Zugeparkte Strassen: Dauerzustand?

21. Dezember 2017
Von

Liebe Klärwerk-Leserinnen und –Leser,

im Namen des BürgerBündnisses Blankenfelde-Mahlow wünsche ich Ihnen an dieser Stelle zur Weihnachtszeit und für das kommende Jahr Gesundheit, Glück und Zufriedenheit sowie ein unvergessliches, leckeres, ruhiges, geschenkereiches, friedliches und besinnliches Weihnachtsfest.

Es warten auch in 2018 viele Herausforderungen auf uns, die wir hoffentlich gemeinsam meistern. Lassen Sie uns wissen, wo der „Schuh drückt“, was Sie in unserer Gemeinde bewegt und was besser gemacht werden kann. Helfen Sie uns bitte, unsere Gemeinde noch schöner und lebenswerter zu gestalten.

Wir haben für 2018 ff. auf unserer Agenda, neue Optionen für den Wohnungsbau zu schaffen, wir wollen das „Birkenwäldchen“ zu einem neuen schönen Ort zum Begegnen, Spielen und Erholen, aber auch zum sicheren Durchqueren machen. Das Projekt ist bereits angelaufen.

Wir werden das Problem der zugeparkten Straßen in den Ortsteilen noch einmal thematisieren, wenngleich nur der Ortsteil Blankenfelde dieses Problem auch für sich erkannt hat (in Groß Kienitz und Dahlewitz stellt sich das Problem nicht so sehr, in Mahlow und Jühnsdorf u. E. aber sehr wohl). Bereits 2015 haben wir durch Sachanträge versucht, dieses zunehmende Problem zu thematisieren. Beispielhaft wurde auf Straßen in Blankenfelde eingegangen, aber das Problem betrifft die gesamte Großgemeinde (Anträge).

Aber auch der Naturschutz in unserer vom Flughafen schwer betroffenen Gemeinde ist uns ein Anliegen und wir arbeiten hier an einzelnen kleineren Ausgleichsmaßnahmen.

Es ist nach wie vor schwierig für uns, in der Gemeindevertretung immer Gehör zu finden, aber wir werden weiter versuchen, mit Sachargumenten zu überzeugen.

In diesem Sinne: alles Gute!
Andrea Hollstein

Anbei ein „noch ein Gedicht“ von Heinz Erhardt

Der Karpfen kocht, der Truthahn brät,
man sitzt im engsten Kreise
und singt vereint den ersten Vers
manch wohlvertrauter Weise.

Zum Beispiel “O, du fröhliche”,
vom “Baum mit grünen Blättern” –
und aus so manchem Augenpaar
sieht man die Tränen klettern.

Die Traurigkeit am Weihnachtsbaum
ist völlig unverständlich;
man sollte lachen, fröhlich sein,
denn ER erschien doch endlich!

Zu Ostern – da wird jubiliert,
manch buntes Ei erworben!
Da lacht man gern – dabei ist er
erst vorgestern gestorben.

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2 Responses to Zugeparkte Strassen: Dauerzustand?

  1. Wolfgang Bernhardt
    24. Dezember 2017 at 11:00

    Ich wünsche ebenfalls allen Klärwerkleserinnen und Lesern ein schönes Weihnachtsfest.

    Den Gemeindevertretern wünsche ich für das Jahr für die anstehenden Aufgaben eine bürgerfreundliche und sachliche Entscheidungsfindung.

    Die von der Fraktion BB/FDP für das nächste Jahr genannten Aufgaben möchte ich um eine weitere sehr wichtige Aufgabe ergänzen: Die bürger- und lebensfremde Beitragserhebung für den Straßenbau in unserer Gemeinde, muss durch steuerfinanzierte Beiträge ersetzt werden.
    Hierfür sollten alle Gemeindevertreter, einschließlich dem Bürgermeister kämpfen.

    Frohe Weihnacht

    Wolfgang Bernhardt

  2. E. Wegener
    1. Januar 2018 at 20:39

    Allen ein gesunde neues Jahr!

