Flughafen, Strassen, Gemeindejournal und andere Gefahrenstellen

11. Dezember 2018
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Der Fritz-Reuter-Weg verläuft parallel zur Eichendorff-Str. – Foto: G.-A. Loh

Vor kurzem wurde im Gemeindejournal kommuniziert, dass für den Bürgerhaushalt 2019 keine brauchbaren Vorschläge eingegangen sind.  Leider habe ich diese „ unbrauchbaren „ Vorschläge nicht lesen können oder habe diese verpasst.
Mir ist völlig unklar, dass mein Vorschlag, den Fritz Reuter Weg nun endlich mal zu sanieren( im übrigen bereits mit Stellungnahme des Bauausschusses belegt“) so einfach unter den Tisch gekehrt wurde.
Es ist eine direkte Verbindung zum Bahnhof und wird von vielen arbeitenden Menschen benutzt.
Jeder von den Gemeindevertretern kann sich das bei Regen ansehen oder nach einem Regen ansehen. Natürlich wohnt dort kein Bürgermeister und auch keine Frau Hollstein und auch sonst keine Amtsperson, aber es wohnen dort Bürger der Gemeinde Blankenfelde.  Das ist schließlich auch etwas.
Der Flughafen ist im klaerwerk-blog Thema Nr. 1
Blankenfelder Themen, wie der lebensgefährliche Bahnübergang, der schlechte Zustand von hoch frequentierten Verbindungsstrassen ( Verbindung Dahlewitz-Blankenfelde), die viel zu geringe Fahrbahnbreite der Karl-Marx Strasse und die dort ohne Beleuchtung parkenden Fahrzeuge als potentielle Gefahrenstellen , all das Interessiert niemanden von der Verwaltung und den Abgeordneten, denn da sind  ja keine goldenen Bänder zu durchtrennen.
Die Einmündung August-Bebel-/Eichendorff-Strasse ist auch eine solche Gefahrenstelle, da bis zur Einmündung rechtsseitig zugeparkt und nicht mehr für Abbieger einsehbar.
Das Thema Flughafen ist also ein beliebtes Alibi für das Versagen bzw. das Unbequeme sich mit dem Dreck vor der eigenen Haustür zu beschäftigen.
Besonders intelligent ist das in keinem Fall.

Mit freundlichen Grüßen
Gerd-Armin Loh
g-s.loh@gmx.de

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5 Responses to Flughafen, Strassen, Gemeindejournal und andere Gefahrenstellen

  1. Wolfgang Bernhardt
    12. Dezember 2018 at 11:15

    Sehr geehrter Herr Loh,
    die Gemeinde (Verwaltung) tut nichts. So ist es nicht. Am 5./6. Dezember 2018 wurde der Fritz-Reuter-Weg saniert. oder soll ich sagen verschlimmbessert. Am nächsten Tag regnete es.
    Der Fritz-Reuter-Weg stand wieder von Zaun zu Zaun unter Wasser. Zugegeben nicht mehr so tief.
    Mit wasserdichten Schuhen war der Weg gut passierbar! Ist doch nun schon mal ein Erfolg, nachdem die Sanierungsversuche der Profis aus der Verwaltung im November 2016 gründlich in die Hose gingen. Man ist ja lernfähig. Vielleicht bringt der nächste Reparaturversuch in einem Jahr den Super-Erfolg.

