ISTANBUL NEW AIRPORT: Wie ein Mega-Flughafen in nur 42 Monaten gebaut wird!

14. Januar 2018
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Müssen die Türken kommen um den BER-Versagern zu zeigen, wie ein Flughafen gebaut wird?
Nein, die Türken setzten ein Beispiel mit dem Bau ihres Großflughafens mit Kapazität von 90 Mio. Passagieren/Jahr – dies könnten Deutsche Projektplaner und Ingenieure auch, wenn man sie lassen würde! Nur, am BER versuchen seit 17 Jahren Politiker aus Berlin und Brandenburg, ihr Denkmal, eine Kathedrale des 21 Jahrhunderts, eine „Moderne“ zu vollenden, die Europa zeigen sollte, was ein zukunftsfähiger Flughafen ist.
Am unbestrittenen Chaos-Projekt BER wurde der Beweis geführt: Sie können es nicht, die politischen Versager. Mit beispielloser Ignoranz und Arroganz wurde jede Alternative abgelehnt und bekämpft. Dabei gab es mit der Planung von HOCHTIEF seit 2001 einen Projektplan für einen BER, der bei Umsetzung sicher schon 10 Jahre, privat finanziert und privat gebaut, in Betrieb wäre.
Zum Zeitpunkt erkennbaren Scheiterns des Inbetriebnahmetermins 2011 stellte der BVBB die von seinem Ehrenvorsitzenden, Ferdi Breidbach, konzipierte Projektplanung

„Zentralflunghafen für Deutschland – Die Alternative für BBI/BER“
vor (siehe „NNK“ unter www.ber-na.de). Die Umsetzung dieser Alternative mit ihrem Nachnutzungskonzept für den fehlgeplanten BER hätte einen Großflughafen in Sperenberg gesichert, der in türkischem Bautempo schon heute und zukunftsfähig in Betrieb wäre. Die statt dessen eingetretenen Folgen, ursächlich ausgehend von der Standortfehlentscheidung, die Weiterbetriebe von Tegel (TXL) und Schönefeld–Alt (SXF) wären nicht eingetreten. Es gäbe keinen Fluglärm für 150 000 Berliner und ebenso vielen Brandenburger Betroffene. Die Milliardenkosten für den Steuerzahler und ein Imageschaden für „Deutsche Ingenieurskunst“, die größte Blamage für Berliner und Brandenburger Großkotz-Politiker, wären erspart geblieben.
Ignorant und machtbesessen wird nun mit „weiter so“ der Versuch fortgesetzt, einen BER in Betrieb zu bekommen, der als ewige Baustelle bis 2040 eine Kapazität von 60 Mio.Passagiere/Jahr erreichen soll. Vertuscht werden die Folgen, die z. B. durch eine zwingend notwendige 3., vielleicht auch 4. Start- und Landebahn erzwungen werden. Vorsätzlich aber unverantwortlich wird es dann zu einer Fluglärmregion kommen, die auch Potsdam und die Havelseen sowie den Süden von Berlin trifft.

Politiker die nicht wollen, dass der BER für Generationen zur Gesundheitsgefahr wird, müssen umkehren, ihren Wahn aufgeben, den BER auf Teufel komm raus betreiben zu wollen. Sie müssen sich der Alternative Neuplanung beugen. Ausgehend von „Zentralflughafen für Deutschland“ gibt es aktuell eine professionelle Alternative, die Kapazitätsbedarfe für die nächsten 100 Jahre ebenso sichert, wie sie Fluglärm über dichter Besiedlung vermeidet. Diese Alternative stellte der erfahrene Projektplaner, Gisbert Dreyer, Berlin (gdp), erstmals öffentlich auf der Fachtagung der Neuen Aktion (NA) im Mai 2017 vor. Es folgte eine Präsentation auf der Veranstaltung „Tegel – Schönefeld – Sperenberg. Wo liegt die Zukunft des Berliner Luftverkehrs?“ des ArchitekturPreis Berlin e. V. am 12. September 2017. In BBB TV ist das Projekt visualisiert.

2018 könnte ein Jahr der Vernunft für Berlin Brandenburger Politiker werden, wenn sie Ihre bisherige Ignoranz gegenüber den eklatanten BER-Fehlentscheidungen über Bord würfen und damit einen echten Neuanfang demonstrierten. Es gibt Standort-Alternativen südlich von Berlin, Sperenberg oder Jüterbog. Es gibt die Alternative zu dem unausweichlichen BER-Verkehrschaos in Schönefeld. Es gibt die Alternative einer Nachnutzung des BER-Investments mit der Chance der Entschuldung der Flughafengesellschaft und des Steuerzahlers.

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