    Nur zugeparkte Straßen sind das Problem?

    * 30 km/h in der betreffenden Zone – Fehlanzeige
    * Tempo 50 auf Krügers Land, lieber hupen, überholen, schneiden,..
    * 30 vor der Kita Tabaluga – nein hupen und überholen ist angesagt
    * Stop-Schilder sind eh nur für Warmduscher – täglich zu sehen Mahlower Straße/ Berliner Damm, Berliner Str./Trebbiner Straße, Heinrich Heine/Karl-Liebknechtstr. und an vielen anderen Standorten
    * Parken entgegen der Fahrtrichtung ist doch einfacher als zu wenden und 3 Schritte mehr für die Gesundheit zu tun
    * Parken auf der Albrechtstraße auf dem höchsten Punkt der Straße, fast täglich – völlig normal obwohl nicht
    gestattet
    * Wird an Verkehrsinseln gehalten, um Fußgänger das Überqueren zu erlauben, werden diese umfahren – man hat’s eben eilig
    * Um 300m zu sparen, wird bei REWE in der Luisenstr. der Parkplatz entgegen der Einbahnstraßenrichtung des Karl-Marx-Platzes mal eben schnell verlassen

    Dazu kommen Verkehrplanungen die Unfälle geradezu heraufbeschwören. Z.B. der kombinierte Geh-/Fahrradweg in der Albrechtstraße. Dieser Weg verläuft direkt an den Grundstücksgrenzen (Zaun) entlang. Tritt man aus dem Grundstück heraus – steht man sofort auf dem Radweg. Für den Autofahrer aus den Nebenstraßen sind die Wege nicht einsehbar. Selbst wenn man sich im Schritttempo an die Kreuzung herantastet, ragt die Motorhaube schon weit in den Kombiweg hinein. Dazu gibt es noch die lieben Anwohner, die Ihre Firmenwagen direkt an der Ecke parken. Oder das Stop-Schild in der Mahlower Str. – 20m vor der Kreuzung. Hier hält fast niemand, u.a. auch das Gemeindefahrzeug nicht.
    Das tägliche Verkehrschaos an der Tschäpeschule braucht man nicht erwähnen.
    Parkplätze sind auch beliebte Rennstrecken, wenn man nicht schnell genug beiseite hüpft wird man schon mal angehupt oder auch angefahren. Das frühzeitige Nutzen der Fahrtrichtungsanzeige wird völlig überbewertet und ist auch nicht notwendig.

    Verkehrskontrollen in Blankenfelde-Mahlow gibt es nicht, daß hat die Gemeinde nicht nötig – siehe auch einem MAZ-Artikel bzgl. eines Radargeräts vor einiger Zeit. Das Ordnungsamt ist falls es überhaupt auftaucht am Bahnhof Mahlow gesichtet worden, wo Knöllchen für Kurzzeitparker verteilt werden.

    Ein weiteres Problem ist die zunehmende Verlärmung. Angeblich genehmigte Feuerwerke – gut 1x die Woche. Der Rekord lag vor einigen Wochen auf einem Freitag bei 5 Feuerwerken.
    Dazu kommt, dass man gerade im Sommer genötigt wird laute Musik zu ertragen. Dann wird an Sonn- und Feiertagen gebohrt, gesägt, gehämmert oder andersweitig die Umwelt strapaziert.
    Dazu kommt der Lärm der B96 und der L76 speziell bei Motorrädern, die meinen mir ihren Sound aufdrücken zu müssen.
    Möchte man den lauen Sommerabend gemütlich auf der Terrasse genießen, hört man hier eine Poolpumpe, dort eine Poolpumpe, dazu noch einen Wühlmaus oder Maulwurfschreck alle 2 Minuten piepsen. Hallo geht’s noch? Toleranz hört dort auf, wo ich in meiner freien Entfaltung und meiner Gesundheit eingeschränkt werde.

    Ganz ehrlich vor mehr als 10 Jahren war Mahlow viel ruhiger, heute wird scheinbar Rücksichtnahme nicht mehr anerzogen.

    Eine Mahlowerin

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