    Mit freundlichen Grüßen
    Wolfgang Bernhardt

  2. Andrea Hollstein
    12. Dezember 2018 at 13:11

    Sehr geehrter Herr Loh,

    vielleicht machen Sie sich mal die Mühe und schießen nicht nur hinterrücks, sondern bringen sich mal aktiv ein. Vorher informieren, wer in dieser Gemeinde wofür steht und sich einsetzt oder auch nicht, täte Ihnen auch gut. Aber auf Klärwerk rumstänkern oder eigenwillige Mails an einzelne Fraktionskollegen schicken, ist einfacher, als mal eine sachliche und persönliche Auseinandersetzung zu führen. Da könnte/müsste man sich mit Argumenten auseinandersetzen, aber das kann nicht jeder …

    Für Meldungen zu schlechten Straßen, dringenden Reparaturen etc. gibt es den „Maerker“ und wenn Sie keine Antwort bekommen, was ich nicht glaube, oder nichts passiert, was ich auch nicht glaube, steht Ihnen der Gang an die Öffentlichkeit in Bauausschuss und Gemeindevertertung jederzeit offen.

    Im übrigen hat im vorherigen Kommentar Herr Bernhard etwas über die tatsächlich aktuelle Situation im Fritz-Reuter-Weg geschrieben. Die dort durchgeführten Maßnahmen sind offensichtlich noch immer nicht zufriedenstellend, so dass hier sicher in der Verwaltung nachgehakt wird.

    Mit freundlichem Gruß
    Andrea Hollstein

  3. Gerd-Armin Loh
    13. Dezember 2018 at 11:12

    Ja, Frau Hollstein, zum Bahnübergang sagen Sie garnichts. Dass die Strassen- Beleuchtung am Bahnübergang ( drei Lampen linksseitig zum S-Bahnsteig hin) ausgefallen sind seit Tagen , ist Ihnen auch nicht aufgefallen. Dass der Bauausschuß auf meine Veranlassung sich mit dem Thema Fritz-Reuter-Weg insgesamt befasst hat und eine Empfehlung an die Gemeindevertretung gegeben hat, ist Ihnen auch nicht bekannt. Dass ich mich über Maerker.de zu diesem Sachverhalt geäußert habe, die Antwort aber nur ein Verweis war, ist Ihnen auch nicht bekannt.
    Nein , ich halte den Weg über Klaerwerk-blog. für den richtigen, da er für unsere Region viele erreicht. Ihre Allgemeinplätze und subjektiven Einlassungen will ich wegen geistiger Armut nicht kommentieren, denn Sie dienen der Sache nicht. Ich wähle den effizienten Weg der Öffentlichkeit, der Weg über die offiziellen Kanäle hat bisher nie etwas gebracht, denn der Fritz-Reuter -Weg ist schon seit 2016 in dem jetzigen Zustand, von der Gefahrenstelle Bahnübergang ganz zu schweigen. Es handelt sich hier um eine kommunale Verantwortung und damit um eine elementare Verletzung der Fürsorgepflicht, außerdem beim Bahnübergang um eine Verkehrsgefährdung in Duldung. Eine Prüfung auf strafrechtliche Tatbestände gegenüber der Gemeindevertretung und dem Bürgermeister befindet sich in Prüfung.
    Mit freundlichem Gruß Dipl.Ing, Dipl.Ing. FH Gerd-Armin Loh

