    Ich habe den Artikel “Meuterei auf der BER-Baustelle” mehrmals gelesen und staune, das sich Bosch und andere Gewerke von den BER-Chefs so übel vorführen lassen! Mein Aufruf an Bosch und die anderen Gewerke: Verlassen Sie die BER-Baustelle! Aufträge gibt es woanders mehr als genug und Ihr Ruf wird nicht länger ruiniert! Was dann folgt, ist ja wohl klar: Der BER-Betrieb bricht über Nacht komplett zusammen und es werden sich keine neuen Gewerke mehr finden, die dort noch Bauarbeiten machen. Die Geldverschwendung wäre dann endlich zu Ende! Der Zeitpunkt liegt denkbar günstig: Am 17. Juli wird die Südbahn wieder für 3 Monate für Fluglärm sorgen, weil angeblich Arbeiten an den Vorfeldern stattfinden…
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    Gast61 sagt:
    30. Juli 2017 um 21:43

    Einige Hotels, wie z.B. Van der Valk in Dahlewitz werden sich hüten, gegen den Fluglärm trotz Einflugschneise von der Südpiste vorzugehen, da der Flughafen schon größere Feiern veranstaltet hat, die der Flughafen finanziert. Da wird man sich hüten, gegen solche großzügigen Geldgeber vorzugehen. Die sogenannte “Giftbude”, eine Kneipe am Bahnhof Dahlewitz steht kurz vor dem Verkauf und hat aufgrund des Fluglärms draußen kaum noch Gäste, einige Stammgäste bleiben lieber in den Räumen, weil es dort erheblich leiser ist. Der benachbarte Blumenladen wird ebenfalls bald schließen, tolle Aussichten Ihr SPD/CDU-Wähler von Dahlewitz, auch Ihr bekommt Gehörschäden…
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    Gast70 sagt:
    13. Oktober 2017 um 13:04

    Immerhin haben wir noch freie Meinungsäußerung! Der BER finanziert im einem Van der Valk Hotel in Dahlewitz öfters Ess- und Trinkgelagen, um die Hotelmitarbeiter und Gäste ruhig zu stellen, damit diese nicht protestieren. Insgeheim wünschen sich BER-Mitarbeiter und deren Chefs schon Alkoholiker unter den Fluglärmbetroffenen, weil diese dann nicht so leicht protestieren, wie es mir ein Fahrgast in der S-Bahn erzählte, der offenbar beim BER arbeitet. Kürzlich sah ich auf einem Sportplatz in der Gemeinde Blankenfelde/Mahlow das BER-Logo hängen, warum das?
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    Gast68 sagt:
    11. November 2017 um 19:32

    nun also heute weitere Infos: Vor allem im Fachbereich 9.1 herrscht seit 2005 eine äußerst schlechte Stimmung, für die ich zwei Personen allein verantwortlich mache: den Fachbereichsleiter Dr. Klingbeil und einen wissenschaftlichen Mitarbeiter, dessen Namen ich hier noch nicht nennen will. Da wurde einem Mitarbeiter in einer Beurteilungsrunde mangelhaftes Sozial- und Kommunikationsverhalten vorgeworfen, bloß weil dieser sehr ruhig, bescheiden und hilfsbereit war. Dieser Mitarbeiter ist nicht mehr in der BAM. “Durchsetzungs-und Verhandlungsgeschick” in der BAM heißt auf Deutsch: Großen Mund haben, andere Mitarbeiter bei Dr. Klingbeil schlecht machen, ( schon vor 2005 die Regel). Schon außerhalb der BAM redet man über Vorfälle körperlicher Gewalt zwischen Führungkräften in der BAM!
    Es gab zwei Vorfälle, bei denen durch das fragwürdige Essen in der BAM-Kantine mindestens ein Mitarbeiter zweimal kurz vor einem allergischen Schock stand, diesen konnte er nur durch sofortiges Trinken größerer Mengen Wasser noch abwenden!

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