  4. Wolfgang Bernhardt
    18. Dezember 2018 at 17:11

    Herr Loh,
    wie Sie richtig bemerken, habe ich die Anrede „sehr geehrter“ vermieden. Wer so mit der Giftspritze umgeht, dem kann ich nicht ehren.
    Es ist nicht die Wahrheit das Sie es Veranlasst haben, dass sich der Bauausschuss und die Gemeindevertretung mit dem desolaten Zustand des Fritz-Reuter-Weges befasst hat.
    Richtig ist, dass sowohl der Ortsbeirat Blankenfelde als auch ich als Anlieger am Fritz-Reuter-Weg und sachkundiger Einwohner im Bauausschuss schon 2015 eine fachgerechte Reparatur gefordert haben. Wir haben der Verwaltung sogar mitgeteilt was wir unter fachgerecht verstehen. Die Hinweise wurden aber wieder nicht berücksichtigt.
    Empfehlungen an die Gemeindevertretung hat es bisher nicht gegeben, da Straßenreparaturen, wie sie ja als Dipl. Ing. FH nicht wissen können, eine laufende Aufgabe der Verwaltung ist und nicht einem Gemeindevertreter- Beschluss bedarf.
    Ihre Kritiken im Klaerwerk-blog erreicht viele Mitbürger, da haben sie völlig recht. Aber eine Änderung erreichen sie so nicht. Klaerwerk ist keine Institution der Gemeinde, sondern ein blog freier Bürger, der von der Verwaltung nicht gern gesehen ist. Der Bürgermeister soll sogar, so unter vorgehaltener Hand von Angestellten, seinen Mitarbeitern das Lesen dieser Seite untersagt haben. Wenn Sie in der Gemeinde etwas verändern wollen oder Vorschläge einbringen wollen, dann nutzen Sie doch den Märker oder bringen Sie sich im Bauausschuss ein.
    Wenn Sie die kommunale Presse lesen würden, besser noch, öfter an den öffentlichen Sitzungen teilnehmen würden, wüssten Sie, dass der Bahnübergang in der Verantwortung der DB ist, Sie wüssten auch über die schwierige Planungen des Straßentunnels aus erster Hand besser bescheid, nicht nur vom Hörensagen.
    Lassen Sie Ihre strafrechtliche Prüfung lieber sein, außer der Verlust Ihres Geldes werden Sie zu keinem befriedigende Ergebnis kommen.
    Außerdem, mit der Giftspritze auf Frau Hollstein loszugehen ist unter der Gürtellinie!

    Ohne freundliche Grüße Dipl. Ökologe, Ing. f. Gießereitechnik und Metallurgie Wolfgang Bernhardt

  5. Gerd-Armin Loh
    23. Dezember 2018 at 21:53

    Herr Bernhardt
    der Fritz Reuter Weg ist keine Strasse. Wenn Sie schon 2015 die Reparatur oder Sanierung gefordert haben und es bis heute nicht geschehen ist, dann ist Ihre Stimme nicht durchdringend genug. Es ist auch nicht richtig, dass Gemeindevertreter nur mit Beschlüssen Ihre Stimme erheben können. Sie können auch über Ihre Tätigkeit Einfluss nehmen. Das eine Änderung nicht erreicht wird ist möglicherweise richtig, Ihre Reaktion gleich welche Sachlichkeit ihr auch innewohnt, zeigt aber, das es richtig ist über diesen Blog zu gehen. Der Bahnübergang ist eine Sache der deutschen Bahn, der Flughafen ist eine Sache der Flughafengesellschaft. Gegen die Flughafengesellschaft geht die Gemeinde vor auf allen möglichen Ebenen, gegen die Deutsche Bahn aber nicht.Sind die Menschen, die den Bahnübergang passieren der Gemeinde nicht wichtig, weil nicht spektakulär?? Die Schranke zu versetzen an einer Seite hat doch nichts mit dem Tunnel zu tun. Nein, Ihre Argumentation ist nichts weiter als ein Abbild dessen, was ehrenamtliche Arbeit ohne Ergebnis im positiv verändernden Sinne darstellt. Dem werde ich meine Zeit nicht widmen. Hier ist die Giftspritze ganz sicher ein besseres Instrument gemessen an Ihrer Argumentation.Noch einmal der Märker hat keine verändernde Wirkung , nur die Aussage , wir arbeiten daran. Der Amtsschimmel wiehert und wedelt mit dem Schwanz nur den Karren zieht er nicht.
    Ihre Qualifikation in allen Ehren, den Zusammenhang zur kommunalen Arbeit kann ich nicht herstellen.
    Ich habe über viele Legislaturperioden als ehrenamtliches Ratsmitglied in der Gemeinde Blankenfelde gewirkt, das legitimiert mich in qualitativer Hinsicht , bestimmte Aussagen zu treffen.
    MfG Dipl.Ing-oec Gerd-Armin Loh

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